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Trump: Viel Getöse, aber auch einiges erreicht
Denn der US-Präsident kennt nur eine Währung: Wirtschaftlichen Druck, um seine Interessen – und die
der USA – durchzusetzen. Und in der Grönlandfrage scheint er ja auch wieder Erfolg gehabt zu haben. Auch wenn noch nicht alle Details klar sind, in einem Interview mit CNBC zeigte Trump aber auf,
in welche Richtung es gehen wird: Als zentrale Inhalte deutete er eine Beteiligung der USA an Mineralrechten sowie eine Einbindung Grönlands in das geplante Raketenabwehrsystem „Golden Dome“ an.
Sollte es dazu kommen, kann das Fazit nur lauten: Viel Getöse, aber Trump hat auch wieder einiges erreicht.
Steht ein Umbau der Weltwirtschaft bevor?
Dabei ist ein langfristiges Ziel zu erkennen, denn die strategischen Ziele, die geopolitisch immer
mehr in den Fokus geraten, sind etwa die Tiefsee, die Arktis, der Weltraum, der Cyberspace oder auch das internationale Finanzsystem. Diese Bereiche sind Trump wichtig, denn sie entscheiden über
den Zugang zu Ressourcen, die Gestaltung technologischer Standards und die Sicherung geopolitischer Macht. Hier zeichnet sich aber auch ein Umbau der Weltwirtschaft ab. Nicht heute, aber die
Richtung scheint vorgegeben. Und hier werden vor allem die USA und China tonangebend sein. Und Europa?
Europa hat hier nur eine Nebenrolle. Aber: Europas Wirtschaft steht gar nicht mal so schlecht da,
denn Künstliche Intelligenz, massive Kapitalzuflüsse und strategische Großübernahmen sorgen für neue Dynamik, während die Tech-Konzerne unseren Kontinent als nächsten Hebel für Wachstum,
Automatisierung und Marktneuausrichtung ins Spiel bringen. So etwa Nvidia-Chef Huang, der Europa große KI-Chancen einräumt. Wie heißt es doch immer so schön: „Die Zukunft hat gerade erst begonnen.“
Das gilt auch für Europa.
Kapitalrendite als Schlüsselfaktor
Das sehen wir genauso, denn wir sind und bleiben vorerst in europäischen Aktien übergewichtet. Unser
Aktien-Kompass ist dabei klar auf eine hohe Kapitalrendite ausgerichtet, da hohe Renditen auf das eingesetzte Kapital langfristig jede rein kurzfristige Bewertungschance schlagen. In einem Umfeld,
das von hoher Staatsverschuldung und Inflationsrisiken geprägt ist, dient diese Kennzahl als ultimativer Beweis für die Qualität eines Geschäftsmodells und dessen strukturelle Wettbewerbsvorteile.
Nur Unternehmen, die so ihre Ertragskraft stabil halten, können den Zinseszinseffekt voll ausschöpfen und als ‚Modern Value‘-Anker in einem unsicheren Marktumfeld fungieren. Das sind etwa
Unternehmen wie Diasorin, der Darmstädter Merck-Konzern, oder auch Computacenter aus unserem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und dem Frankfurter UCITS-ETF – Modern
Value.
KI – und dann?
Klar wird das KI-Thema die Börsen weiter dominieren. Doch die Bäume wachsen auch an der Börse nicht
in den Himmel. Das Jahr könnte somit etwas Ernüchterung bei dem Thema Nummer eins bringen. Nicht alle Aktien, die derzeit im KI-Hype etwas an Bodenhaftung verloren haben, werden den Höhenflug
fortsetzen. Dann sollte wieder die Zeit der Qualitätsaktien kommen. Also für Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen, stabilen Erträgen, echten Burggräben und einem Geschäftsverlauf, der auch
ohne Hype funktioniert. Das sind Unternehmen wie die Allianz, Microsoft, Münchener Rück – oder wie die oben erwähnten Perlen aus der zweiten
Reihe.
Risiken lauern an allen Ecken und Enden
Klar, Risiken lauern aller Orten. Die hohen Staatsverschuldungen rund um den Globus. Dann die
fortlaufenden geopolitischen Spannungen. Und Trump wird die Börsen auch weiterhin auf Trapp halten. Aber: so schnell geht die Welt nicht unter. Die meisten Unternehmen stehen grundsolide da und
haben sich für die Zukunft bestens aufgestellt. Auch in Europa.
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26 Kommentare
Die Erwähnung der Tiefsee, Arktis und des Weltraums als strategische Ziele zeigt, wie weit Trumps Blick reicht. Das geht über traditionelle Wirtschaftspolitik hinaus.
Die Erwähnung des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und des UCITS-ETF – Modern Value ist interessant. Gibt es hierzu weitere Informationen über die Performance?
