Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
- Bayer AG – WKN: BAY001 – ISIN: DE000BAY0017 – Kurs: 38,810 € (XETRA)
In den letzten Monaten hatte die Aktie von Bayer neben einem Doppelboden am Support bei 18,48 EUR auch eine große bullische SKS-Trendwendeformation etabliert. Starke Käufe nach positiven Studiendaten zum Wirkstoff Asundexian und juristischem Rückenwind durch die US-Generalstaatsanwaltschaft hatten einen großen Anteil daran, dass die Oberseite der Formation Ende November überrannt wurde.
Nach diesem übergeordneten Kaufsignal und dem Ausbruch über die mittelfristige Abwärtstrendlinie wurde im gestrigen Handel der erste große Widerstand auf dem Weg nach Norden erreicht.
Diese Hürde muss genommen werden
Mit dem Ausbruch über die 100%-Projektion des Kurssprungs von Ende November bei 34,88 EUR hatte sich das etwas undurchsichtige Bild Anfang Dezember zugunsten der Fortsetzung des Aufwärtsimpulses geklärt. Dieser erreicht jetzt den Widerstand bei 39,91 EUR. Dabei handelt es sich um das markante Zwischentief des langfristigen Abwärtstrends aus dem Oktober 2020.
Nachdem die Marke auch mit einem potenziellen Kursziel der Kaufwelle seit dem 21. November zusammenfällt, ist hier eine übergeordnete Weichenstellung zu erwarten.
Ein Ausbruch über 39,91 bzw. das Projektionsziel bei 40,30 EUR würde daher direkt das nächste Kaufsignal auslösen und einen Anstieg an das Tief aus dem Dezember 2021 bei 43,90 EUR einleiten. Oberhalb von 44 EUR könnte die Aktie auf Sicht der kommenden Monate sogar schon bis rund 48 EUR klettern.
Abwärtstrendlinie als diagonale Startrampe
Sollte der Anstieg dagegen jetzt an der 39,91-EUR-Marke gestoppt werden, wäre ein Rücklauf bis 37,10 und 36,60 EUR unbedenklich und schon an diesen Marken ein weiterer Rallyschub zu erwarten.
Selbst ein Rücksetzer bis 34,60 EUR dürfte die Bullen nicht aus der Bahn werfen. An der dort verlaufenden Oberseite der übergeordneten Abwärtstrendlinie könnte die Aktie bereits nach Norden abprallen. Abgaben unter 34 EUR würden dagegen den Pullback an die Oberseite der SKS-Formation bei 31,03 EUR auslösen.
Charttechnisches Fazit: Die Aktie von Bayer arbeitet im großen Bild nach der Trendwende der letzten Monate am Ausbruch über den Widerstand bei 39,91 EUR. Oberhalb von 40,30 EUR wäre dieser bestätigt und eine Kaufwelle bis 43,90 EUR möglich. Solange die Aktie über der Supportzone von 34 bis 34,60 EUR notiert, haben die Bullen sogar die Gelegenheit, den Anstieg auf Sicht einiger Wochen bis an das Tief aus dem Juli 2023 bei 48,27 EUR auszudehnen.
Den vollständigen Artikel hier lesen


20 Kommentare
Die Nennung des Zweitiefs im Dezember 2021 bei 43,90 EUR als mögliches Kursziel ist interessant. Aber wie beurteilen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie dieses Niveau tatsächlich erreicht?
Die Analyse des Wochencharts ist sehr hilfreich. Gibt es auch eine Analyse des Tagescharts, die noch detailliertere Einblicke in die kurzfristige Entwicklung geben könnte?
Ich finde es positiv, dass der Artikel verschiedene Kursziele nennt, von 43,90 EUR bis hin zu 48 EUR. Das gibt mir als Anleger eine bessere Vorstellung davon, was zu erwarten ist.
