Gleichzeitig steigen die Kosten für Speicherchips so stark, dass Apple bereits die Preise mehrerer Geräte angehoben hat. Die Botschaft des Managements ist damit zweigeteilt: Die Nachfrage bleibt robust, doch Lieferengpässe und höhere Kosten bremsen das Wachstum im wichtigen Septemberquartal.
An der Börse kam diese Kombination nicht gut an. Die Apple-Aktie verlor nachbörslich rund 5,5 %. Dabei hatte der Konzern im abgelaufenen Quartal die Erwartungen überwiegend übertroffen. Der Umsatz stieg um 16 % auf 109,4 Mrd. USD. Besonders stark entwickelten sich das iPhone mit einem Umsatzplus von 22 % und der Mac mit einem Zuwachs von 29 %. Beide Produktbereiche erreichten neue Rekordwerte für ein Juniquartal.
Doch die Vergangenheit spielte im Analystencall nur eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt standen die Frage, wie lange Apple unter den Lieferengpässen leiden wird, und die möglichen Folgen explodierender Speicherpreise.
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