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Der Konzernumsatz von UnitedHealth stieg im zweiten Quartal leicht auf 112,0 Mrd. USD, nach 111,6 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Damit lag man auch nur marginal über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 110,8 Mrd. USD. Die Erwartungen beim Gewinn wurden dagegen klar übertroffen: Das bereinigte Non-GAAP-EPS erhöhte sich von 4,08 USD auf 6,38 USD. Analysten hatten im Schnitt 4,87 USD erwartet. Das GAAP-EPS stieg von 3,74 USD auf 6,04 USD. Der operative Gewinn erhöhte sich von 5,2 Mrd. USD auf 8,0 Mrd. USD. Die Nettomarge verbesserte sich von 3,1 % auf 4,9 %. Für 2026 plant das Unternehmen unter Leitung des neuen alten Konzernchefs Stephen Hemsley ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 19,50 bis 20,00 USD. Bisher hatte man mit 17,75 USD gerechnet.
Die Profitabilität verbesserte sich vor allem wegen einer niedrigeren Medical Care Ratio. Damit ist der prozentuale Anteil der Prämieneinnahmen gemeint, den ein Versicherer für medizinische Ansprüche bzw. die Behandlung von Patienten und Qualitätsverbesserungen ausgeben muss. Diese Quote sank von 89,4 % im Vorjahresquartal auf 86,7 %.
Die Aktie profitiert von den Zahlen in Form eines vorbörslichen Anstiegs auf Kurse um 443 USD (vgl. violette Markierung im Chart). Dies entspricht einem Plus von knapp 6 % und könnte damit zum Ausbruch über einen wichtigen charttechnischen Widerstand führen.
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6 Kommentare
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