Die europäischen Aktienmärkte sind am 17. August ohne einheitliche Richtung in den Handelstag gestartet. Den größten Zuwachs verzeichnete der griechische FTSE Athex 20 mit plus 0,61 Prozent bei 6.630,00 Punkten. Auf der anderen Seite standen der TecDAX und der Schweizer SMI mit leichten Abgaben. Die deutschen Standardwerte bewegten sich nahezu unverändert.

DAX praktisch unverändert, MDAX leicht im Minus

Der DAX notierte bei 26.470,97 Punkten und damit 0,04 Prozent im Plus. Gestützt wurde der Index von Siemens Energy mit einem Zuwachs von 2,37 Prozent, gefolgt von Hochtief mit plus 1,73 Prozent und Infineon Technologies mit plus 1,44 Prozent. Am unteren Ende der Kursliste fanden sich Zalando mit minus 2,50 Prozent, Scout24 mit minus 1,76 Prozent und Henkel Vorzüge mit minus 1,57 Prozent.

Im MDAX, der die mittelgroßen deutschen Unternehmen abbildet, ging es leicht abwärts. Der Index stand bei 32.483,28 Punkten und verlor 0,13 Prozent. Deutlichster Gewinner war Salzgitter mit einem Anstieg von 5,34 Prozent. Dahinter folgten SUESS MicroTec mit plus 2,78 Prozent und Siltronic mit plus 2,57 Prozent. Verluste verbuchten TKMS mit minus 2,29 Prozent, Aroundtown mit minus 2,14 Prozent sowie Sartorius Vorzüge mit minus 1,83 Prozent.

Technologiewerte gemischt

Der TecDAX gab um 0,37 Prozent auf 4.096,34 Punkte nach (Stand 9:59 Uhr). Innerhalb des Index zeigte sich ein zweigeteiltes Bild: Halbleiterwerte lagen vorn, mit SUESS MicroTec (plus 2,78 Prozent), Siltronic (plus 2,57 Prozent) und Elmos Semiconductor (plus 2,45 Prozent). Belastet wurde der Index von Evotec mit minus 3,68 Prozent, TeamViewer mit minus 2,24 Prozent und Sartorius Vorzügen mit minus 1,83 Prozent.

Euro Stoxx 50 im Plus, argenx an der Spitze

Auf europäischer Ebene legte der Euro Stoxx 50 zu. Der Index erreichte 6.563,67 Punkte und gewann 0,24 Prozent. Größter Gewinner im Kreis der europäischen Schwergewichte war das Biotechunternehmen argenx mit einem Kursaufschlag von 7,12 Prozent. Es folgten Siemens Energy mit plus 2,37 Prozent und der Halbleiterausrüster ASML Holding mit plus 2,11 Prozent. Auf der Verliererseite standen Adyen mit minus 1,99 Prozent, Danone mit minus 1,54 Prozent und SAP mit minus 1,49 Prozent.

Wien stabil, Zürich schwächer

Der österreichische ATX notierte mit 6.737,43 Punkten und einem Zuwachs von 0,02 Prozent nahezu auf Vortagesniveau. Zu den festeren Werten zählten Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment mit plus 1,56 Prozent, AT&S mit plus 0,99 Prozent und Strabag mit plus 0,53 Prozent. Abschläge verzeichneten Wienerberger mit minus 2,58 Prozent, voestalpine mit minus 1,13 Prozent und DO & CO mit minus 1,08 Prozent.

Der Schweizer SMI fiel um 0,22 Prozent auf 14.371,82 Punkte. Gehalten wurde der Index von Kuehne + Nagel International (plus 1,29 Prozent), ABB (plus 1,22 Prozent) und der UBS Group (plus 0,25 Prozent). Deutlicher unter Druck stand der Nahrungsmittelkonzern Nestlé mit minus 1,63 Prozent, dazu Givaudan mit minus 1,23 Prozent und Geberit mit minus 0,99 Prozent.

Paris leicht schwächer, Stockholm knapp im Plus

In Frankreich bewegte sich der CAC 40 bei 8.636,63 Punkten und damit 0,05 Prozent unter dem Vortagesschluss. Gefragt waren dort STMicroelectronics mit plus 2,48 Prozent, Schneider Electric mit plus 1,15 Prozent und ArcelorMittal mit plus 1,07 Prozent. Verluste gab es bei Kering und Capgemini mit jeweils minus 1,61 Prozent sowie bei Danone mit minus 1,54 Prozent.

Der schwedische OMX Stockholm 30 stand bei 3.281,24 Punkten und gewann 0,06 Prozent. Die Liste der Gewinner führten SKF (B) mit plus 1,55 Prozent, ABB mit plus 1,22 Prozent und SSAB (A) mit plus 0,84 Prozent an. Nachgegeben hatten Essity (B) mit minus 1,90 Prozent, Securitas (B) mit minus 0,89 Prozent und die Skandinaviska Enskilda Banken (A) mit minus 0,79 Prozent.

Athen mit Immobilien- und Bauwerten vorn

Im griechischen Leitindex FTSE Athex 20 kamen die stärksten Beiträge aus dem Immobilien- und Infrastrukturbereich. LAMDA Development legte um 2,31 Prozent zu, dahinter folgten der Telekomkonzern Hellenic Telecommunications Organizations mit plus 0,94 Prozent und GEK Terna mit plus 0,85 Prozent. Schwächer tendierten die Wasserversorgungsgesellschaft von Athen mit minus 1,36 Prozent, die Netzholding ADMIE (IPTO) mit minus 1,18 Prozent und Coca-Cola HBC mit minus 0,93 Prozent.

Branchenübergreifend zeigten Halbleiter- und Industriewerte relative Stärke, während defensive Konsumtitel wie Nestlé, Danone und Henkel sowie einzelne Technologie- und Biotechnologiewerte zu den Verlierern der ersten Handelsstunde zählten. Die genannten Kursdaten beziehen sich auf den Stand kurz vor 10:00 Uhr und geben lediglich eine Momentaufnahme des frühen Handels wieder.

Quelle: Nachrichten Ticker – Kategorie: Chartanalysen – www.wallstreet-online.de

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