Die Papiere des Halbleiter-Unternehmens haben seitdem mehr als ein Fünftel verloren, in diesem Jahr allerdings immer noch ein Plus von fast 46 Prozent eingefahren. Die Elmos-Aktien waren seit Ende Juni dem Trend des globalen Chipsektors gefolgt, der in dieser Zeit unter den Sorgen um zu hohe KI-Bewertungen gelitten hatte.
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Elmos profitiert zwar weiter von einer hohen Nachfrage und konnte seinen Wachstumskurs im zweiten Quartal fortsetzen. Allerdings schwächte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorquartal ab. Die Jahresprognose wurde bestätigt.
„Die zugrunde liegende Entwicklung im zweiten Quartal entsprach weitgehend unseren Erwartungen und bestätigte die anhaltende operative Dynamik sowie die solide Cash-Generierung“, kommentierte Analyst Abed Jarad von MWB Research die jüngste Geschäftsentwicklung. Die Ergebnisse seien jedoch durch nicht operative Aufwendungen gemäß dem Rechnungslegungsstandard IFRS 2 verzerrt, was die kurzfristige Stimmung trotz des ansonsten unveränderten Gesamtbildes belasten könnte.
Jared nahm die jüngste Kursschwäche zum Anlass, die Aktien bei unverändertem Kursziel von 170 Euro hochzustufen auf „Buy“. Davon konnten Anleger am Dienstag gleichwohl nicht profitieren. Aktuell notieren Elmos bei 142 Euro./ajx/la/mis
Quelle: dpa-AFX
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