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Gerresheimer schockt den Markt mit einer Gewinnwarnung und zusätzlichen Abschreibungen, die Zweifel an der finanziellen Stabilität des Unternehmens nähren. Trotz gesenkter Erwartungen bleibt die Deutsche Bank bei ihrer vorsichtigen Einschätzung und sieht kurzfristig kaum Chancen für Kursgewinne.
Der Verpackungsspezialist Gerresheimer verschiebt die Veröffentlichung seines Jahresabschlusses 2025, nachdem zusätzliche Prüfungen zur Umsatzrealisierung und Rechnungslegung eingeleitet wurden.
Eine zweite Wirtschaftsprüfung und regulatorische Untersuchungen deuten auf mögliche IFRS-Verstöße einzelner Mitarbeiter hin, was das Vertrauen in die Bilanzqualität erheblich erschüttert. Infolge der neuen Erkenntnisse fallen die Zahlen für 2025 schwächer aus als erwartet und es kommt zu deutlichen Wertberichtigungen.
Auch der Ausblick für 2026 bleibt hinter den ohnehin niedrigen Erwartungen zurück, was die Unsicherheit weiter verstärkt. Die DZ Bank hat ihre Gewinnschätzungen erneut deutlich reduziert und den fairen Wert der Aktie von 23 auf 16 Euro gesenkt. Zudem bekräftigt das Institut seine Verkaufsempfehlung für das Papier.
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Am Markt sorgt die Nachrichtenlage für einen massiven Kurssturz und ein völlig zerstörtes Investorenvertrauen. Die Gerresheimer-Aktie steht damit vor einer schweren Bewährungsprobe. Analysten und Anleger blicken nun mit großer Skepsis auf die weitere Entwicklung des Unternehmens.
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Der technische Gesundheitszustand bleibt schwer angeschlagen: Der aktuelle Kurs liegt mit 19,48 Euro weit unter der 200-Tage-Linie bei 38,48 Euro, der Abstand ist so groß wie seit Jahren nicht mehr. Die Durchschnittslinie selbst fällt und unterstreicht damit den anhaltenden Abwärtstrend, von einer Bodenbildung fehlt jede Spur. Wir sehen klare Signale, dass der Verkaufsdruck weiterhin dominiert und die Aktie technisch angeschlagen bleibt.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Kurskorridor zwischen 12 und 27 Euro in den kommenden vier Wochen, wobei der Mittelwert der Prognose bei 19,54 Euro liegt. Eine nachhaltige Trendwende ist in diesem Zeitraum nicht zu erwarten. Die Aktie dürfte also auch in naher Zukunft ein Spielball der Verkäufer bleiben.
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Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Das Original zu diesem Beitrag „Gerresheimer: Vertrauen am Tiefpunkt – Analysten raten zur Flucht aus der Aktie“ stammt von Index Radar.
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5 Kommentare
Great insights on News. Thanks for sharing!
Good point. Watching closely.
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Interesting update on Bei Gerresheimer ist Vertrauen am Tiefpunkt, Analysten raten zur Flucht. Looking forward to seeing how this develops.
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.