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FRANKFURT (dpa-AFX) – Der DAX ist mit einem Mini-Plus in die verkürzte Woche vor Silvester gestartet. Ein mit Spannung erwartetes Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj war zwar am Wochenende ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen. Am Montag aber hätten Trump und der russische Präsident Wladimir Putin per Telefon „ein positives Gespräch“ geführt, hieß es aus dem Weißen Haus. Insgesamt hielten sich die Kursbewegungen am deutschen Aktienmarkt in Grenzen. Viele Anleger haben ihre Bücher geschlossen und bleiben der Börse zwischen den Jahren fern.
Der Leitindex DAX ging am Montag bei 24.351,12 Punkten und damit 0,05 Prozent über dem Schlussniveau vom 23. Dezember, dem letzten Handelstag vor Weihnachten, aus dem Handel. Der MDAX der mittelgroßen Werte legte um 0,49 Prozent auf 30.452,53 Zähler zu.
Sollte an dem zusätzlich noch verkürzten Dienstag nicht mehr groß am Dax-Jahresplus von gut 22 Prozent gerüttelt werden, würde 2025 für den Leitindex zum besten Börsenjahr seit 2019. Zur Bestmarke von 24.771 Punkten, die aus dem Oktober stammt, bleibt der Dax in Schlagweite. Davor wartet aber noch die Hürde des Dezember-Hochs bei etwas unter 24.500 Punkten als wichtige Chartmarke./la/he
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18 Kommentare
Mich wundert, dass die fehlenden Ergebnisse des Treffens zwischen Trump und Selenskyj kaum Auswirkungen auf den DAX zu haben scheinen. Ist die Politik wirklich schon ‚ausgepreist‘?
Das ist eine gute Frage. Es könnte sein, dass Anleger davon ausgehen, dass die Situation sich ohnehin nicht grundlegend ändern wird.
Die Tatsache, dass der DAX in Schlagweite der Oktober-Bestmarke bleibt, deutet auf eine gewisse Zuversicht der Anleger hin, auch wenn diese aktuell eher passiv sind.
Der MDAX scheint etwas dynamischer zu sein als der DAX. Könnte das ein Hinweis darauf sein, dass mittelgroße Unternehmen aktuell stärker wachsen als die Großkonzerne?
Ich beobachte den DAX schon länger und finde es bemerkenswert, dass er trotz aller globalen Unsicherheiten so gut abschneidet. Das spricht für die Stärke der deutschen Wirtschaft.
Die Nähe des DAX zur Bestmarke von 24.771 Punkten aus dem Oktober ist spannend, aber die ‚Hürde des Dezember-Hochs‘ könnte sich als schwieriger erweisen als gedacht, besonders wenn die Nachrichtenlage sich verschlechtert.
Ich bin etwas skeptisch, ob das ‚positive Gespräch‘ zwischen Trump und Putin wirklich so positiv war, wie dargestellt – oft steckt hinter solchen Aussagen mehr, als man auf den ersten Blick sieht.
Da stimme ich zu. Die Formulierung „positives Gespräch“ ist sehr vage und lässt viel Raum für Interpretationen.
Wenn 2025 tatsächlich das beste Börsenjahr seit 2019 wird, welche Faktoren haben Ihrer Meinung nach am stärksten zu diesem Erfolg beigetragen?
Ein DAX-Jahresplus von über 22 Prozent ist beachtlich, aber liegt das wirklich nur an der allgemeinen Marktlage oder spielen auch spezifische Unternehmensentwicklungen eine größere Rolle?
Ein Plus von 0,05 Prozent am DAX ist minimal, aber in einem ruhigen Marktumfeld wie diesem vielleicht auch ein Erfolg – es zeigt zumindest, dass keine größeren Verkäufe stattgefunden haben.
Die Erwähnung des letzten Handelstages vor Weihnachten, dem 23. Dezember, als Vergleichspunkt ist gut, um die aktuelle Entwicklung einzuordnen – zeigt, dass es keine dramatischen Veränderungen gab.
Die Erwähnung des „positiven Gesprächs“ zwischen Trump und Putin wirkt angesichts der angespannten geopolitischen Lage fast surreal – wie genau wurde dieses Gespräch bewertet und welche konkreten Auswirkungen werden erwartet?
Die Chartmarke des Dezember-Hochs bei knapp unter 24.500 Punkten wird entscheidend sein. Wenn der DAX diese Hürde nicht nimmt, könnte das ein Warnsignal für eine Korrektur sein.
Dass viele Anleger ihre Bücher geschlossen haben, erklärt die geringen Kursbewegungen, aber bedeutet das auch, dass wir in den nächsten Tagen mit einer geringen Liquidität rechnen müssen, was zu stärkeren Schwankungen führen könnte?
Der MDAX legte um 0,49 Prozent zu, was im Vergleich zum DAX eine relativ starke Performance ist – gibt es hier bestimmte Branchen, die diesen Anstieg besonders antreiben?
Ich frage mich, ob das Fehlen greifbarer Ergebnisse beim Treffen von Trump und Selenskyj bereits in den aktuellen Kursen eingepreist ist oder ob hier noch Nachholeffekte zu erwarten sind.
Die verkürzte Handelswoche vor Silvester ist ein bekanntes Phänomen, aber wie stark beeinflusst das tatsächlich die Volatilität und die Handelsvolumina?