Der Essener Energiekonzern und Netzbetreiber hat die Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal vorgelegt: So stieg das bereinigte EBITDA leicht um 1 % auf 5,4 Mrd. EUR, nach 5,3 Mrd. EUR im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich um 5 % auf 1,92 Mrd. EUR. Das Ergebnis je Aktie aus bereinigtem Konzernüberschuss lag bei 0,74 EUR (zuvor 0,70 EUR), ein Zuwachs von 6 %. Die Prognose für das Jahr 2026 wurde bestätigt.
Der operative Cashflow vor Zinsen und Steuern verbesserte sich auf rund 2,7 Mrd. EUR, nach 2,22 Mrd. EUR im Vorjahr. Die Cash Conversion Rate stieg von 51 % auf 57 %. Dagegen ging der Außenumsatz um 8 % auf rund 38 Mrd. EUR zurück. Die Investitionen lagen im Quartal bei 2,97 Mrd. EUR und damit 7 % unter dem Vorjahreswert von 3,18 Mrd. EUR. Auch bei den operativen Kennzahlen zeigte sich ein Rückgang: Die Zahl der Strom- und Gaskunden sank leicht um 1 % auf 33,1 Mio. Die Absatzmengen im Stromgeschäft gingen um 13 % auf 82,1 Mrd. kWh zurück. Im Gasgeschäft verringerte sich der Absatz um 14 % auf 160,6 Mrd. kWh. Die wirtschaftliche Netto-Verschuldung belief sich zum 30. Juni 2026 auf 46,7 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2025 hatte sie noch bei 43,2 Mrd. EUR gelegen. Das entspricht einem Anstieg von 8 %.
Der Kurs der Anteile von E.ON setzt in der Vorbörse ein halbes Prozent zurück. Am insgesamt positiven Setup für die Aktie hat sich dadurch jedoch nichts geändert:
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