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  • Airbus SE – WKN: 938914 – ISIN: NL0000235190 – Kurs: 192,520 € (XETRA)

Die Experten sehen mehrere operative Belastungsfaktoren zunehmend unter Kontrolle und rechnen mit einer Beschleunigung des Wachstums in den kommenden Quartalen.

Auslöser für die Neubewertung ist zum einen die Erholung des gesamten Luftfahrtsektors. Die Aussicht auf eine Entspannung rund um die Straße von Hormus hat die Ölpreise zuletzt sinken lassen und damit die Stimmung für Airlines und Flugzeughersteller verbessert. Gleichzeitig gewinnt die operative Entwicklung bei Airbus an Dynamik.

Lieferungen sollen deutlich zulegen

Nach Einschätzung von Analyst Aymeric Poulain dürften sich die Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen in den kommenden Monaten beschleunigen. Probleme in der Lieferkette und bei der Produktion seien mittlerweile besser beherrschbar und bereits in den Unternehmensprognosen berücksichtigt. Das verringere das Risiko negativer Überraschungen deutlich.



Für Airbus ist die Auslieferungsentwicklung von zentraler Bedeutung. Jeder ausgelieferte Jet schlägt unmittelbar auf Umsatz und Cashflow durch. Verzögerungen in der Produktion hatten in den vergangenen Jahren wiederholt für Enttäuschungen bei Investoren gesorgt.

Potenzial sehen die Analysten zudem im laufenden Konflikt mit Pratt & Whitney über die GTF-Triebwerke. Sollte eine Einigung erzielt werden, könnte dies zusätzliche Ergebnisbeiträge ermöglichen. Gleichzeitig wertet Kepler Cheuvreux die jüngsten Signale des Wettbewerbers Boeing als positives Branchenzeichen.

Der US-Konzern hatte angedeutet, seine Produktionsraten weiter erhöhen zu wollen. Für die Analysten ist dies ein Hinweis darauf, dass die globale Lieferkette inzwischen besser in der Lage ist, die weiterhin hohe Nachfrage nach neuen Flugzeugen zu bedienen.

Margen könnten stärker steigen als erwartet

Mit steigenden Produktionsraten eröffnet sich für Airbus nach Ansicht von Kepler Cheuvreux zudem zusätzlicher Spielraum bei den Margen. Höhere Stückzahlen führen in der Luftfahrtindustrie typischerweise zu Skaleneffekten und einer besseren Auslastung der Produktionskapazitäten.

Vor diesem Hintergrund sehen die Analysten das Verhältnis von Chancen und Risiken inzwischen deutlich attraktiver als noch vor wenigen Monaten. Die Gefahr operativer Enttäuschungen nehme ab, während die Ertragskraft des Konzerns zunehmend Spielraum nach oben erhalte.

Fazit: Nach der Korrektur scheinen sich die Vorzeichen wieder zu drehen. Die Airbus-Aktie ist nicht billig, aber für ein Duopol auch nicht überbewertet. Wichtig ist vor allem, dass Wachstum auch in Umsatz und Ertrag übersetzen zu können. Die Auftragsbücher sind zum Bersten voll und warten auf Abarbeitung.

Weitere Analysen & News zur Aktie unserer Redaktion findest Du hier.

Jahr 2025 2026e* 2027e*
Umsatz in Mrd. EUR 73,42 80,53 89,83
Ergebnis je Aktie in EUR 6,89 7,21 8,57
KGV 27 26 22
Dividende je Aktie in EUR 3,20 3,36 3,95
Dividendenrendite 1,71% 1,80% 2,11%

*e = erwartet, Berechnungen basieren bei

US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten

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Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Airbus SE (long)

Offenlegung der Chefredaktion der stock3 AG wegen möglicher Interessenkonflikte

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6 Kommentare

  1. Jonas Hoffmann am

    Interesting update on AIRBUS – Chart gibt grünes Licht, die Analysten auch. Looking forward to seeing how this develops.

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