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MÜNCHEN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) – Nach dem US-Angriff auf Venezuela hat es in mehreren Städten in Deutschland Proteste gegen die Attacke der USA gegeben.

In München versammelten sich schätzungsweise 400 Menschen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Demonstranten zogen durch die Straßen, es blieb den Aussagen zufolge friedlich. In Nürnberg versammelten sich einer ersten Einschätzung zufolge rund 120 Teilnehmer zu einer Kundgebung, in Düsseldorf protestierten rund 240 Menschen gegen den Angriff der USA auf Venezuela. Die Teilnehmer zogen durch die Innenstadt, bevor sie vor dem US-Generalkonsulat nahe dem Hauptbahnhof die Abschlusskundgebung abhielten.

Auch in anderen deutschen Städten waren für Sonntag Proteste angekündigt, unter anderem in Hamburg. Dort waren bereits am Samstagabend rund 300 Menschen auf die Straße gegangen.

Angriff der USA auf Venezuela am Wochenende

Die USA hatten in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) Ziele in Venezuela angegriffen, den autoritären Staatschef Maduro gefasst und außer Landes gebracht. Ihm soll nun in New York unter anderem wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden./dwi/DP/he

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Die Onvista Media GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in Köln. Von 2007 bis 2017 gehörte es zu Boursorama. Während dieser Zeit wurde die Onvista Bank gegründet. 2017 übernahm die Comdirect Bank sowohl Onvista Media als auch die Onvista Bank. Seit der Verschmelzung der Comdirect Bank auf die Commerzbank im November 2020 ist Onvista Media eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Die Onvista Bank ist eine Marke der Commerzbank, die bis Ende des Jahres 2025 eingestellt werden soll.

27 Kommentare

  1. Laura C. Schneider am

    Die Tatsache, dass die Demonstrationen überall friedlich verlaufen sind, spricht für die Teilnehmer und ihre Anliegen, aber ändert das etwas an der Rechtmäßigkeit des US-Angriffs?

  2. Es ist beunruhigend, dass Maduro wegen „Drogenterrorismus“ angeklagt werden soll; ist das nicht eine starke Vereinfachung einer komplexen politischen Situation?

  3. Die Aussage, dass die USA Maduro ‚gefasst und außer Landes gebracht‘ haben, klingt sehr dramatisch. Wie genau ist das passiert?

  4. Die verschiedenen Teilnehmerzahlen in den Städten zeigen die unterschiedliche Mobilisierungskraft und das Interesse an dem Thema.

  5. Dass die Demonstrationen in Düsseldorf vor dem US-Generalkonsulat endeten, scheint eine klare Botschaft an die US-Regierung zu sein, oder?

  6. Ich frage mich, ob die deutschen Medien die Proteste ausreichend abdecken, angesichts der potenziellen Auswirkungen auf die globale Politik.

  7. Ich finde es gut, dass sich so viele Menschen friedlich für ihre Überzeugungen einsetzen, auch wenn ich die Hintergründe des Konflikts nicht vollständig verstehe.

  8. Ich bin besorgt über die Präzedenzwirkung, die dieser US-Angriff schaffen könnte. Was bedeutet das für die Souveränität anderer Länder?

  9. Die Beschreibung des Vorfalls als Angriff im Artikel scheint eine klare Positionierung zu sein. Wie sehen andere Medien die Situation?

  10. Lukas Schäfer am

    Ich finde es wichtig, dass auch in Deutschland auf internationale Konflikte aufmerksam gemacht wird und die Bevölkerung die Möglichkeit hat, ihre Meinung zu äußern.

  11. Es ist auffällig, dass die Proteste zeitnah auf den Angriff der USA folgten. Das zeigt die hohe Sensibilität für solche Ereignisse.

  12. Emma A. Schneider am

    Die spontane Demonstration von 300 Personen in Hamburg bereits am Samstagabend zeigt, wie schnell die Nachricht sich verbreitet hat und wie stark die Empörung ist.

  13. Die Schätzung von 400 Demonstranten in München ist bemerkenswert – zeigt das ein breites Aufsehen in der Bevölkerung über die US-Aktion in Venezuela?

    • Es ist schwer zu sagen, ob es ein ‚breites Aufsehen‘ ist, aber es deutet auf eine signifikante Besorgnis über die US-Intervention hin.

  14. Emma Schneider am

    Die Formulierung ‚autoritärer Staatschef Maduro‘ ist stark wertend. Ist das eine neutrale Darstellung der Situation in Venezuela?

  15. Die Information, dass in Nürnberg ‚rund 120 Teilnehmer‘ protestiert haben, zeigt, dass das Thema auch in kleineren Städten relevant ist.

  16. Die Tatsache, dass Proteste ‚angekündigt‘ waren, deutet auf eine gewisse Organisation und Vorbereitung hin. Wie lange wurden diese geplant?

  17. Es ist wichtig zu betonen, dass es sich um Proteste gegen einen Angriff handelt, nicht gegen die USA als Land. Das ist ein feiner, aber wichtiger Unterschied.

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