Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

Der US Supreme Court nimmt erstmals den Glyphosat-Streit um Bayer ins Visier, was für den Konzern eine lang ersehnte Wende im milliardenschweren Rechtskonflikt bedeuten könnte. Die Aktie legt kräftig zu.

Der US Supreme Court hat entschieden, den Fall ‚Durnell‘ im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zur Prüfung anzunehmen. Diese Entscheidung gilt als bedeutender Schritt zur Klärung der anhaltenden Rechtsstreitigkeiten rund um Glyphosat, von denen Bayer in den vergangenen Jahren erheblich betroffen war. Marktbeobachter sehen darin eine potenzielle Entlastung für den Konzern, da eine höchstrichterliche Entscheidung zur Rechtssicherheit beitragen könnte.

Vor diesem Hintergrund erwartet JPMorgan, dass die Bayer-Aktie kurzfristig von der Aussicht auf sinkende Rückstellungen profitiert. Die Analysten verweisen zudem auf einen weiteren möglichen Kurstreiber: Am 5. Februar werden auf der Internationalen Schlaganfall-Konferenz (ISC) die Ergebnisse der Phase-III-Studie zum Gerinnungshemmer Asundexian präsentiert, wobei JPMorgan von positiven Studiendaten ausgeht.

Angesichts dieser Entwicklungen bleibt die Bayer-Aktie bei JPMorgan weiterhin auf der Einstufung ‚Overweight‘. Die Experten führen das Papier zudem auf ihrer ‚Positive Catalyst Watch‘-Liste, was auf eine erhöhte Erwartung kurzfristig positiver Impulse für den Aktienkurs hindeutet.

Technische Analyse der Bayer-Aktie von index-radar.de



HotStocks von index-radar.de

Bayer – 4-Wochen-Prognosemodell – HotStocks von index-radar.de

Der Leverkusener Traditionskonzern hat in den vergangenen zwölf Monaten ein bemerkenswertes Comeback hingelegt: Nach einer Phase voller abrupten Richtungswechsel und scharfer Rückschläge hat die Aktie seit November 2025 den Turbo gezündet und sich mit einem Kursgewinn von über 100 Prozent eindrucksvoll vom DAX abgesetzt. Die jüngsten Wochen waren von einer Rallye geprägt, die den Kurs auf das aktuelle 52-Wochen-Hoch von 44,49 Euro katapultierte.

Aktuell notiert der Pharma- und Chemiekonzern klar über seiner 200-Tage-Linie, die bei 28,05 Euro verläuft – ein Abstand, der die jüngste Aufwärtsdynamik eindrucksvoll unterstreicht. Die gleitende Durchschnittslinie zieht steil nach oben, getrieben vom kräftigen Kursanstieg der letzten Monate. Wir sehen klare Signale, dass der Trend intakt und die technische Verfassung der Aktie robust ist.

Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine moderate Korrektur in den kommenden vier Wochen: Der wahrscheinlichste Zielbereich liegt zwischen 33 und 54 Euro, wobei das Basisszenario einen Kursrückgang von etwa 2,5 Prozent nahelegt. Die Prognose bleibt trotz der jüngsten Kursgewinne breit gefächert – das aktuelle Momentum könnte kurzfristig an Schwung verlieren, ohne den übergeordneten Trend zu gefährden.



HotStocks von index-radar.de

Bayer – Performance vs. Banchmark – HotStocks von index-radar.de

Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.

Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de

Renditechance von 28,4 Prozent pro Jahr!

Während Anleger mit der Bayer-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN UN2BWW zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert.

So funktioniert es

Solange die Bayer-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 32 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 55 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 43,8 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.

Steigt die Bayer-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.

Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.

Die Gewinnchancen im Überblick

Beim Kauf zu 43,8 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 25,6 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 28,4 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.

Darauf sollten Anleger achten

Wird die um 28,0 Prozent tiefer liegende Barriere von 32 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Bayer-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.

Von index-radar.de

Das Original zu diesem Beitrag „Bayer: Glyphosat-Urteil und Studiendaten befeuern Aktie – Renditechance von 28,4 % p.a.“ stammt von Index Radar.

Partner Article

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Über Finanzen100 Finanzen100 wurde 2009 gegründet und ist eines der führenden Finanzportale Deutschlands. Als Marke von BurdaForward hat sich die Plattform darauf spezialisiert, komplexe Börsennachrichten für Privatanleger und Entscheider verständlich aufzubereiten. Finanzen100 bietet Echtzeitkurse für über 2 Millionen Wertpapiere, fundierte Marktanalysen und personalisierte Portfolio-Tools.

