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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) – Die Aktien von Drägerwerk haben am Freitag mit einem Anstieg um 11,7 Prozent auf 89,70 Euro an ihren starken Vortag angeknüpft. Damit kletterten sie auf den höchsten Stand seit April 2020. Tags zuvor hatte der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik mit Eckdaten und einem ersten Ausblick für 2026 überzeugt.
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Der Umsatz soll demnach 2026 um 1,0 bis 5,0 Prozent zulegen. Basis ist der 2025 erzielte Auftragseingang von fast 3,6 Milliarden Euro. Vom Umsatz sollen im neuen Jahr dann 5,0 bis 7,5 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) übrig bleiben.
Die Prognose des Managements deute auf eine stärkere Margendynamik hin als bisher angenommen, so Analyst Harald Hof von MWB Research. Zudem sei es 2025 gewinnseitig deutlich besser gelaufen als erwartet, dank einer robusten Medizintechniksparte und eines verbesserten Produktmix. Dies überzeuge umso mehr angesichts des Gegenwinds durch die internationalen Zollstreitigkeiten sowie durch ungünstige Wechselkurse.
Vor diesem Hintergrund schraubte Hof seine Gewinnerwartungen nach oben und hob das Kursziel von 76 auf 95 Euro an. Damit sieht er nun ausreichend Luft für eine Hochstufung von „Hold“ auf „Buy“.
Mit dem Anstieg von Freitag summiert sich das Kursplus binnen zwei Tagen mittlerweile auf rund 22 Prozent. Im noch jungen Jahr steht ein Anstieg von knapp 30 Prozent zu Buche und seit Ende 2024 hat sich der Wert der Aktien fast verdoppelt./mis/niw/nas
Quelle: dpa-AFX
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12 Kommentare
Ein Anstieg von 11,7 Prozent am Freitag und ein Gesamtplus von rund 22 Prozent in zwei Tagen – das ist ein regelrechter Höhenflug! Ich bin gespannt, ob dieser Trend sich fortsetzt und ob die Aktie tatsächlich den höchsten Stand seit April 2020 übertrifft.
Die Tatsache, dass es 2025 dank der Medizintechniksparte und des verbesserten Produktmix besser lief als erwartet, deutet auf eine erfolgreiche strategische Ausrichtung hin. Das ist ein positives Signal für die Zukunft.
Die Erwähnung der internationalen Zollstreitigkeiten als Gegenwind ist wichtig. Wie plant Drägerwerk, diese Herausforderungen zu bewältigen und die Profitabilität zu sichern?
Gute Frage! Eine Diversifizierung der Märkte könnte eine mögliche Strategie sein, um die Abhängigkeit von einzelnen Regionen zu verringern.
Die Erwartung einer Margendynamik, die stärker ausfällt als bisher angenommen, ist ein wichtiger Punkt. Könnte dies auf Effizienzsteigerungen oder innovative Produkte zurückzuführen sein?
Die Prognose von Analyst Harald Hof, das Kursziel auf 95 Euro anzuheben, scheint angesichts des starken Auftragseingangs von fast 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2025 durchaus realistisch. Es wird spannend zu sehen, ob Drägerwerk dieses Ziel tatsächlich erreichen kann.
Als Anleger bin ich froh, Drägerwerk im Portfolio zu haben. Die robuste Medizintechniksparte scheint ein guter Schutz gegen konjunkturelle Schwankungen zu sein, wie der Artikel andeutet.
Ein Kursplus von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn ist wirklich bemerkenswert! Ich frage mich, ob diese Entwicklung nachhaltig ist oder ob wir eine Korrektur sehen werden, besonders angesichts der erwähnten internationalen Zollstreitigkeiten.
Ich bin etwas skeptisch, ob Drägerwerk tatsächlich eine Umsatzsteigerung von 1,0 bis 5,0 Prozent im Jahr 2026 erreichen kann, wenn man bedenkt, dass die Wechselkurse ungünstig sind. Wie stark wird dieser Effekt die Ergebnisse beeinflussen?
Ich finde es gut, dass das Management einen Ausblick für 2026 gibt, auch wenn die Rahmenbedingungen durch Zollstreitigkeiten und Wechselkurse schwierig sind. Das schafft Transparenz und Vertrauen.
Die Verdopplung des Aktienwerts seit Ende 2024 ist eine beeindruckende Leistung. Ich würde gerne mehr über die Faktoren erfahren, die zu diesem Wachstum beigetragen haben.
Die Prognose von 5,0 bis 7,5 Prozent Ebit-Marge klingt vielversprechend. Wie verhält sich diese Marge im Vergleich zu den Wettbewerbern von Drägerwerk?