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Die Aktie von Daldrup & Söhne war unter den Nebenwerten einer der großen Gewinner des Jahres 2025 – mit einer Performance von bislang rund 110 Prozent. Die Chancen stehen gut, dass sich die positive Entwicklung im nächsten Jahr fortsetzt.

Daldrup & Söhne ist ein Spezialist für anspruchsvolle Bohrprojekte. In der Geothermie, und dort insbesondere auch bei sehr tiefen Bohrungen, für die Rohstoffexploration, in der Bergbaunachsorge oder auch bei Infrastrukturprojekten sowie der Suche nach einem Endlager für Atommüll – in allen diesen Fällen ist die Expertise des Unternehmens gefragt.

Manko erfolgreich behoben

Ein Manko von Daldrup & Söhne war allerdings die lange Zeit relativ geringe operative Marge. Das Management hat dieses Problem in den letzten Jahren mit einer weiteren Professionalisierung in vielen Bereichen, insbesondere im Controlling, adressiert – und war damit sehr erfolgreich. Im Geschäftsjahr 2024 konnte das Unternehmen dank einer guten Auslastung nicht nur die Gesamtleistung um 12,8 Prozent auf 54,6 Mio. Euro steigern, sondern das EBIT wurde deutlich überproportional, um 168 Prozent auf 6,9 Mio. Euro verbessert. Damit hat sich die operative Marge binnen Jahresfrist von 5,3 auf 12,7 Prozent erhöht.

Nach Übergangsjahr nächster Schub

Im laufenden Jahr wird es voraussichtlich keine weiteren Zuwächse geben, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass bei es Großprojekten in der Geothermie wegen des Regierungswechsels in Deutschland und zwischenzeitlich unklarer Rahmenbedingungen Verzögerungen gab. Die Prognose des Managements sieht daher eine Gesamtleistung von rund 52 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von 10 bis 12 Prozent vor. Nach diesem Übergangsjahr dürfte die Gesamtleistung ab 2026 aber deutlich höher ausfallen. Denn das Unternehmen hat sich im Sommer zwei Großprojekte gesichert, womit der Auftragsbestand per Ende August von 31 Mio. Euro im Vorjahr auf 140 Mio. Euro nach oben geschnellt ist. Das wird die Zahlen mindestens bis 2028 positiv beeinflussen. Und weitere Großaufträge, u.a. wegen der in vielen Kommunen vor dem Abschluss stehenden Wärmeplanung, sind in der Verhandlung – und der ein oder andere wird sicherlich auch gewonnen.

Fazit

Nach den bereits akquirierten Großaufträgen werden die Zahlen von Daldrup & Söhne ab 2026 deutlich anziehen. Und die Chancen stehen gut, dass das Unternehmen in der Akquise weiterhin erfolgreich ist. Denn die Nachfrage ist derzeit in verschiedenen Bereichen – Tiefengeothermie, Infrastrukturprojekte, Rohstoffexploration – hoch und die Kapazitäten im Markt sind relativ knapp. Das Management arbeitet daher an einer Ausweitung der Kapazitäten mit Augenmaß. Das könnte eine längere Phase mit deutlichem Wachstum und hohen Margen einleiten. Wenn sich diese Perspektiven durch den Newsflow bestätigen, sollte das auch an der Börse weiter honoriert werden.

Einen hohen Auftragseingang verzeichnet auch 2G Energy. Der Spezialist für dezentrale Energieerzeuger wie Blockheizkraftwerke dürfte 2025 die ursprünglichen Ziele zwar nicht ganz erreicht haben, steht aber für 2026 und darüber hinaus vor einem deutlichen Wachstumssprung: zum Artikel

Kräftiges Wachstum ist 2026 auch bei Pyrum zu erwarten, denn der Anbieter einer innovativen Lösung für das Altreifenrecycling kommt mit der Umsetzung seiner Strategie immer besser voran:  zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.054 Prozent oder 13,9 Prozent p.a. (Stand 20.12.25) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Hinweise zu potenziellen Interessenkonflikten:

StockXperts berichtet im Rahmen einer bezahlten News-Coverage über das Unternehmen. Die Unabhängigkeit des Artikels wurde vertraglich gesichert und das Unternehmen bzw. der Auftraggeber hat auf den Text keinen Einfluss genommen und diesen vor Veröffentlichung auch nicht gesichtet.

Eine StockXperts nahestehende Gesellschaft unterhält eine Auftragsbeziehung zu dem Unternehmen (Research-Coverage).

Eine StockXperts nahestehende Gesellschaft hat die Aktie des Unternehmens gekauft und/oder diese in ein von ihr betreutes Musterdepot oder Anlagevehikel (bspw. ein Zertifikat) aufgenommen.



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Finanzen.net ist ein deutsches Finanzportal mit Sitz in Karlsruhe. Es wird von der finanzen.net GmbH betrieben, deren Anteile nach dem Verkauf durch die Axel Springer SE an das britische Private-Equity-Unternehmen Inflexion übergingen.

31 Kommentare

  1. Die Steigerung des EBIT um 168 Prozent auf 6,9 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2024 ist wirklich beeindruckend. Das zeigt, dass die Professionalisierung im Controlling greift und sich positiv auf die Rentabilität auswirkt.

  2. Ich bin kein Experte, aber die Kombination aus steigender Nachfrage und knappen Kapazitäten klingt nach einem guten Umfeld für Daldrup & Söhne.

  3. Ich bin gespannt, ob Daldrup & Söhne die ‚längere Phase mit deutlichem Wachstum und hohen Margen‘ tatsächlich einleiten kann, wie im Fazit angedeutet. Die Konkurrenz im Bereich der Bohrprojekte ist sicher nicht gering.

