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  • iShares MSCI Emerging Markets ETF – WKN: 469253 – ISIN: US4642872349 – Kurs: 55,960 $ (NYSE)
  • iShares MSCI South Korea ETF – WKN: 588379 – ISIN: US4642867729 – Kurs: 101,950 $ (NYSE)
  • Korea Composite Stock 200 Pr. – WKN: A0G9AA – ISIN: KRD020020016 – Kurs: 623,30 € (ARIVA Indikation)
  • IBEX 35 – WKN: 969223 – ISIN: ES0SI0000005 – Kurs: 17.556,91 Pkt (TTMzero Indikation)
  • FTSE MIB – WKN: 145814 – ISIN: IT0003465736 – Kurs: 45.368,90 € (TTMzero Indikation)

Die ganze Wahrheit über 2025, wenn man sie richtig liest und nicht nur auf die üblichen Schlagzeilen starrt. Es ist das Jahr der brutalsten globalen Rotation seit der Finanzkrise, messbar in nackten Zahlen, die keine Ausreden zulassen. Die folgenden Zahlen zeigen die prozentualen Bewegungen der jeweiligen Aktienmärkte.

Ganz oben steht Südkorea mit dem KOSPI bei +75,6%. Perfektes Zusammenspiel aus KI-Halbleiter-Boom, explodierender Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory, dominanter Marktstellung von Samsung und SK Hynix und echten Corporate-Reformen, die Kapitalrückflüsse, höhere Ausschüttungen und bessere Governance erzwingen. Der Markt ist zyklisch, technologisch führend und gleichzeitig reformgetrieben, ein seltener Dreiklang.

Direkt dahinter folgt Südafrika mit +56,4%. Gold und Platin laufen stark, Minenkonzerne drucken Cash, gleichzeitig stabilisiert sich das politische Umfeld erstmals seit Jahren. Der Risikoabschlag schmilzt, der Rand bleibt wettbewerbsfähig, Banken und Rohstoffwerte profitieren überproportional. Spanien überrascht mit +55,2%. Der IBEX wird von Rekordgewinnen der Banken getragen, hohen Zinsmargen, niedrigen Kreditausfällen und einem Tourismusboom, der selbst optimistische Prognosen pulverisiert. Griechenland liefert mit +54,0% eine der spektakulärsten Turnaround-Geschichten Europas. Die Rückkehr zum Investmentgrade senkt Finanzierungskosten, internationale Investoren kommen zurück, Banken, Energie und Infrastruktur profitieren, das sogenannte griechische Wunder ist inzwischen bilanziell messbar. Polen steigt um +53,0%, getragen von massiven EU Kohäsionsgeldern, Infrastrukturinvestitionen, steigender Binnennachfrage und einem stabilen Bankensektor. Österreich schließt mit +51,3% die Gruppe ab. Energie und Banken holen jahrelange Unterbewertung auf, internationale Anleger entdecken den Markt neu, Risikoabschläge lösen sich nahezu vollständig auf.

Darunter beginnt die Zone starken Wachstums. Italien und Mexiko liegen beide bei +37,2%. Italien profitiert von Banken, Versicherungen und hohen Dividendenrenditen, Mexiko von Nearshoring-Effekten, US-Nachfrage und industrieller Expansion. Brasilien erreicht +31,5%, gestützt durch Rohstoffe, eine stabilere Geldpolitik und Kapitalrückflüsse. Deutschland kommt auf +22,7%, trotz globaler Rally. Industrie schwächelt, China-Abhängigkeit wirkt bremsend, strukturelle Reformen bleiben langsam. Kanada mit +20,3% und Schweden mit +20,2% liefern solide Ergebnisse, getragen von Energie, Industrie und Exporten. Auffällig ist der NASDAQ100 mit +20,4%. Trotz KI-Dominanz reicht es nur für das obere Mittelfeld, ein klares Signal für Bewertungsgrenzen.

Im soliden Mittelfeld bewegen sich klassische defensive Märkte. Großbritannien erreicht +19,5%, Taiwan +16,5%, Singapur +16,4%. Der S&P500 liegt ebenfalls bei +16,4% und wird fast ausschließlich von wenigen Mega-Caps getragen. China kommt auf +15,9%, Stimulus reicht nicht, um strukturelle Probleme zu überdecken. Schweiz +15,5%, Frankreich +13,8%, Japan +12,6%, Russell 2000 +11,2%, Niederlande +10,6%. Marktbreite bleibt schwach, Gewinne konzentrieren sich auf wenige Titel.

Malaysia +2,2%, Australien +1,0%, Thailand -5,8%, Indien -8,8%. Hier kollabieren überzogene Bewertungen, Wachstum enttäuscht, Kapital zieht ab. Besonders brutal Saudi Arabien mit -19,7%. Ölpreise, geopolitische Risiken und Kapitalabflüsse drücken den Markt tief ins Minus.

2025 belohnte Substanz, Cashflows, Rohstoffe, Banken, Reformen und geopolitischen Rückenwind. Bestraft wurden teure Storys, Home Bias und Bewertungsblindheit.

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Transparenzhinweis: Die im Artikel vorgestellten Derivate werden durch die Redaktion ausgesucht. Wir arbeiten aber mit ausgewählten Emittenten zusammen, die mit der stock3 AG in einer Geschäftsbeziehung stehen.

