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Bernstein Research sieht für die Siemens-Aktie ein Kursziel von 290 Euro und traut dem DAX-Konzern damit kräftiges Aufholpotenzial zu. Die Analysten setzen vor allem auf eine Erholung im Automatisierungssegment.

Bernstein Research hat die Beobachtung der Siemens-Aktie wieder aufgenommen und empfiehlt das Papier mit einer Einstufung auf „Outperform“. Das Kursziel setzen die Analysten auf 290 Euro und signalisieren damit erhebliches Aufwärtspotenzial für den DAX-Konzern. Im Fokus der Bewertung steht insbesondere die erwartete Erholung im Automatisierungssegment, das als wesentlicher Treiber für weitere Kurssteigerungen gesehen wird.

Die Experten von Bernstein Research verweisen darauf, dass Siemens von einer zyklischen Belebung der Nachfrage nach Automatisierungslösungen profitieren dürfte. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Investitionen in Digitalisierung und industrielle Effizienz sehen sie das Unternehmen gut positioniert, um von diesen Trends überdurchschnittlich zu profitieren. Die Analysten gehen davon aus, dass sich dies mittelfristig auch in einer verbesserten Margenentwicklung niederschlagen wird.

Technische Analyse der Siemens-Aktie von index-radar.de



HotStocks von index-radar.de

Siemens – 4-Wochen-Prognosemodell – HotStocks von index-radar.de

Der Münchner Industriekonzern hat in den letzten zwölf Monaten eine beeindruckende Aufwärtsbewegung hingelegt, die jedoch zuletzt an Schwung eingebüßt hat. Nach einem furiosen Start ins Jahr mit einem Kursfeuerwerk von über 26 Prozent in nur zweieinhalb Monaten folgte ein scharfer Rücksetzer, der die Nerven vieler Anleger auf die Probe stellte – ein Muster, das sich in abgeschwächter Form durch das Jahr zog. Am heutigen Tag notiert die Siemens-Aktie bei 253 Euro und lässt damit den DAX klar hinter sich, doch der steile Anstieg hat in den letzten Wochen spürbar an Dynamik verloren.

Aktuell bewegt sich der Kurs deutlich über seiner 200-Tage-Linie, die bei 225 Euro verläuft, doch der Abstand ist nicht mehr so ausgeprägt wie zu den Hochphasen im Frühjahr. Die gleitende Durchschnittslinie steigt zwar weiter, signalisiert aber eine nachlassende Beschleunigung – das Momentum der Rallye ist spürbar abgeflacht. Der Elektronik- und Elektrotechnikriese bleibt damit im übergeordneten Aufwärtstrend, allerdings mit angezogener Handbremse.

Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Konsolidierung in den kommenden vier Wochen: Die Prognose sieht den Kurs im Bereich zwischen 220 und 268 Euro. Mit einem leichten Rückgang von 2,4 Prozent als Basisszenario bleibt das Aufwärtspotenzial vorerst begrenzt, während nach unten ein Korridor bis minus zwölf Prozent offen bleibt. Die nächsten Wochen dürften also von erhöhter Wachsamkeit geprägt sein – spektakuläre Ausbrüche sind vorerst nicht zu erwarten.



HotStocks von index-radar.de

Siemens – Performance vs. Banchmark – HotStocks von index-radar.de

Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.

Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de

Renditechance von 19,7 Prozent pro Jahr!

Während Anleger mit der Siemens-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN VJ03JQ zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert.

So funktioniert es

Solange die Siemens-Aktie bis zum Bewertungstag (18. September 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 210 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 280 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 247,1 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.

Steigt die Siemens-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.

Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.

Die Gewinnchancen im Überblick

Beim Kauf zu 247,1 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im September 2026 ein möglicher Gewinn von 13,3 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 19,7 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.

Darauf sollten Anleger achten

Wird die um 17,5 Prozent tiefer liegende Barriere von 210 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Siemens-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.

Von index-radar.de

Das Original zu diesem Beitrag „Siemens: Analysten erwarten Kurssprung – Renditechance von 19,7 % p.a.“ stammt von Index Radar.

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21 Kommentare

  1. Hans M. Wagner am

    Die Aussage, dass die Konsolidierung von erhöhter Wachsamkeit geprägt sein dürfte, ist ein guter Rat. Anleger sollten wohl die Entwicklung des Automatisierungssegments besonders im Auge behalten.

  2. Das ‚Outperform‘-Rating von Bernstein Research ist ermutigend, aber ohne detaillierte Begründung bleibt es etwas abstrakt. Welche Wettbewerbsvorteile sieht Bernstein konkret bei Siemens?