  4. Die Erwähnung von 2G Energy am Ende des Artikels ist etwas abrupt. Gibt es da einen direkten Zusammenhang oder eine strategische Partnerschaft, die hier angedeutet wird?

  5. Die 110-prozentige Performance der Aktie im Jahr 2025 ist natürlich verlockend, aber ist das nachhaltig? Die Zukunft hängt stark von der Umsetzung der Großprojekte ab.

  6. Ich bin etwas skeptisch, ob die prognostizierten 52 Mio. Euro Umsatz für das laufende Jahr realistisch sind, angesichts der Verzögerungen bei den Geothermieprojekten durch den Regierungswechsel in Deutschland. Wie stark schlagen sich diese Verzögerungen wirklich in den Zahlen nieder?

  7. Die Expertise des Unternehmens in der Tiefengeothermie ist angesichts der Energiewende ein klarer Wettbewerbsvorteil. Das Timing scheint also optimal zu sein.

  8. Die Tatsache, dass Daldrup & Söhne sowohl in der Geothermie als auch in der Rohstoffexploration tätig ist, macht das Unternehmen breit aufgestellt und weniger anfällig für Schwankungen in einzelnen Branchen.

  9. Ich finde es gut, dass das Management an einer ‚Ausweitung der Kapazitäten mit Augenmaß‘ arbeitet. Zu schnelles Wachstum kann ja auch zu Qualitätsproblemen führen.

  10. Die Prognose einer EBIT-Marge von 10 bis 12 Prozent für das laufende Jahr ist konservativ, aber realistisch angesichts der genannten Herausforderungen.

  11. Die Erwähnung von 2G Energy am Ende des Artikels lässt mich vermuten, dass es hier möglicherweise Synergien oder einen ähnlichen positiven Trend im Bereich der dezentralen Energieerzeugung gibt.

  12. Die Tatsache, dass Daldrup & Söhne in der Suche nach einem Endlager für Atommüll involviert ist, zeigt die Bandbreite ihrer Expertise. Das ist ein sehr spezielles und anspruchsvolles Feld.

  13. Lukas N. Schäfer am

    Die Erwähnung der Suche nach einem Endlager für Atommüll ist ein interessanter Aspekt. Das ist ein sehr anspruchsvolles Projekt, das viel Expertise erfordert.

  14. Der Anstieg des Auftragsbestands von 31 Mio. Euro auf 140 Mio. Euro bis Ende August ist ein starkes Signal. Das Unternehmen scheint gut positioniert zu sein, um von der steigenden Nachfrage in Bereichen wie Tiefengeothermie zu profitieren.

  15. Ich bin gespannt, ob Daldrup & Söhne die prognostizierte positive Entwicklung bis 2028 fortsetzen kann. Der Wettbewerb im Bereich der Bohrprojekte ist sicherlich nicht gering.

  16. Ich habe gehört, dass die Geothermiebranche stark wächst. Wenn Daldrup & Söhne hier eine führende Rolle einnehmen kann, sind die Wachstumschancen enorm.

  17. Die Tatsache, dass Daldrup & Söhne in so unterschiedlichen Bereichen wie Geothermie, Rohstoffexploration und sogar der Suche nach einem Atommüll-Endlager tätig ist, macht das Unternehmen für mich besonders interessant. Das diversifiziert das Risiko.

  18. Die Tatsache, dass das Unternehmen bereits Großaufträge für die Zeit ab 2026 gesichert hat, gibt Investoren Planungssicherheit. Das ist ein wichtiger Faktor.

  19. Die Tatsache, dass die Kapazitäten im Markt relativ knapp sind, könnte Daldrup & Söhne in eine starke Verhandlungsposition bringen, was sich positiv auf die Margen auswirken sollte.

  20. Die Verzögerungen durch den Regierungswechsel in Deutschland sind bedauerlich, aber scheinbar einkalkuliert. Das Unternehmen scheint flexibel genug zu sein, um darauf zu reagieren.

  21. Die Performance von 110 Prozent im Jahr 2025 ist bemerkenswert für ein Nebenwert-Unternehmen. Das zeigt, dass Investoren das Potenzial von Daldrup & Söhne erkannt haben.

  22. Die Spezialisierung auf anspruchsvolle Bohrprojekte scheint eine kluge Strategie zu sein, da die Nachfrage in diesem Bereich hoch und die Kapazitäten knapp sind. Das verschafft Daldrup & Söhne einen Wettbewerbsvorteil.

  23. Lukas B. Hoffmann am

    Es ist interessant zu sehen, dass die Wärmeplanung in vielen Kommunen zu weiteren Großaufträgen führen könnte. Das deutet auf einen wachsenden Markt für Geothermie hin.

  24. Die Abhängigkeit von der Wärmeplanung in vielen Kommunen könnte ein zweischneidiges Schwert sein. Verzögerungen dort könnten sich negativ auf die Auftragslage auswirken.

  25. Die operative Marge von 12,7 Prozent im Jahr 2024 ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber den 5,3 Prozent des Vorjahres. Das Unternehmen scheint wirklich an Effizienz gewonnen zu haben.

  26. Ich frage mich, wie die Ausweitung der Kapazitäten, von der das Management spricht, konkret aussehen wird. Werden neue Mitarbeiter eingestellt oder in neue Technologien investiert?

    • Gute Frage! Der Artikel deutet an, dass es mit ‚Augenmaß‘ geschehen soll, was wahrscheinlich eine Kombination aus beidem bedeutet, um Qualität und Effizienz zu gewährleisten.

  27. Die Abhängigkeit von politischen Rahmenbedingungen, wie im Fall der Geothermieprojekte, ist ein Risiko, das man im Auge behalten sollte. Ein Regierungswechsel kann sich offenbar stark auf die Auftragslage auswirken.

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