Bitte beachte: Der Handel mit Derivaten ist mit einem erheblichen Risiko verbunden und kann unter Umständen zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

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Über stock3 stock3 ist die zentrale „Homebase“ für anspruchsvolle Trader und Anleger im deutschsprachigen Raum. Die Plattform vereint die Analysestärke des ehemaligen GodmodeTrader mit der Technologie des Trading-Terminals Guidants. Nutzer finden hier professionelle Chartanalysen, Echtzeitkurse und die Möglichkeit, direkt aus der Plattform heraus bei zahlreichen Brokern zu handeln.

24 Kommentare

  1. Wenn die globale Rotation so stark ist, wie im Artikel beschrieben, ist es dann nicht riskant, sich zu stark auf einzelne Länder oder Sektoren zu konzentrieren? Diversifikation scheint wichtiger denn je.

  2. Peter B. Hoffmann am

    Es ist interessant zu sehen, wie Nearshoring-Effekte Mexiko mit +37,2% beflügeln. Welche Branchen profitieren hier am meisten und wie sieht die Wettbewerbssituation aus?

  3. Mich wundert, dass der NASDAQ100 ’nur‘ +20,4% erreicht, obwohl er stark von der KI-Entwicklung profitiert, die Südkorea so beflügelt. Gibt es spezifische Gründe für diese Differenz?

  4. Ich verstehe, dass der Artikel sich auf Zahlen konzentriert, aber wie wirkt sich die geopolitische Lage auf die genannten Märkte aus? Gerade Südkorea und Polen könnten betroffen sein.

  5. Die Diskrepanz zwischen Südkorea (+75,6%) und Deutschland (+22,7%) ist enorm. Liegt das wirklich nur an der China-Abhängigkeit und dem langsamen Reformtempo, oder spielen noch andere Faktoren eine Rolle?

  6. Ich bin skeptisch, ob die politischen Verbesserungen in Südafrika tatsächlich von Dauer sind. Die Geschichte des Landes zeigt, dass es immer wieder zu Rückschlägen kommen kann.

    • Ein valider Punkt. Die politische Stabilität ist in der Tat ein kritischer Faktor, den man genau beobachten muss, bevor man dort investiert.

  7. Die EU-Kohäsionsgelder scheinen Polen mit +53,0% einen großen Schub zu geben. Wie werden diese Gelder konkret in Infrastrukturinvestitionen umgesetzt und welche Auswirkungen haben sie auf den lokalen Markt?

  8. Ich finde es bemerkenswert, dass Griechenland mit +54,0% eine der größten Turnaround-Geschichten Europas erlebt. Lässt sich das ‚griechische Wunder‘ tatsächlich in messbaren Zahlen festmachen, wie im Artikel beschrieben?

  9. Angesichts der starken Performance von Schwellenländern wie Südafrika und Polen, sollte man die Allokation in Industrieländer reduzieren, wie der Artikel impliziert?

  10. Der Artikel hebt hervor, dass Spanien von einem Tourismusboom profitiert, der sogar optimistische Prognosen übertrifft. Gibt es konkrete Daten darüber, wie stark dieser Boom die Banken und den IBEX 35 beeinflusst hat?

  11. Die Information über die WKNs und ISINs der genannten ETFs ist sehr nützlich für jemanden, der direkt investieren möchte. Danke für diese Details!

  12. Die +75,6% Rendite Südkoreas ist wirklich beeindruckend. Könnte das eine Überbewertung sein, oder sind die positiven Faktoren – KI, Speicher, Samsung & SK Hynix – nachhaltig genug, um das zu rechtfertigen?

  13. Die hohe Dividendenrendite in Italien, die mit +37,2% genannt wird, ist ein attraktiver Faktor. Sind diese Dividenden nachhaltig, oder besteht die Gefahr von Kürzungen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten?

  14. Laura Hoffmann am

    Die Aussage, dass Südafrikas politisches Umfeld sich stabilisiert, ist entscheidend für die +56,4% Rendite. Gibt es Hinweise auf konkrete politische Veränderungen, die diese Entwicklung getragen haben?

  15. Ich bin überrascht, dass Kanada und Schweden mit ‚lediglich‘ +20,3% und +20,2% abschließen, da sie doch traditionell starke Volkswirtschaften haben. Welche Faktoren bremsen hier das Wachstum?

  16. Laura Schneider am

    Die Stabilisierung der Geldpolitik in Brasilien scheint sich positiv auf die +31,5% Rendite auszuwirken. Ist diese Stabilität nachhaltig, angesichts der historischen Volatilität des Landes?

  17. Könnte der starke Anstieg in Südkorea eine Blase bilden, insbesondere angesichts der Dominanz von Samsung und SK Hynix? Der Artikel deutet zwar auf Solidität hin, aber die Konzentration ist hoch.

  18. Emma L. Wagner am

    Österreichs Aufholjagd mit +51,3% scheint von der jahrelangen Unterbewertung von Energie und Banken getrieben zu sein. Ist dieser Prozess bereits abgeschlossen, oder besteht noch weiteres Wachstumspotenzial?

  19. Der Fokus auf Banken in Spanien und Italien scheint ein Schlüsselfaktor für die positiven Renditen zu sein. Welche Risiken birgt diese Abhängigkeit von einem einzelnen Sektor?

  20. Ich frage mich, wie sich die im Artikel beschriebene ‚brutale globale Rotation‘ langfristig auf die Diversifizierung eines Portfolios auswirkt. Sollte man jetzt tatsächlich umschichten?

  21. Die Tatsache, dass Deutschland trotz globaler Rallye ’nur‘ +22,7% erreicht, ist alarmierend. Welche strukturellen Reformen sind dringend erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern?

  22. Die Erwähnung von Griechenlands Rückkehr zum Investmentgrade ist wichtig. Wie beeinflusst dies die Anlagestrategien von institutionellen Investoren?

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