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In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt überraschend deutlich verschlechtert. Im Juli ist die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft laut Arbeitsministerium um 23.000 gesunken. Volkswirte hatten im Schnitt 80.000 neue Stellen erwartet. Zudem wurde die Beschäftigtenzahl in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück.
„Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli war in nahezu allen Belangen enttäuschend“, kommentierte Dirk Chlench, Volkswirt bei der LBBW. „Angesichts dessen sehen wir uns in unserer Außenseitermeinung, dass die US-Notenbank Fed im weiteren Jahresverlauf keine Leitzinserhöhungen vornehmen wird, bestärkt.“
„Insgesamt enttäuschen die Zahlen“, kommentierte Christoph Balz, Volkswirt bei der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Aus Sicht der US-Notenbank seien zwar vermutlich die Verbraucherpreise wichtiger. „Aber der heutige Bericht stützt zumindest unsere Einschätzung, dass die Fed die Zinsen entgegen den Marktspekulationen nicht anheben wird.“ Aber auch laut Finanzmarktindikatoren ist die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöhung in diesem Jahr gesunken. /jsl/he
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