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FRANKFURT AM MAIN (dpa-AFX) – Wegen der drohenden Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Lufthansa den Flugbetrieb im Nahen Osten eingeschränkt. Von Donnerstag bis Montag werde die Airline ihre Flüge nach Tel Aviv und ins jordanische Amman als Tagflüge durchführen, teilte sie auf Anfrage mit. „Das bedeutet, dass Crews direkt im Anschluss ohne Übernachtung vor Ort zurückfliegen. Vereinzelt kann es auch zu Flugstreichungen kommen.“

Wie die Sprecherin weiter mitteilte, werden zudem „der iranische und der irakische Luftraum bis auf weiteres von allen Lufthansa Group Airlines umflogen.“ Betroffene Fluggäste sollen demnach automatisch umgebucht und proaktiv kontaktiert werden. Alternativ könnten sie auf ein späteres Reisedatum umbuchen.

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US-Präsident Donald Trump hatte die autoritäre Führung im Iran zuvor vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste im Land gewarnt. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht./jcf/DP/nas

Quelle: dpa-AFX

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14 Kommentare

  1. Die Umstellung auf Tagflüge nach Tel Aviv und Amman könnte für einige Reisende eine erhebliche Umstellung bedeuten, besonders wenn sie Anschlussflüge haben. Wie flexibel ist die Lufthansa bei der Anpassung von Reiseplänen?

  2. Die Umstellung der Flüge nach Tel Aviv und Amman auf Tagflüge, um Übernachtungen vor Ort zu vermeiden, klingt nach einer vorsichtigen, aber effektiven Maßnahme. Wie wird das von den Crews aufgenommen, die nun längere Arbeitstage haben?

  3. Die Umfliegung des iranischen und irakischen Luftraums durch die Lufthansa Group wird sich sicherlich auf die Flugzeiten und damit auf die Kosten auswirken – hat die Lufthansa hierzu bereits eine Einschätzung veröffentlicht?

  4. Die proaktive Kontaktaufnahme mit den Passagieren ist ein wichtiger Schritt. Ich würde mir wünschen, dass die Lufthansa auch transparent über die Gründe für die Umfliegung informiert.

  5. Ich fliege nächste Woche nach Jordanien, und bin gespannt, ob es zu Verspätungen oder Umbuchungen kommt. Die automatische Umbuchung ist aber ein beruhigender Gedanke.

  6. Karl T. Becker am

    Die Situation ist natürlich sehr angespannt. Hoffentlich führt die Umfliegung des Luftraums dazu, dass die Sicherheit der Passagiere und der Crew gewährleistet ist, auch wenn es zu Unannehmlichkeiten kommt.

  7. Die Umfliegung wird sich wahrscheinlich auf die Konkurrenz auswirken. Werden andere Fluggesellschaften ähnliche Maßnahmen ergreifen, oder versuchen sie, Marktanteile zu gewinnen?

  8. Emma P. Schneider am

    Es ist bemerkenswert, dass die Lufthansa so schnell auf die politische Entwicklung reagiert. Das zeigt, wie sensibel die Luftfahrtindustrie auf internationale Konflikte reagiert.

  9. Emma Schneider am

    Ich finde es gut, dass die Lufthansa proaktiv die Passagiere kontaktiert, die von den Änderungen betroffen sind. Das schafft Vertrauen und minimiert das Chaos.

  10. Es ist verständlich, dass die Lufthansa reagiert, angesichts der Warnungen von US-Präsident Trump vor einer ‚brutalen Niederschlagung‘ der Proteste im Iran. Die Sicherheit der Passagiere muss oberste Priorität haben.

  11. Ich frage mich, ob die Lufthansa die Möglichkeit in Betracht gezogen hat, Flüge über alternative Routen zu legen, um die Auswirkungen der Umfliegung zu minimieren. Gibt es hierzu Untersuchungen?

  12. Laura Hoffmann am

    Die Tatsache, dass vereinzelt Flugstreichungen möglich sind, ist natürlich ärgerlich für die betroffenen Passagiere. Wird die Lufthansa hier Kulanz zeigen, beispielsweise bei der Erstattung von Hotelkosten?

  13. Die Entscheidung, den iranischen und irakischen Luftraum ‚bis auf weiteres‘ zu meiden, deutet auf eine ernsthafte Einschätzung der Lage hin. Gibt es eine bestimmte Eskalationsstufe, bei der die Lufthansa die Situation neu bewerten würde?

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