Der Artikel geht davon aus, dass die Bullen selbst bei einem Rücksetzer bis 34,60 EUR nicht aus der Bahn geworfen werden. Das klingt optimistisch, aber ist die Oberseite der Abwärtstrendlinie wirklich so stark?
Die Chartanalyse scheint relativ eindeutig zu sein, aber wie sieht es mit fundamentalen Faktoren aus? Gibt es Neuigkeiten, die den Optimismus der Analysten unterstützen?
Die Tatsache, dass die positiven Studiendaten zu Asundexian den Kurs beflügelten, ist entscheidend. Gibt es weitere klinische Studien, die in Kürze Ergebnisse liefern könnten und den Kurs zusätzlich antreiben könnten?
Der Artikel konzentriert sich stark auf die Charttechnik. Wäre es nicht sinnvoll, auch die Wettbewerbssituation von Bayer zu berücksichtigen? Wie schneiden die Konkurrenten im Vergleich ab?
Es ist gut zu sehen, dass der Artikel auch mögliche Rücksetzer berücksichtigt und eine Unterstützung um 37,10 und 36,60 EUR nennt. Das gibt Anlegern etwas Sicherheit, falls der Kurs doch einmal kurzfristig korrigiert.
Die Erwähnung des Doppelbodens bei 18,48 EUR zeigt, dass Bayer in der Vergangenheit schon einmal schwere Zeiten durchgemacht hat. Wie relevant ist diese Formation noch für die aktuelle Situation?
Das Zwischentief aus Oktober 2020 bei 39,91 EUR als Widerstand ist eine wichtige Information. Könnte das ein psychologischer Wert sein, der den Kurs zusätzlich bremst?
Das ist ein sehr guter Punkt! Psychologische Widerstände werden oft unterschätzt, da sie das Verhalten der Anleger stark beeinflussen können.
Der Artikel erwähnt eine wichtige SKS-Trendwendeformation. Ist diese Formation nun wirklich bestätigt, oder könnte es sich um eine Fehlsignalisierung handeln, besonders angesichts der bevorstehenden Widerstandsbereich bei 39,91 EUR?
Ein Anstieg bis 48 EUR, wie im Artikel spekuliert, wäre natürlich fantastisch. Aber erscheint das realistisch, wenn man bedenkt, dass dieser Wert dem Tief vom Juli 2023 entspricht und es seitdem keine dramatischen Veränderungen im Unternehmen gab?
Die 100%-Projektion des Kurssprungs bei 34,88 EUR scheint ein entscheidender Punkt zu sein. War der Ausbruch darüber sauber und nachhaltig, oder könnte es zu einem Fehlausbruch kommen?
Die Offenlegung der stock3 AG bezüglich möglicher Interessenkonflikte ist ein wichtiger Hinweis. Anleger sollten immer kritisch hinterfragen, wer die Analyse erstellt hat und welche Interessen dahinterstehen könnten.
Absolut richtig. Transparenz ist in der Finanzwelt unerlässlich, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Ich bin etwas besorgt über die Abhängigkeit vom Ausbruch über 39,91 EUR. Wenn dieser Widerstand zu stark ist, könnte das einen längeren Konsolidierungsphase einleiten, oder sogar eine Trendumkehr auslösen.
Mich wundert, dass der Artikel den juristischen Rückenwind durch die US-Generalstaatsanwaltschaft erwähnt, aber nicht genauer darauf eingeht, welche Auswirkungen das konkret auf Bayer hat. Könnte das ein entscheidender Faktor für den weiteren Kursverlauf sein?
Ein Rückgang unter 34 EUR, der die SKS-Formation bei 31,03 EUR antesten würde, wäre ein klares Verkaufssignal, wie der Artikel richtig betont. Muss man im Auge behalten.
Ich halte die Analyse der Abwärtstrendlinie als ‚diagonale Startrampe‘ für eine kreative und treffende Beschreibung. Das gibt Hoffnung auf ein stabiles Wachstum, solange der Trend intakt bleibt.