Die Aussage, dass nicht alle KI-Aktien ihren Höhenflug fortsetzen werden, ist eine wichtige Warnung. Anleger sollten hier vorsichtig sein und nicht blindlings investieren.
Der Artikel betont, dass die USA und China die Weltwirtschaft umgestalten werden, während Europa nur eine Nebenrolle spielt. Ist diese Einschätzung nicht etwas zu pessimistisch, angesichts der KI-Chancen, die Nvidia-Chef Huang sieht?
Huangs Einschätzung ist positiv, aber der Artikel weist darauf hin, dass Europa im Vergleich zu den USA und China in strategischen Bereichen wie Ressourcen und Technologie hinterherhinkt.
Ich frage mich, ob die ‚Nebenrolle‘ Europas in der Weltwirtschaft unvermeidlich ist, oder ob es Möglichkeiten gibt, diese Position zu stärken.
Die Erwähnung von ‚Golden Dome‘ als mögliches Raketenabwehrsystem in Grönland klingt nach einer deutlichen Eskalation geopolitischer Spannungen – wie realistisch ist dieser Plan tatsächlich?
Es scheint, dass Trump versucht, durch das Anbieten von Beteiligung an Mineralrechten Grönland für das Projekt zu gewinnen, was die politische Komplexität erhöht.
Die Erwähnung der hohen Staatsverschuldung und Inflationsrisiken unterstreicht die Notwendigkeit einer soliden Anlagestrategie, die auf langfristige Kapitalrenditen setzt.
Die Tatsache, dass Trump in der Grönlandfrage ‚Erfolg‘ gehabt zu haben scheint, ist überraschend. Was genau hat sich geändert?
Ich finde es bemerkenswert, dass Trump Wirtschaftsdruck als sein primäres Verhandlungsinstrument einsetzt, wie im Artikel beschrieben. Das ist ein sehr unkonventioneller Ansatz in der internationalen Politik.
Es ist gut zu hören, dass Europas Wirtschaft trotz der geopolitischen Herausforderungen durch KI und Kapitalzuflüsse neue Dynamik erfährt. Aber reicht das aus, um mit den USA und China mitzuhalten?
Es ist beunruhigend, dass der Artikel Europa als ‚Nebenrolle‘ in der Umgestaltung der Weltwirtschaft sieht. Das könnte langfristige Konsequenzen haben.
Die Fokussierung auf ‚Modern Value‘-Aktien wie Diasorin, Merck und Computacenter ist interessant. Könnte das ein Hinweis darauf sein, dass der Fondsmanager langfristig auf solide Geschäftsmodelle setzt, anstatt auf kurzfristige Hypes?
Die Betonung der Kapitalrendite als ‚ultimativer Beweis für die Qualität eines Geschäftsmodells‘ finde ich sehr treffend. Das ist ein Kriterium, das oft übersehen wird.
Die Idee, dass Unternehmen mit stabiler Ertragskraft als ‚Modern Value‘-Anker dienen können, klingt vielversprechend. Das ist ein guter Ansatz für langfristige Investitionen.
Die Erwähnung von Nvidia-Chef Huang und seinen positiven Aussagen über KI in Europa gibt Hoffnung, dass Europa im technologischen Bereich nicht komplett abgehängt wird.
Die Fokussierung auf strategische Bereiche wie den Cyberspace und das internationale Finanzsystem zeigt, dass Trump die langfristigen Machtverhältnisse im Blick hat.
Die Aussage ‚Die Zukunft hat gerade erst begonnen‘ ist zwar motivierend, aber angesichts der geopolitischen Risiken auch etwas naiv.
Die Fokussierung auf die Arktis als strategischen Bereich ist nachvollziehbar, angesichts der schmelzenden Polkappen und der damit verbundenen Zugänglichkeit zu Ressourcen.
Der Artikel beschreibt einen Umbau der Weltwirtschaft. Welche konkreten Auswirkungen könnte das auf den deutschen Mittelstand haben?
Die Aussage, dass hohe Kapitalrenditen langfristig jede kurzfristige Bewertungschance schlagen, überzeugt mich. Das ist ein vernünftiger Ansatz in einem Umfeld mit hoher Staatsverschuldung und Inflationsrisiken.
Ich bin gespannt, wie sich das ‚Golden Dome‘-Projekt entwickelt. Die strategische Bedeutung Grönlands für die Raketenabwehr ist offensichtlich.
Ich bin skeptisch, ob die aktuellen KI-Aktien ihre hohen Bewertungen halten können. Der Artikel deutet ja auch eine gewisse Ernüchterung in diesem Bereich an.
Die Tatsache, dass Trump Wirtschaftsdruck als Währung betrachtet, ist ein interessantes psychologisches Profil. Wie wirkt sich das auf seine Verhandlungspartner aus?
Die Betonung der Kapitalrendite als Schlüsselfaktor ist ein wichtiger Punkt. Viele Investoren konzentrieren sich zu sehr auf kurzfristige Gewinne.