  3. Ein Aufwärtspotenzial, das vorerst begrenzt ist, klingt vorsichtig. Wird Siemens‘ Performance in den nächsten Quartalen zeigen, ob das Unternehmen die Erwartungen erfüllen kann, oder sollten Anleger eher mit einer Seitwärtsbewegung rechnen?

  4. Die Tatsache, dass die Aktie derzeit über der 200-Tage-Linie liegt, ist positiv, aber die nachlassende Beschleunigung des Momentum deutet darauf hin, dass die Rallye an Fahrt verliert – das ist ein wichtiger Punkt für kurzfristige Trader.

  5. Die Prognose, dass spektakuläre Ausbrüche vorerst nicht zu erwarten sind, ist realistisch. Es scheint, als ob der Markt eine Atempause benötigt, bevor es weiter aufwärts geht.

  6. Anna Y. Becker am

    Das Basisszenario von HotStocks sieht einen leichten Rückgang von 2,4 Prozent voraus. Ist das ein guter Zeitpunkt, um zuzukaufen und auf die langfristige Erholung zu spekulieren?

  7. Laura Schneider am

    Die Betonung der zunehmenden Investitionen in Digitalisierung als Chance für Siemens erscheint logisch. Aber wie schlagen sich diese Investitionen konkret in Aufträgen und Umsatzsteigerungen im Automatisierungsbereich nieder?

  8. Die 200-Tage-Linie bei 225 Euro als Unterstützung zu sehen, ist nachvollziehbar, aber ein Korridor bis minus zwölf Prozent klingt riskant. Wie beurteilen die Analysten das tatsächliche Abwärtsrisiko?

  9. Mich wundert, dass nach dem ‚Kursfeuerwerk‘ von über 26% in zweieinhalb Monaten ein Rücksetzer folgte. Ist das ein saisonales Phänomen, oder deutet es auf fundamentalere Probleme hin?

  10. Ich habe Siemens-Aktien im Portfolio. Die angekündigte Konsolidierung macht mir Sorgen, aber das Kursziel von 290 Euro klingt vielversprechend.

  11. Bernstein Research hat die Beobachtung wieder aufgenommen – deutet das vielleicht darauf hin, dass sie längerfristig bullish sind, oder ist es eher eine kurzfristige taktische Entscheidung?

  12. Die Konsolidierung zwischen 220 und 268 Euro ist ein breiter Rahmen. Gibt es kurzfristige technische Signale, die auf eine geringere oder höhere Wahrscheinlichkeit eines Kursrückgangs hindeuten?

  13. Die 26-prozentige Kurssteigerung zu Beginn des Jahres war stark. Glaubt Bernstein, dass diese Dynamik wieder einkehren wird, oder sollte man mit einem moderateren Wachstum rechnen?

  14. Die Erholung im Automatisierungssegment wird als Schlüsselfaktor für Kurssteigerungen genannt. Könnte Siemens hier von staatlichen Förderprogrammen für Industrie 4.0 profitieren, was die Prognose beschleunigen würde?

  15. Die Kombination aus zyklischer Belebung der Nachfrage und Investitionen in Digitalisierung scheint Siemens eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Hoffentlich kann das Unternehmen diese Chance auch nutzen.

  16. Bernstein Research‘ prognostiziert ein Kursziel von 290 Euro, was einen erheblichen Sprung bedeuten würde; ist diese Einschätzung realistisch angesichts der Konsolidierungsphase, die das Modell für die nächsten vier Wochen zwischen 220 und 268 Euro voraussagt?

  17. Ich bin gespannt, ob Siemens die Erwartungen an eine verbesserte Margenentwicklung tatsächlich erfüllen kann, wie die Experten prognostizieren. Das wird ein wichtiger Indikator für die zukünftige Performance sein.

  18. Karl Schneider am

    Es ist gut zu wissen, dass Siemens im übergeordneten Aufwärtstrend bleibt. Trotzdem ist die Handbremse, wie im Artikel beschrieben, ein Warnsignal, das man ernst nehmen sollte.

  19. Hans G. Becker am

    Ich finde es bemerkenswert, dass die Aktie in den letzten zwölf Monaten bereits eine beeindruckende Aufwärtsbewegung hatte, aber jetzt an Schwung verliert – ein typisches Muster nach solch einem Anstieg, wie im Artikel beschrieben.

  20. Die Erwähnung der saisonalen Trends im HotStocks-Modell ist interessant. Welche historischen Muster rechtfertigen die aktuelle Prognose?

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