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Netflix zeigt ab dem 3. August kuratierte Videos großer digitaler Medienverlage direkt in der App, teilte das Unternehmen mit. Zum Start ist das Angebot auf sechs englischsprachige Länder beschränkt – Deutschland gehört also nicht dazu.

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Zu den beteiligten Verlagen zählen BuzzFeed, Condé Nast, Hearst Magazines, Penske Medias Marke PMX, People Inc. und Tastemade. Im Angebot landen etwa Promi-Interviews von Vogue, Kochvideos von Bon Appétit oder Musikformate von Rolling Stone, mit Längen zwischen 3 und über 20 Minuten. Als Ziel nennt Netflix, neue Wege zur Entdeckung von Reiseinspiration, Kochideen und Modetrends zu bieten, ohne dass Nutzer die App verlassen müssen. Weitere Partner sollen folgen.

Der Schritt soll Nutzer nach eigenen Angaben auch dann in der App halten, wenn gerade keine neue Netflix-Serie läuft. Man wolle Fans dazu bringen, sich mit den Figuren und Geschichten ihrer Lieblingsserien auch abseits der eigentlichen Folgen zu beschäftigen, argumentierte Netflix-Manager John Derderian laut Variety. Die Kooperationen sollen die Bindung der Fans stärken und über den Tag verteilt neue Anlässe bieten, in der App zu bleiben.

Die Kooperation reiht sich in eine Serie von Änderungen ein, mit denen Netflix zuletzt am Produkt schraubte. Bereits im Mai 2025 kündigte das Unternehmen vertikale Videoclips für die Handy-App an, die im April 2026 unter dem Namen „Clips“ live gingen. Das Format erinnert stark an TikTok oder YouTube Shorts. Auch bei Spielen experimentiert Netflix mit ungewöhnlichen Ideen: Beim Horrortitel „Unhinged“ dient das eigene Smartphone als Controller, während des Spiels klingelt sogar das echte Handy.

Auch bei der Kontoverwaltung dreht Netflix an Stellschrauben: Seit Mitte Juni verlangt der Dienst für jedes reguläre Profil eine eigene E-Mail-Adresse. Ob und wann auch deutsche Nutzer Zugriff auf die neuen Verlags-Videos bekommen, hat Netflix bisher nicht mitgeteilt.


(dahe)

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