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BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) – Mit einer Forderung nach 6 Prozent mehr Geld geht die Gewerkschaft Verdi in die Tarifverhandlungen für rund 20.000 Bodenbeschäftigte des
„Wir erwarten durchaus schwierige Verhandlungen“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky. Es sei nicht akzeptabel, dass der Konzern trotz wirtschaftlicher Erfolge für die Beschäftigten kein Geld in die Hand nehmen wolle. „Diese Sichtweise des Konzerns gilt es im Laufe der Verhandlungen zu drehen – mit dem starken Rückhalt der Beschäftigten.“
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Die Passagiere müssen zum Auftakt der Gespräche in Frankfurt noch keine Warnstreiks fürchten. Die von Verdi vertretenen Berufsgruppen etwa in der Technik, am Check-In oder in der Kundenbetreuung sind aber wie das fliegende Personal im Konfliktfall in der Lage, den Flugbetrieb lahmzulegen. 2024 brachte erst die Schlichtung eine Lösung./ceb/DP/jha
Quelle: dpa-AFX
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27 Kommentare
Die Verhandlungen betreffen rund 20.000 Bodenbeschäftigte – das ist eine beträchtliche Anzahl an Menschen, deren Lebensstandard von dem Ergebnis abhängt.
Die Forderung nach 6 Prozent ist im Kontext der aktuellen Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten nachvollziehbar.
Absolut, die Kaufkraft der Beschäftigten muss erhalten bleiben, und 6 Prozent könnten ein erster Schritt sein, um das zu erreichen.
Die Tatsache, dass die Verhandlungen in Frankfurt stattfinden, könnte auch bedeuten, dass der Konzern dort besonders präsent sein und schnell Entscheidungen treffen kann.
Die Ankündigung ’schwieriger Verhandlungen‘ lässt wenig Gutes erwarten. Hoffentlich finden beide Seiten doch noch einen Kompromiss.
Die Schlichtung im Jahr 2024 hat ja bereits eine Lösung gebracht, aber scheint der Konflikt nun erneut zu eskalieren? Was hat sich seitdem geändert?
Die Betonung des ’starken Rückhalts der Beschäftigten‘ durch Verdi ist ein wichtiges Signal an den Konzern – die Gewerkschaft scheint gut vorbereitet zu sein.
Die Tatsache, dass das fliegende Personal ebenfalls im Konfliktfall in der Lage ist, den Flugbetrieb zu stören, erhöht den Druck auf den Konzern erheblich.
Ich bin etwas skeptisch, ob der Konzern wirklich bereit ist, ‚Geld in die Hand zu nehmen‘, wie es Verdi formuliert, oder ob er auf Zeit spielen und minimale Zugeständnisse machen wird.
Ich bin gespannt, ob die Schlichtung im Jahr 2024 als Vorbild für die aktuellen Verhandlungen dienen kann, oder ob die Positionen zu weit auseinanderliegen.
Es ist gut zu hören, dass zum Auftakt der Gespräche keine Warnstreiks geplant sind, aber das kann sich ja schnell ändern, wenn keine Einigung erzielt wird.
Die 250 Euro Mindestlohnerhöhung ist ein guter Anfang, aber reicht das wirklich aus, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu decken?
Die von Verdi vertretenen Berufsgruppen sind entscheidend für den reibungslosen Ablauf am Flughafen. Ein Ausstand könnte massive Störungen verursachen.
Verdi betont, dass die Beschäftigten im Konfliktfall den Flugbetrieb lahmlegen könnten. Wie realistisch ist diese Drohung wirklich, und welche Auswirkungen hätte das auf die Passagiere?
Ich frage mich, ob die angekündigten ’schwierigen Verhandlungen‘ auch bedeuten, dass der Konzern Zugeständnisse in anderen Bereichen in Betracht ziehen könnte, um die Lohnforderungen zu dämpfen?
Ich frage mich, ob die Verhandlungen auch Auswirkungen auf die Preise für Flugtickets haben könnten, falls der Konzern die Lohnkosten auf die Passagiere abwälzen sollte.
Die 250 Euro Mindestlohnerhöhung für die unteren Lohngruppen ist ein wichtiger Schritt, um die soziale Ungleichheit innerhalb des Unternehmens zu verringern.
Wie wird Verdi die ’starke Rückhalt der Beschäftigten‘ konkret in die Verhandlungen einbringen? Werden sie beispielsweise Demonstrationen oder andere Aktionen planen?
Ich bin gespannt, ob der Konzern versuchen wird, die Forderungen mit Verweis auf die Wettbewerbssituation in der Luftfahrtindustrie abzuwehren.
Die Tatsache, dass die Verhandlungen in Frankfurt beginnen, ist strategisch klug, da sie direkt am Hauptstandort des Unternehmens stattfinden und somit mehr Druck erzeugen können.
Das stimmt, die Nähe zum Management könnte die Verhandlungen beschleunigen oder zumindest für mehr Transparenz sorgen.
Die Forderung nach 6 Prozent mehr Lohn für die rund 20.000 Bodenbeschäftigten erscheint angesichts der wirtschaftlichen Erfolge des Konzerns durchaus angemessen, wie Verdi betont.
Ich finde es wichtig, dass Verdi die wirtschaftlichen Erfolge des Konzerns hervorhebt, um die Legitimität ihrer Forderungen zu untermauern.
Es wäre interessant zu wissen, wie die Lohnstrukturen bei Lufthansa im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften aussehen.
Ich hoffe, dass die Verhandlungen konstruktiv verlaufen und eine Lösung gefunden wird, die sowohl den Interessen der Beschäftigten als auch des Unternehmens gerecht wird.
Es ist bemerkenswert, dass Verdi auch eine Mindesterhöhung von 250 Euro für die unteren Lohngruppen fordert – das könnte einen spürbaren Unterschied für viele machen.
Die Bandbreite der von Verdi vertretenen Berufsgruppen – Technik, Check-In, Kundenbetreuung – deutet auf eine breite Unterstützung für die Forderungen hin.