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Der Januar ist fast vorbei – und beim Bitcoin stehen wir gefühlt wieder genau dort, wo wir am 1. Januar gestartet sind: rund um 88.000 Dollar. Zwischenzeitlich ging es zwar einmal kurz nach oben, die Range wurde verlassen – und dann kam der Markt doch wieder deutlich zurück. Viel Bewegung, wenig Ergebnis.
Ganz anders sieht es bei Gold und Silber aus. Dort läuft gerade eine regelrechte Rekordjagd: neue historische Höchststände, teils in einer fast schon parabolischen Bewegung. Als Krypto-Investor kann man da kurz neidisch rüberschauen – muss man aber nicht. Denn historisch betrachtet war es oft so, dass Bitcoin und Altcoins der Bewegung bei Gold zeitversetzt gefolgt sind. Nicht immer sofort, aber häufig mit einem gewissen Nachlauf. Und genau dieses „Gap“ könnte jetzt wieder auf dem Radar sein.
Spannend wird es auch auf der Makroseite. Die letzte Fed-Sitzung liegt einen Monat zurück. Ende Dezember gab es die Senkung um 25 Basispunkte – und seitdem ist klar: Im Januar dürfte nichts passieren. Das FedWatch-Tool signalisiert sogar, dass auch die kommenden Sitzungen erst einmal nach „Pause“ aussehen. Flexibilität ist etwas anderes.
Trotzdem bleibt Liquidität der eigentliche Treiber – und hier sehen wir erste Signale, die für Risk Assets sprechen. Der Russell 2000 hat zuletzt wichtige Marken geknackt und wirkt wie ein klassisches „Risk-on-Barometer“. Auch der Dollarindex DXY hat einen Bereich erreicht, der für Krypto grundsätzlich eher Rückenwind bedeutet.
Bitcoin selbst bleibt technisch in einer klaren Zone gefangen – aber genau diese langen Seitwärtsphasen bauen Druck auf. Die Frage ist: Kommt jetzt der nächste Anlauf nach oben – und ziehen die Altcoins mit?
Die komplette Einordnung mit Marken, Szenarien und dem Blick auf Bitcoin, Ethereum und XRP gibt es im Interview mit Oliver Michel, tokentus investment AG.
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Der Kanal bietet abseits des wöchentlichen Interviews zusätzliche Analysen, Einschätzungen zum Markt sowie Antworten auf Fragen aus den YouTube-Kommentaren. Ein Angebot, das gerade in einer Phase hoher Unsicherheit zusätzlichen Mehrwert bieten kann.
Quelle: telegram
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin, Ethereum.
Den vollständigen Artikel hier lesen


14 Kommentare
Die Erwähnung des Russell 2000 als ‚Risk-on-Barometer‘ ist interessant. Wenn dieser tatsächlich wichtige Marken geknackt hat, wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass diese positive Stimmung sich auf den Kryptomarkt auswirkt?
Die Erwähnung des Podcasts bei Spotify und deraktionaer.de ist sehr praktisch. So kann man die Informationen von Oliver Michel und Johanna Krämer auch unterwegs bequem abrufen.
Ich bin gespannt, ob sich die historische Korrelation zwischen Gold und Bitcoin tatsächlich wiederholt. Die Makroökonomie und die Fed-Politik scheinen ja aktuell eine neutrale Position einzunehmen, so dass der Weg frei für andere Faktoren ist.
Das stimmt, die Fed-Pause ist ein wichtiger Aspekt. Aber die Liquiditätsentwicklung wird entscheidend sein, um zu sehen, ob das Risiko tatsächlich wieder auf den Plan tritt.
Mich wundert die Reaktion des Marktes nach dem kurzzeitigen Anstieg von Bitcoin, der dann wieder korrigiert wurde. War das ein Fehlsignal, oder deutet es auf eine tiefere Unsicherheit hin, die schwerwiegender ist, als nur eine fehlende Reaktion auf Gold?
Ich habe das Gefühl, die Seitwärtsphase von Bitcoin ist extrem lang geworden. Könnte der aufgebaute Druck tatsächlich zu einem signifikanten Ausbruch führen, oder ist eine weitere Konsolidierung wahrscheinlicher?
Der Artikel erwähnt, dass der Dollarindex DXY einen Bereich erreicht hat, der Krypto Rückenwind gibt. Inwieweit glauben Sie, dass diese Korrelation aktuell der Haupttreiber für eine mögliche Bitcoin-Rallye sein könnte, anstatt vermuteter Nachholeffekte von Gold?
Die parabolische Bewegung von Gold und Silber ist wirklich auffällig. Könnte diese extreme Dynamik die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich ziehen und damit indirekt auch Bitcoin beflügeln, da beide als alternative Wertanlagen betrachtet werden?
Die Beobachtung, dass Bitcoin und Altcoins oft zeitverzögert auf Goldbewegungen reagieren, finde ich sehr schlüssig, besonders wenn man sich die letzte Phase anschaut. Könnte der aktuelle Stillstand bei Bitcoin tatsächlich ein Vorzeichen für einen späteren Aufholjäger sein?
Der Telegram-Kanal ‚Krypto-Insights‘ klingt vielversprechend. Gerade in unsicheren Zeiten ist es wertvoll, zusätzliche Analysen und Antworten auf Fragen zu haben, die über das wöchentliche Interview hinausgehen.
Die Tatsache, dass der Artikel auch Ethereum und XRP im Blick hat, finde ich gut. Wie sehen die potenziellen Nachholeffekte für diese Altcoins im Vergleich zu Bitcoin aus, wenn Gold weiter steigt?
Ich bin etwas skeptisch, ob der Interviewpartner, Oliver Michel von tokentus investment AG, eine objektive Perspektive einnehmen kann, da er laut Hinweis Positionen in Bitcoin und Ethereum hält. Wie beeinflusst diese Interessenkonflikt seine Einschätzung?
Es ist bemerkenswert, dass Bitcoin trotz aller Volatilität immer wieder um die 88.000 Dollar Marke pendelt. Könnte dies ein psychologisches Niveau darstellen, das in den nächsten Wochen durchbrochen wird?
Dass die Fed im Januar keine Zinsänderung vorgenommen hat und auch die kommenden Sitzungen auf ‚Pause‘ stehen, ist ja bekannt. Aber was bedeutet das konkret für die Liquidität und damit für Bitcoin und Altcoins in den nächsten Monaten?