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Krypto-Enthusiast

Selfmade-Milliardär: Wer ist eigentlich Binance-Chef Changpeng Zhao?


Changpeng Zhao ist Gründer der weltweit größten Kryptobörse, Binance. Im Laufe seiner Karriere wurde er schon einige Male vor große Hürden gestellt, vor allem durch die chinesische Regierung.

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0,0003 ETH -0,0000 ETH -0,04%


• Changpeng Zhaos Interesse an der Krypto-Branche wurde im Jahr 2013 geweckt

• Binance wird in nur 180 Tagen zur größten Kryptobörse der Welt

• Keine Rettung für FTX – Planung für Branchenerhohlungsfonds


Changpeng Zhao


Changpeng Zhao wurde laut einem Binance-Blogeintrag als Sohn von Lehrern in China geboren und lebte dort in der Provinz Anhui. Im Jahr 1989, im Alter von zwölf Jahren, wanderte er jedoch nach dem Tian’anmen-Massaker mit seiner Familie nach Kanada aus. „Wir wohnten damals auf dem Campus der Universität für Wissenschaft und Technologie in Hefei, einer der vier besten Universitäten Chinas. Ich verstand zwar nicht viel von dem, was vor sich ging, aber ich hörte Gesprächsfetzen von älteren Studenten, und nach dem, was ich mir zusammengereimt hatte, hatte ich Glück, dass ich zu diesem Zeitpunkt gehen konnte“, erklärt Zhao. Drei Tage verbrachten er und seine Familie in einer Schlange vor der kanadischen Botschaft, um ein Visum zu erhalten. Damit er seine Familie finanziell unterstützen konnte, arbeitete Zhao in seinen Teenager-Jahren in Vancouver bei bei McDonalds. Nach seinem Informatik-Studium an der McGill University arbeitete er an Handelssoftware für die Tokioter Börse und Bloomberg. Im Jahr 2005 ging er nach Shanghai, um zusammen mit fünf anderen Expats ein IT-Startup zu gründen.

Binance-Gründer


Sein Interesse für Kryptowährungen wurde im Jahr 2013 geweckt. Bei einem Pokerspiel erfuhr er von der digitalen Währung Bitcoin und beschloss, sich gänzlich der Kryptowährung zu widmen. Um Bitcoin kaufen zu können, verkaufte er im Jahr 2014 sogar seine Wohnung. Zwei Jahre vor der Gründung von Binance gründete Zhao das Unternehmen, Bijie Tech, das anderen Börsen Exchange-as-a-Service-Plattformen zur Verfügung stellte. Dabei ging es vor allem um den Austausch von Kunst und Gegenständen wie Briefmarken, Baseballkarten und dergleichen. Im März 2017 beschloss die chinesische Regierung jedoch, alle Tauschbörsen dieser Art zu schließen, weshalb alle Kunden des Unternehmens ihr Geschäft aufgeben mussten. Zusammen mit dem Bijie-Team ging dann am 14. Juli 2017 schließlich Binance an den Start. Doch auch dieses Unternehmen wurde vor eine große Hürde gestellt, als die chinesische Regierung nur anderthalb Monate nach der Gründung ein Memo veröffentlichte, aus dem hervorging, dass Kryptobörsen in China nicht betrieben werden dürfen. Ganze 30 Jahre nachdem Zhao und seine Familie aus China geflohen waren, war er wieder gezwungen, das Land zu verlassen. Doch trotz der Schwierigkeiten wurde Binance innerhalb von nur 180 Tagen zu der größten Kryptobörse der Welt. Mittlerweile zählt Changpeng Zhao zu den reichsten Menschen der Welt. Mit einem Vermögen von etwa 14,4 Milliarden US-Dollar liegt er auf Platz 90 Forbes-Liste der Milliardäre. Im Jahr 2020 wurde er außerdem in die Bloomberg 50-Liste der einflussreichsten Personen des Jahres aufgenommen.

Retter der Krypto-Szene?


