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Am heutigen Mittwoch gehen die US-Börsen minimal schwächer in den Handel. Aufgrund der Weihnachtsfeiertag wird heute nur eine verkürzte Sitzung stattfinden.
Der Dow Jones hat die die Sitzung 0,04 Prozent tiefer bei 48.424,71 Punkten begonnen und sich 0,6 Prozent fester bei 48.731,16 Puntken in die Weihnachtspause verabschiedet.
Für den NASDAQ Composite ging es zur Startglocke um 0,03 Prozent auf 23.555,95 Einheiten nach unten. Zum Handelsschluss wurden jedoch Gewinne in Höhe von 0,22 Prozent bei 23.613,31 Einheiten verzeichnet.
Der S&P 500 stieg derweil 0,7 Prozent tiefer bei 6.904,91 Zählern in die Sitzung ein. Bei 6.937,32 Punkten erreichte er ein neues Allzeithoch. Den Schlusskurs markierte er bei 6.932,05 Punkten (+0,32 Prozent) und erreichte damit auch einen neuen Rekordschluss.
Die US-Börsen sind am Mittwoch etwas höher aus dem verkürzten Geschäft gegangen. In Europa blieben viele Handelsplätze hingegen geschlossen. Marktbewegende Konjunkturdaten oder Unternehmensmeldungen gab es kaum. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der abgelaufenen Woche in den USA überraschend gesunken.
Konjunkturdaten im Blick
Zunächst sorgten starke BIP-Daten am Mittwoch für gedämpfte Zinssenkungshoffnungen, doch schwächere Wirtschaftsdaten relativierten den Konjunkturoptimismus schnell.
Andere Indikatoren fielen dagegen schwächer aus: Die Auftragseingänge langlebiger Güter gingen stärker zurück als erwartet, das Verbrauchervertrauen blieb deutlich unter den Prognosen, und die Industrieproduktion stagnierte trotz leichter Verbesserung. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen reagierte zunächst mit einem Anstieg, fiel dann aber wieder auf rund 4,17 Prozent zurück. Das starke BIP-Wachstum gilt nicht als Signal für baldige Zinssenkungen, doch die gemischten Daten sorgen insgesamt für ein ausgeglichenes Marktbild. Am Mittwoch wird verkürzt gehandelt, am Donnerstag bleibt die Wall Street geschlossen, bevor der Handel am Freitag wieder aufgenommen wird.
Die Jahresendrally setzte sich damit weiter fort.
Redaktion / dpa-AFX
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23 Kommentare
Die gemischten Wirtschaftsdaten lassen mich skeptisch sein, ob die US-Wirtschaft wirklich so stark ist, wie die BIP-Zahlen suggerieren. Eine genauere Analyse ist erforderlich.
Das Verbrauchervertrauen blieb unter den Prognosen, was darauf hindeutet, dass die Konsumenten weiterhin vorsichtig sind. Wie wirkt sich das auf die Einzelhandelsumsätze aus?
Die Stagnation der Industrieproduktion trotz leichter Verbesserung ist ein Warnsignal. Könnte das ein Vorbote für eine schwächere Entwicklung im nächsten Jahr sein?
Das ist ein guter Punkt. Die Industrieproduktion ist oft ein Frühindikator für wirtschaftliche Veränderungen.
Mich wundert, dass der Dow Jones trotz der gemischten Konjunkturdaten um 0,6 Prozent gestiegen ist. Hat die gesunkene Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe diesen Anstieg maßgeblich beeinflusst?
Die verkürzte Handelssitzung am Mittwoch und der komplette Feiertag am Donnerstag könnten zu einer gewissen Marktverzerrung führen. Ist es ratsam, in dieser Zeit vorsichtig zu sein?
Die Jahresendrallye ist oft irrational, aber sie kann trotzdem profitabel sein. Ich überlege, ob ich jetzt noch in einige Aktien investieren soll.
Die Diskrepanz zwischen dem starken BIP-Wachstum und den schwächeren Daten zu Auftragseingängen und Industrieproduktion ist wirklich verwirrend. Wie interpretieren Analysten diese Divergenz?
Die Erwähnung von dpa-AFX als Quelle ist gut, das gibt dem Artikel mehr Glaubwürdigkeit. Ich vertraue auf professionelle Nachrichtenagenturen.
Ich finde es interessant, dass trotz der Feiertage und des geringen Handelsvolumens eine Jahresendrallye stattfindet. Ist das ein typisches Muster, oder gibt es besondere Gründe dafür dieses Jahr?
Ein neuer Rekord für den S&P 500 bei 6.937,32 Punkten – das ist beeindruckend, besonders angesichts der globalen wirtschaftlichen Herausforderungen.
Die Kombination aus starken BIP-Daten und schwächeren Indikatoren wie Auftragseingängen erzeugt ein komplexes Bild. Es ist schwer vorherzusagen, wie sich die Wirtschaft entwickeln wird.
Der Anstieg des Dow Jones auf 48.731,16 Punkte ist zwar erfreulich, aber ich mache mir Sorgen, dass die Bewertungen bereits sehr hoch sind.
Die Tatsache, dass der NASDAQ Composite seine anfänglichen Verluste in Gewinne umwandeln konnte, zeigt die Widerstandsfähigkeit des Technologie-Sektors.
Absolut, der Tech-Sektor scheint momentan von den allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten weniger betroffen zu sein.
Der S&P 500 hat mit 6.932,05 Punkten einen neuen Rekordschluss erreicht, obwohl der Tag mit einem leichten Minus begann – das ist eine bemerkenswerte Volatilität innerhalb einer verkürzten Handelssitzung.
Ich bin gespannt, wie der Markt am Freitag reagiert, wenn der Handel wieder vollständig aufgenommen wird. Werden die positiven Trends anhalten, oder werden die schwächeren Daten die Oberhand gewinnen?
Es ist bemerkenswert, dass der Markt trotz fehlender marktbewegender Nachrichten eine positive Entwicklung gezeigt hat. Das deutet auf eine gewisse Trägheit hin.
Die gesunkene Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist positiv, aber reicht das aus, um die Sorge um eine mögliche Rezession vollständig zu zerstreuen?
Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen ist ein wichtiger Indikator. Der Rückgang auf 4,17 Prozent könnte ein Zeichen dafür sein, dass Investoren auf eine mögliche Zinspause spekulieren.
Die Erwähnung, dass viele europäische Handelsplätze geschlossen blieben, erklärt vielleicht die etwas gedämpfte Reaktion auf die US-Daten. Ein globaler Kontext ist hier wichtig.
Ein Rückgang der Auftragseingänge langlebiger Güter, der stärker ausfiel als erwartet, deutet doch auf eine mögliche Abkühlung der Wirtschaft hin. Warum hat das den Markt nicht stärker belastet?
Die Tatsache, dass die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen zunächst gestiegen und dann wieder auf 4,17 Prozent gefallen ist, zeigt die Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Zinspolitik der Federal Reserve.