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FRANKFURT (dpa-AFX) – Wie bereits zum Start der verkürzten Vorweihnachtswoche halten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt auch einen Tag vor Heiligabend weitgehend zurück. Große Investoren haben ihre Bücher bereits geschlossen, vielerorts laufen die Weihnachtsferien.

Der DAX notierte am Dienstagmittag 0,2 Prozent höher bei 24.331 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte legte um 0,1 Prozent auf 30.456 Zähler zu. Der EuroStoxx 50 stagnierte auf Vortagesniveau.

Am Nachmittag könnten US-Konjunkturdaten für etwas mehr Schwung sorgen. Veröffentlicht werden Zahlen zum Wirtschaftswachstum, zum privaten Konsum, zum Auftragseingang langlebiger Güter, zur Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung sowie zum Verbrauchervertrauen.

Der Dax hält sich weiter über der psychologisch wichtigen Marke von 24.000 Punkten. Unterstützung liefern gute US-Vorgaben. Für den marktbreiten S&P 500 zeichnet sich der mittlerweile achte Gewinnmonat in Folge ab. Hierzulande kommt der Dax unter dem Strich zwar schon eine Weile nicht mehr recht vom Fleck; 2025 hat er mit einem Kursplus von gut 22 Prozent aber die Nase vorn. Der S&P 500 hat um rund 17 Prozent zugelegt.

Mit Blick auf das Weltgeschehen behalten Anleger neben den Bemühungen um eine Lösung für den Ukraine-Krieg auch die Auseinandersetzung zwischen den USA und Venezuela im Auge. Die US-Regierung will Venezuelas autoritär regierenden Präsidenten Nicolas Maduro nach Angaben von Heimatschutzministerin Kristi Noem aus dem Amt jagen.

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk darf sein Abnehmmedikament Wegovy in den USA ab Januar als Tablette und nicht mehr nur als Spritze verkaufen. Dies lässt einem Händler zufolge negative Rückschlüsse auf den Pharmaverpackungshersteller Gerresheimer zu, der die Spritzen unter anderem für Novo Nordisk produziert. Die Gerresheimer-Aktien sanken und 0,8 Prozent, jene des Wettbewerbers SCHOTT Pharma büßten 0,7 Prozent ein.

Der Spezialchemie-Konzern AlzChem verlängerte die Verträge mit wichtigen Vorstandsmitgliedern vorzeitig. Damit ist Chef Andreas Niedermaier bis Ende 2028 im Vorstand tätig. Der Vertrag mit Finazchef Andreas Lösler wurde bis Ende 2029 verlängert. Die Alzchem-Papiere verteuerten sich um 1,1 Prozent./edh/jha/

— Von Eduard Holetic, dpa-AFX —



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Finanzen.net ist ein deutsches Finanzportal mit Sitz in Karlsruhe. Es wird von der finanzen.net GmbH betrieben, deren Anteile nach dem Verkauf durch die Axel Springer SE an das britische Private-Equity-Unternehmen Inflexion übergingen.

32 Kommentare

  1. Die Stagnation des EuroStoxx 50 deutet darauf hin, dass die Zurückhaltung der Anleger nicht nur den deutschen Markt betrifft. Ist das ein europaweites Phänomen?

  2. Mich wundert die Zurückhaltung der Anleger vor Weihnachten nicht, aber die Verlängerung der Vorstandsverträge bei AlzChem, insbesondere die von Andreas Niedermaier bis 2028, wirkt als starkes Vertrauenssignal in die Zukunft des Unternehmens.

  3. Anna U. Schäfer am

    Es ist interessant zu sehen, dass der DAX über der Marke von 24.000 Punkten bleibt, trotz der allgemeinen Zurückhaltung der Anleger. Ist das ein Zeichen von Stärke oder eher eine technische Anomalie?

  4. Der Wegovy-Tablette von Novo Nordisk könnte negative Auswirkungen auf Gerresheimer haben, da sie Spritzen herstellen. Wie stark ist Gerresheimer von diesem Auftrag abhängig, und welche Alternativen gibt es für das Unternehmen?

    • Laura D. Hoffmann am

      Gute Frage! Ich habe gelesen, dass Novo Nordisk mehrere Lieferanten hat, aber Gerresheimer ein wichtiger Partner ist. Die Auswirkungen werden sich zeigen.

  5. Die Nachricht über Novo Nordisk und die Wegovy-Tablette in den USA könnte tatsächlich negative Auswirkungen auf Gerresheimer haben, da sie einen Großteil der Spritzen für das Medikament produziert. Ein Rückgang der Aktien um 0,8 Prozent bestätigt diese Befürchtung.

  6. Der Kursgewinn des DAX von gut 22 Prozent im Jahr 2025 ist beeindruckend, aber basiert das auf realistischen Erwartungen oder eher auf Optimismus?

  7. Der DAX liegt bei 24.331 Punkten, was einen Anstieg von 0,2 Prozent bedeutet – ein sehr moderates Wachstum. Wird dieser Trend sich fortsetzen, oder erwarten wir nach den Feiertagen eine stärkere Bewegung?

  8. Die Unterstützung durch gute US-Vorgaben für den DAX ist offensichtlich, aber reicht das aus, um die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten nachhaltig zu verteidigen?