18 Kommentare

  1. Ich frage mich, ob die positiven Erwartungen hinsichtlich Asundexian bereits vollständig im aktuellen Aktienkurs eingepreist sind. Eine Enttäuschung bei der ISC könnte dann zu einem stärkeren Rückgang führen.

  2. Lukas Hoffmann am

    Der Supreme Court befasst sich nun mit Glyphosat – das ist eine große Sache. Könnte das Urteil wirklich die anhaltenden Rechtsstreitigkeiten beenden, oder ist das nur eine vorläufige Klärung?

  3. Ich bin kein Finanzexperte, aber die Kombination aus dem Glyphosat-Fall vor dem Supreme Court und den Asundexian-Ergebnissen scheint Bayer wirklich Rückenwind zu geben. Hoffen wir, dass es so bleibt.

  4. Die Tatsache, dass die Aktie deutlich über der 200-Tage-Linie bei 28,05 Euro notiert, deutet auf eine starke Aufwärtsdynamik hin. Aber ist das nicht auch ein Zeichen dafür, dass eine Korrektur überfällig sein könnte?

  5. Lukas Schäfer am

    Die Erwartung von JPMorgan, dass die Bayer-Aktie von sinkenden Rückstellungen profitieren wird, klingt plausibel, aber wie hoch schätzen sie diese potenziellen Rückstellungen konkret ein? Das ist ein entscheidender Faktor.

  6. JPMorgan erwartet positive Studiendaten zu Asundexian. Welche Art von Ergebnissen wären notwendig, um die Aktie wirklich nachhaltig zu beflügeln?

  7. Laura U. Becker am

    Ich habe in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Bayer-Aktien gemacht. Die Erholung seit 2025 ist zwar ermutigend, aber ich bleibe vorsichtig und beobachte die Entwicklung genau.

  8. Emma T. Becker am

    Ich finde es gut, dass JPMorgan die Aktie auf der ‚Positive Catalyst Watch‘-Liste hat. Das signalisiert ein gewisses Vertrauen in kurzfristige positive Entwicklungen, auch wenn das Modell eine Korrektur voraussieht.

  9. Die breite Kursspanne von 33 bis 54 Euro zeigt, dass die Unsicherheit bei der Bewertung von Bayer weiterhin hoch ist. Das ist verständlich angesichts der komplexen Rechtslage und der Forschungsaktivitäten.

  10. Peter Schneider am

    Die Tatsache, dass die 200-Tage-Linie steil nach oben zieht, ist ein starkes Kaufsignal. Aber wie reagiert die Aktie, wenn sie diese Linie einmal testet?

  11. Mich beunruhigt, dass trotz der positiven Entwicklung eine moderate Korrektur erwartet wird. Was sind die Hauptgründe für diese Annahme, abgesehen von saisonalen Trends?

  12. Ich bin gespannt auf die Präsentation der Phase-III-Studie zu Asundexian auf der ISC am 5. Februar. Wenn die Daten tatsächlich positiv ausfallen, könnte das ein echter Katalysator für die Aktie sein, wie JPMorgan prognostiziert.

  13. Die Entscheidung des US Supreme Court im Fall ‚Durnell‘ ist ein wichtiger Schritt. Aber wie lange wird es dauern, bis eine endgültige Entscheidung vorliegt und wie wird diese aussehen?

  14. Die Glyphosat-Streitigkeiten haben Bayer in den letzten Jahren stark belastet. Ein positives Urteil des Supreme Court wäre wirklich eine Erleichterung und könnte das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen.

    • Das stimmt. Die finanziellen Auswirkungen der Glyphosat-Klagen waren enorm. Ein Urteil könnte die zukünftigen Rückstellungen deutlich reduzieren.

  15. Ein Kursgewinn von über 100 Prozent seit November 2025 ist wirklich bemerkenswert, besonders im Vergleich zum DAX. Das zeigt, dass Bayer es geschafft hat, sich von früheren Problemen zu erholen.

  16. Hans Q. Schäfer am

    Die Rallye, die den Kurs auf 44,49 Euro katapultiert hat, ist beeindruckend. Aber ist dieser Wert nachhaltig, oder ist er eher auf Spekulationen zurückzuführen?

  17. Die prognostizierte Kursspanne von 33 bis 54 Euro für die nächsten vier Wochen ist ziemlich breit. Ein Rückgang von 2,5 Prozent im Basisszenario klingt moderat, aber wie wahrscheinlich sind die anderen Szenarien?

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version