Laut einem CNN-Bericht steht der Selfmade-Milliardär auch als selbsternannter weißer Ritter der Krypto-Branche im Rampenlicht. Demnach hat er diversen Unternehmern, die sich in einer Liquiditätskrise befinden, seine Hilfe angeboten, um den Sektor „wieder aufzubauen.“ Dieses Angebot kam nur wenige Tage nachdem er eine vermeintliche Vereinbarung zur Rettung eines der größten Unternehmen in diesem Bereich, FTX, platzen ließ. Via Twitter kündigte der Kanadier an, dass er „einen Fonds zur Erholung der Branche einrichten wird, um Projekten zu helfen, die ansonsten stark sind, sich aber in einer Liquiditätskrise befinden.“



Außerdem erklärte er, dass sich Binance über andere Akteure der Branche freuen würde, die sich als Bargeldinvestoren beteiligen möchten. Langfristig glaube der Milliardär weiterhin an das Potenzial der Kryptobranche wie er via Twitter verlautete. „Krypto wird nicht verschwinden. Wir sind noch da. Lasst uns wieder aufbauen.“


E. Schmal/Redaktion



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Finanzen.net ist ein deutsches Finanzportal mit Sitz in Karlsruhe. Es wird von der finanzen.net GmbH betrieben, deren Anteile nach dem Verkauf durch die Axel Springer SE an das britische Private-Equity-Unternehmen Inflexion übergingen.

13 Kommentare

  1. Die Tatsache, dass Binance trotz regulatorischer Hürden, insbesondere durch die chinesische Regierung, so erfolgreich geworden ist, spricht für Zhao’s unternehmerische Fähigkeiten und Anpassungsfähigkeit.

    • Absolut. Die Fähigkeit, sich in einem sich ständig verändernden regulatorischen Umfeld zu bewegen, ist entscheidend für den Erfolg in der Krypto-Branche.

  2. Die Erwähnung von Bijie Tech, das Zhao zwei Jahre vor Binance gründete, deutet darauf hin, dass er bereits Erfahrung im Aufbau von Technologieunternehmen hatte. Was genau hat Bijie Tech gemacht?

  3. Der Artikel erwähnt, dass Zhao als Sohn von Lehrern in der Provinz Anhui geboren wurde. Gibt es Hinweise darauf, dass seine Eltern ihn in seiner Karriere beeinflusst haben?

  4. Anna L. Schneider am

    Die Tatsache, dass Zhao an Handelssoftware für die Tokioter Börse und Bloomberg gearbeitet hat, erklärt vielleicht seine Fähigkeit, eine so komplexe Plattform wie Binance zu entwickeln. Hat er dort spezifische Kenntnisse erworben, die ihm halfen?

  5. Es ist doch auffällig, dass der Artikel die gescheiterte Rettung von FTX erwähnt. Spielte Binance hier eine aktive Rolle, wie manche vermuten?

  6. Ich finde es interessant, dass Zhao nach dem Tian’anmen-Massaker mit seiner Familie nach Kanada auswanderte. Diese Erfahrung muss seine Perspektive auf Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit geprägt haben.

  7. Anna E. Schneider am

    Die Tatsache, dass Binance in nur 180 Tagen zur größten Kryptobörse der Welt wurde, ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Wie hat Zhao das geschafft, angesichts der Konkurrenz?

  8. Ich frage mich, ob die Erfahrungen in China, insbesondere die Auswanderung nach dem Tian’anmen-Massaker, Zhao’s Misstrauen gegenüber zentralisierten Systemen beeinflusst haben und ihn zu einem Krypto-Enthusiasten gemacht haben.

    • Das ist ein guter Punkt. Die frühen Erfahrungen prägen oft die spätere Weltanschauung und können zu einem starken Interesse an dezentralen Technologien führen.

  9. Die angebotenen digitalen Assets von über 650 Kryptos und 3.000 digitalen Assets bei Bitpanda sind beeindruckend. Wie verhält sich das Angebot von Binance im Vergleich dazu?

  10. Es ist bemerkenswert, dass Changpeng Zhao seine Wohnung im Jahr 2014 verkaufte, um in Bitcoin zu investieren – das zeigt echtes Engagement für die Kryptowelt, auch wenn es riskant war.

  11. Zhao begann seine Karriere mit Arbeit bei McDonalds, um seine Familie zu unterstützen. Das ist ein inspirierendes Beispiel für harte Arbeit und Entschlossenheit, bevor er in die Welt des Hochfrequenzhandels eintauchte.

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