Drei Begriffe, die man kennen sollte
Es gibt verschiedene sachliche Gründe, warum Schrottaktien im Januar oft zu den Gewinnern zählen: Um Verluste steuerlich geltend machen zu können, verkaufen viele Anleger schlecht gelaufene Aktien im Dezember. Nur dann können die Verluste mit Gewinnen aus anderen Aktienverkäufen verrechnet werden und so die Steuerlast mindern. Der Fachbegriff für dieses Verhalten nennt sich Tax Loss Harvesting.
Da unter den schlecht gelaufenen Aktien qualitativ minderwertige Papiere in der Regel überrepräsentiert sind, gibt es bei diesen am Jahresende einen übermäßigen Verkaufsdruck. Im Januar wird dann allerdings gerade bei diesen Papieren oft wieder zugegriffen, weil Anleger doch noch auf eine Erholung spekulieren.
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