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- Energiekontor AG – WKN: 531350 – ISIN: DE0005313506 – Kurs: 35,800 € (XETRA)
Wie das Management von Energiekontor heute mitgeteilt hat, konnte das Windparkprojekt Alpen-Bönninghardt mit einer Gesamtnennkapazität von rund elf Megawatt noch rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen unter Dach und Fach gebracht werden. Der Windpark soll nach aktuellem Planungsstand Ende 2027 in Betrieb gehen und in den Eigenbestand von Energiekontor überführt werden.
Reger Betrieb vor den Feiertagen
Mit Blick auf den Eigenparkbestand hat Energiekontor zudem einen älteren Windpark mit einer Erzeugungsleistung von rund 14 Megawatt abgegeben. Der Verkauf des bereits aus der EEG-Förderung ausgelaufenen Windparks erfolgte aus Opportunitätsgründen und wird die Gesamtnennkapazität der konzerneigenen Parks kurzfristig leicht reduzieren. Bereits für das erste Quartal 2026 wird jedoch die Inbetriebnahme des repowerten Windparks Oederquart mit rund 17 Megawatt erwartet. Der neue Park wird die Gesamtleistung des Parkportfolios wieder auf den bisherigen Stand von ca. 450 Megawatt zurückführen. Darüber hinaus befinden sich derzeit viele weitere Projekte im Bau oder in der Entwicklung, die für den Eigenbestand vorgesehen sind. Am geplanten Ausbau des konzerneigenen Parkportfolios auf zukünftig rund 650 Megawatt hält Energiekontor deshalb unverändert fest.
Auch zwei Verträge zum schlüsselfertigen Veräußerung zweier benachbarter Windparks mit einer Gesamtnennleistung von 90 Megawatt konnte Energiekontor unter Dach und Fach bringen. Die Parks sollen 2027 ans Netz gehen. Im Geschäftsjahr 2025 hat Energiekontor somit insgesamt sieben Windparkprojekte mit einer Gesamtnennleistung von rund 209 Megawatt veräußert (Vorjahr: 51 Megawatt), darunter fünf schlüsselfertige Projekte.
Durch diese Erfolge sieht das Management die Ergebnisprognose 2025, die ein Konzernergebnis vor Steuern von 30 bis 40 Mio. EUR vorgesehen hatte, als erreichbar an. Der Markt reagiert erleichtert, der Erneuerbare-Energien-Titel springt um rund 5 % nach oben.
Charttechnisch wäre eine Rückeroberung des EMA50 wichtig und könnte Spielraum in Richtung 38,50 EUR schaffen.
Mein Kollege Daniel Kühn führt die Energiekontor-Aktie aktuell auf seiner Top-Pick-Liste in stock3 Select. Unsere Abonnenten liegen bereits 10 % im Gewinn.
| Jahr | 2025e* | 2026e* | 2027e* |
| Umsatz in Mio. EUR | 220,61 | 381,34 | 450,51 |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 1,72 | 4,76 | 5,93 |
| Gewinnwachstum | 176,74% | 24,58% | |
| KGV | 21 | 8 | 6 |
| KUV | 2,3 | 1,3 | 1,1 |
| PEG | 0,0 | 0,2 | |
| Dividende je Aktie in EUR | 0,55 | 1,25 | 1,25 |
| Dividendenrendite | 1,54% | 3,49% | 3,49% |
| *e = erwartet, Berechnungen basieren bei US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten |
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17 Kommentare
Eine Dividendenrendite von 3,49% wird für die kommenden Jahre erwartet, was für ein Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien attraktiv ist. Ist diese Ausschüttung nachhaltig gesichert?
Ein Kursanstieg um rund 5% nach der Ankündigung ist ein gutes Zeichen, aber reicht eine Rückeroberung des EMA50 wirklich aus, um Spielraum bis 38,50 EUR zu generieren? Die Charttechnik erscheint mir etwas optimistisch.
Ich finde es positiv, dass das Management die Ergebnisprognose von 30 bis 40 Mio. EUR für 2025 als erreichbar sieht, nachdem das Windparkprojekt Alpen-Bönninghardt erfolgreich abgeschlossen wurde.
Absolut! Die rechtzeitige Fertigstellung des Alpen-Bönninghardt-Projekts vor den Feiertagen scheint ein wichtiger Faktor für diese Einschätzung zu sein.
Die Veräußerung von Windparkprojekten mit einer Gesamtleistung von 209 Megawatt im Geschäftsjahr 2025 ist doch eine deutliche Steigerung gegenüber den 51 Megawatt im Vorjahr – wie bewertet das Management diese Entwicklung im Hinblick auf zukünftige Investitionen?
Die Inbetriebnahme des repowerten Windparks Oederquart mit 17 Megawatt ist ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung der Gesamtleistung von ca. 450 Megawatt. Wie hoch sind die erwarteten Effizienzsteigerungen durch die Repowering?
Die Angabe der Gesamtnennkapazität von 11 Megawatt für den Windpark Alpen-Bönninghardt ist präzise. Können Sie noch etwas zur Stromerzeugung aus diesem Park pro Jahr sagen?
Ich beachte, dass die Berechnungen auf Non-GAAP-Daten basieren, wenn es um US-Unternehmen geht. Gibt es hierzu eine Erläuterung, warum diese Datenbasis gewählt wurde und wie sie sich auf die Vergleichbarkeit auswirkt?
Die schlüsselfertige Veräußerung von zwei benachbarten Windparks mit insgesamt 90 Megawatt, die 2027 ans Netz gehen sollen, zeigt eine gute Fähigkeit zur Projektrealisierung.
Ja, das scheint eine solide Strategie zu sein, um Kapital freizusetzen und gleichzeitig das Wachstum voranzutreiben.
Die geplante Kapazitätserweiterung auf 650 Megawatt ist ambitioniert. Welche Risiken könnten bei der Umsetzung dieser Projekte auftreten, insbesondere in Bezug auf Genehmigungen und Netzanschluss?
Der erwartete Umsatzanstieg von 220,61 Mio. EUR im Jahr 2025e auf 381,34 Mio. EUR im Jahr 2026e klingt vielversprechend, aber ist das Gewinnwachstum von 176,74% realistisch einholbar?
Die Tatsache, dass stock3 Select-Abonnenten bereits 10 % Gewinn mit der Energiekontor-Aktie verbuchen können, deutet auf ein starkes Potenzial hin. Welche spezifischen Faktoren führten zu dieser positiven Performance?
Das KGV von 21 erscheint im Vergleich zu den erwarteten 8 und 6 für die Folgejahre hoch – sollte man hier von einer Überbewertung ausgehen oder gibt es Gründe für die Diskrepanz?
Mich interessiert, wie Energiekontor die Herausforderungen des aktuellen regulatorischen Umfelds bewertet und welche Anpassungen in der Strategie möglicherweise notwendig werden.
Mich wundert, dass der Verkauf eines Windparks, der bereits aus der EEG-Förderung ausgelaufen ist, als ‚Opportunität‘ bezeichnet wird; welche konkreten Vorteile hat dieser Schritt für Energiekontor generiert?
Der Fokus auf den Eigenbestand ist interessant. Wird Energiekontor weiterhin Windparks veräußern, oder soll der Schwerpunkt zukünftig vermehrt auf dem Betrieb eigener Anlagen liegen?