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SAP trotzt dem schwachen Branchentrend und erhält von Jefferies weiterhin eine Kaufempfehlung. Erste Anzeichen einer Trendwende im europäischen Technologiesektor könnten dem Softwareriesen in den kommenden Monaten frischen Aufwind verschaffen.
Das Analysehaus Jefferies hat seine Kaufempfehlung für die Aktie des Softwarekonzerns SAP bekräftigt. Analyst Charles Brennan verweist in seiner aktuellen Einschätzung darauf, dass das Papier trotz des herausfordernden Marktumfelds weiterhin attraktive Perspektiven biete. Die Bewertung basiert auf der Erwartung, dass SAP von einer allmählichen Erholung im europäischen Technologiesektor profitieren könnte.
Trotz der positiven Einschätzung für SAP bleibt die Stimmung gegenüber der Software-Branche insgesamt gedämpft. Marktbeobachter sprechen von einer historisch niedrigen Risikobereitschaft, die sich in einer zurückhaltenden Positionierung institutioneller Investoren widerspiegelt. Die anhaltende Unsicherheit im Technologiesektor hat viele Marktteilnehmer dazu veranlasst, Engagements in Softwarewerten vorerst zu reduzieren.
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Gleichzeitig erkennt Jefferies jedoch erste Anzeichen einer Trendwende. Brennan betont, dass nach den jüngsten geopolitischen Turbulenzen eine vorsichtige Rückkehr institutioneller Anleger in den europäischen Software-Sektor zu beobachten sei. Diese Entwicklung könnte sich mittelfristig positiv auf die Bewertung führender Unternehmen wie SAP auswirken und neue Impulse für die Branche setzen.
Technische Analyse der SAP-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Der SAP-Chart der letzten 12 Monate liest sich wie das Drehbuch eines Dramas: Vom stolzen Stand über 270 Euro im Frühjahr 2025 zum heutigen Kurs von 138,94 Euro hat sich der Walldorfer Softwarekonzern auf eine steile Talfahrt begeben. Nach kurzen Erholungsphasen folgten scharfe Rückschläge, die den Abwärtstrend immer wieder beschleunigten – zuletzt mit einem Absturz von über 18 Prozent in nur fünf Wochen. Während der DAX in diesem Zeitraum solide zulegte, blieb der ERP-Marktführer klar zurück und lieferte mit minus 39 Prozent auf Jahressicht eine der schwächsten Performances im Index.
Wer SAP im Depot hatte, erlebte ein Wechselbad der Gefühle: Die Volatilität der Aktie ist mit jährlich 34,6 Prozent mehr als doppelt so hoch wie die des DAX, und der maximale Drawdown von knapp 49 Prozent markiert ein Ausmaß, das selbst erfahrenen Anlegern Respekt abverlangt. Im Vergleich dazu erscheint der Index geradezu stoisch – SAP zeigte sich nervös, impulsiv und schwer berechenbar. Die Erholungen fielen kurz aus, die Rückschläge kamen schnell und tief.
HotStocks von index-radar.de
Aktuell notiert das DAX-Schwergewicht im Technologiesektor deutlich unter seiner 200-Tage-Linie, die mit 210,60 Euro weit entfernt liegt und seit Monaten klar nach unten zeigt. Der Abstand zum gleitenden Durchschnitt ist so groß wie selten, was den anhaltenden Verkaufsdruck unterstreicht. Die technische Verfassung bleibt damit angeschlagen, und von einer Trendwende ist aus heutiger Sicht nichts zu sehen.
Unsere Modelle zeigen, dass der SAP-Kurs in den kommenden vier Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter unter Druck bleibt: Die Prognose sieht einen Korridor zwischen 124 und 147 Euro, wobei ein Rückgang um weitere 2,3 Prozent als wahrscheinlichstes Szenario gilt. Die Spanne signalisiert, dass kurzfristig kaum mit einer nachhaltigen Erholung zu rechnen ist. SAP bleibt damit vorerst ein Sorgenkind im DAX.
Das Original zu diesem Beitrag „SAP: Analysten wittern Comeback-Chance für Europas Software-Riesen“ stammt von Index Radar.
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5 Kommentare
Interesting update on Analysten wittern auf einmal neue Comeback-Chance für SAP. Looking forward to seeing how this develops.
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