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Nun wirkt die Debatte wie aus einer anderen Zeit. Beim Auftritt auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference zeichnete Finanzchefin Anat Ashkenazi ein Bild eines Konzerns, der nicht defensiv reagiert, sondern offensiv beschleunigt. Nicht die Strategie habe sich verändert, sagt sie, sondern die Taktzahl.
Ashkenazi verankert die Argumentation in einem Konzept, das bei Alphabet inzwischen fast wie eine interne Weltanschauung klingt. „AI first“ sei keine neue Parole, sondern über Jahre aufgebaut worden, von DeepMind bis Gemini. Der entscheidende Unterschied heute: Alphabet kann Forschung schneller in Produkte übersetzen und über die eigenen Plattformen sofort skalieren. Als Basis nennt sie den Full Stack. Gemeint ist die Kombination aus eigener Chip Entwicklung mit TPUs, dem Zugriff auf Nvidia GPUs, selbst gebauten und teils geleasten Rechenzentren sowie einem globalen Netzwerk, das intern als technische Infrastruktur den Takt vorgibt.
Diese Infrastruktur ist aus Sicht der CFO kein Selbstzweck, sondern der gemeinsame Nenner fast aller Geschäftsfelder. Suche, YouTube, Cloud, Gemini, aber auch die „Other Bets“ wie Waymo oder Isomorphic sollen auf derselben KI Grundlage profitieren. Das erklärt auch, warum Alphabet die nächsten Innovationswellen nicht als Einzelprodukte beschreibt, sondern als Flywheel, das sich über Nutzerfeedback, Verbesserung und erneute Ausspielung immer schneller dreht.
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6 Kommentare
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
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Interesting update on ALPHABET – Die CFO erklärt die hohen Investitionen und deren Nutzen. Looking forward to seeing how this develops.