Die Europäische Kommission hat Meta angewiesen, den freien Zugang zu WhatsApp für konkurrierende universelle KI-Assistenten wiederherzustellen. Die Anordnung gilt als vorläufige Maßnahme und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Nach Angaben der Kommission muss Meta diesen freien Zugang aufrechterhalten, bis die laufende kartellrechtliche Untersuchung des Konzerns abgeschlossen ist. Die Maßnahme betrifft konkret die Möglichkeit rivalisierender KI-Assistenten, über WhatsApp zu operieren, ohne dafür eingeschränkt oder kostenpflichtig blockiert zu werden.

Die Entscheidung richtet sich unmittelbar an Meta als Betreiber von WhatsApp, einem der weltweit meistgenutzten Messaging-Dienste. Betroffen sind zugleich alle Anbieter von KI-Assistenten, die auf eine Anbindung an WhatsApp angewiesen sind, um ihre Dienste an die Nutzerbasis der Plattform auszuliefern.

Die vorläufigen Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit einer laufenden kartellrechtlichen Untersuchung der Kommission gegen Meta. Über deren Ausgang oder Dauer trifft die Mitteilung der Kommission keine Aussage. Die angeordnete Öffnung von WhatsApp bleibt demnach so lange bestehen, wie das Verfahren andauert.

Weitere Einzelheiten zum Umfang der Untersuchung oder zu möglichen Sanktionen nennt die Kommission in ihrer Mitteilung nicht.

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