  9. Die US-Regierung plant offenbar, den venezolanischen Präsidenten Maduro zu stürzen. Wie realistisch ist dieses Vorhaben und welche Auswirkungen könnte es auf die globalen Märkte haben?

    • Das ist eine sehr gute Frage. Ein Machtwechsel in Venezuela könnte die Ölpreise beeinflussen, was wiederum Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hätte.

  10. Die vorzeitige Vertragsverlängerung von Andreas Niedermaier und Andreas Lösler bei AlzChem deutet auf Kontinuität und Vertrauen in die Unternehmensführung hin. Wird sich das positiv auf die Aktienentwicklung auswirken?

  11. Ich finde es interessant, dass der MDAX der mittelgroßen Werte nur geringfügig zulegt, während der DAX etwas stärker performt. Gibt es hier spezifische Gründe für diese Divergenz?

  12. Die Erwartung, dass US-Konjunkturdaten am Nachmittag für mehr Schwung sorgen könnten, ist nachvollziehbar, aber ich bin skeptisch, ob diese tatsächlich ausreichend stark sein werden, um den Markt signifikant zu bewegen.

  13. Die Tatsache, dass der DAX über der 24.000-Punkte-Marke bleibt, ist positiv, aber die geringe Handelsaktivität lässt mich vermuten, dass es sich eher um eine technische als um eine fundamentale Stärke handelt.

  14. Dass große Investoren ihre Bücher bereits geschlossen haben, erklärt die geringe Volatilität. Aber wie lange wird diese Ruhe anhalten, wenn die US-Daten veröffentlicht werden?

  15. Laura U. Fischer am

    Die sinkenden Aktien von Gerresheimer und SCHOTT Pharma aufgrund der Wegovy-Tablette sind ein klares Beispiel dafür, wie sich regulatorische Änderungen auf Zulieferer auswirken können. Das sollte man im Auge behalten.

  16. Der Vergleich zwischen der Performance des DAX (22 Prozent Plus) und des S&P 500 (17 Prozent Plus) zeigt, dass deutsche Aktien im Jahr 2025 bisher besser abgeschnitten haben. Ist das ein Zeichen für eine wachsende Attraktivität des deutschen Marktes?

  17. Die Tatsache, dass große Investoren bereits ihre Bücher geschlossen haben, erklärt die geringe Volatilität am Markt. Ist das ein typisches Muster kurz vor Weihnachten, oder sehen wir hier eine Verschiebung langfristiger Anlagestrategien?

  18. Jonas H. Schneider am

    Die Erwähnung des Ukraine-Krieges als Faktor, den Anleger im Auge behalten, ist wichtig. Welche konkreten Entwicklungen in dieser Region könnten den Markt beeinflussen?

  19. Die Verlängerung der Verträge bei AlzChem ist ein positives Signal, aber reicht das aus, um die Aktie wirklich anzukurbeln? Die Spezialchemiebranche ist ja auch stark umkämpft.

  20. Die Tatsache, dass die Weihnachtsferien angelaufen sind, erklärt vieles. Es ist schwer, von signifikanten Marktbewegungen auszugehen, wenn die meisten Händler abwesend sind.

  21. Die Tatsache, dass der DAX trotz Stagnation seit einiger Zeit immer noch um über 22 Prozent im Plus für 2025 liegt, deutet auf eine insgesamt positive Entwicklung hin, auch wenn aktuell wenig Bewegung im Markt ist.

  22. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der Ukraine-Krieg und die Auseinandersetzung zwischen den USA und Venezuela, scheinen derzeit kaum Auswirkungen auf den DAX zu haben. Ist das eine unterschätzte Gefahr?

  23. Es ist bemerkenswert, dass der S&P 500 den achten Gewinnmonat in Folge verzeichnen könnte, während der DAX eher seitwärts tendiert – zeigt das eine unterschiedliche Risikobereitschaft der Anleger in den USA und Deutschland?

  24. Ich bin etwas besorgt über die geringe Volatilität. Ein ruhiger Markt kann trügerisch sein und eine Korrektur begünstigen, wenn unerwartete Nachrichten auftauchen.

  25. Die Auseinandersetzung zwischen den USA und Venezuela wird erwähnt, aber wie groß ist das tatsächliche Risiko für die globalen Märkte? Scheint mir ein eher peripheres Thema im Moment.

  26. Es ist bemerkenswert, dass der S&P 500 den achten Gewinnmonat in Folge verzeichnen könnte. Wie erklärt sich diese anhaltende Stärke im Vergleich zum DAX, der ’nur‘ ein Plus von 22 Prozent im Jahr 2025 hat?

  27. Die US-Regierung plant, Maduro zu stürzen. Das klingt nach einer riskanten Intervention. Wie schätzen Experten die Auswirkungen auf Ölpreise und globale Stabilität ein?

  28. Die US-Konjunkturdaten am Nachmittag könnten den Markt beleben, aber welche Datenpunkte werden voraussichtlich den größten Einfluss haben? Insbesondere die Zahlen zum privaten Konsum scheinen relevant.

  29. Ich frage mich, ob die ‚guten US-Vorgaben‘ wirklich ausreichend sind, um den DAX nachhaltig zu stützen, wenn die europäischen Anleger so zurückhaltend sind. Es scheint eine Diskrepanz zu geben.

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