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EQS-Ad-hoc: PWO AG / Schlagwort(e): Prognose/Planzahlen
PWO AG: PWO erwartet für 2026 am deutschen Standort einen weiteren Umsatzrückgang bei gleichzeitigen Kostensteigerungen mit Belastungen des EBIT in der Gruppe

16.01.2026 / 16:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

PWO erwartet für 2026 am deutschen Standort einen weiteren Umsatzrückgang bei gleichzeitigen Kostensteigerungen mit Belastungen des EBIT in der Gruppe

Oberkirch, 16. Januar 2026 – Im Prozess der Budgeterstellung für das Geschäftsjahr 2026 wird am deutschen Produktionsstandort aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen und Planungen unserer Kunden ein weiterer Umsatzrückgang bei gleichzeitigen Kostensteigerungen konkreter. Diese Entwicklung belastet die Umsatzerlöse und vor allem das EBIT der PWO-Gruppe immer stärker. Sie könnte durch Wachstum unserer Auslandsstandorte in 2026 beim Umsatz zu einem großen Teil ausgeglichen werden, belastet aber durch stark steigende Verluste des deutschen Standorts im operativen Geschäft das konsolidierte EBIT der Gruppe erheblich.

Für 2026 erwarten wir derzeit Umsatzerlöse von rund 500 Mio. EUR sowie ein konsolidiertes EBIT vor Währungseffekten in einer Spanne von 13 – 17 Mio. EUR. Einzelne Kennzahlen werden veröffentlicht, sobald sich der Ausblick auf 2026 weiter konkretisiert.

Für 2025 rechnen wir unverändert mit einem EBIT vor Währungseffekten in der Spanne von 23 – 28 Mio. EUR (wobei die obere Hälfte der Prognosespanne sehr ambitioniert ist) und mit Umsatzerlösen von rund 510 Mio. EUR.

Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine Prognose des Vorstands durch 2 gegenläufige Faktoren beeinflusst: Zum einen durch die mögliche positive Entwicklung von Umsatzerlösen und EBIT unserer internationalen Standorte und zum anderen durch eine sich weiter verstärkende Abschwächung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Ertragskraft des deutschen Produktionsstandorts.

Abrufplanungen wichtiger Kunden deuten hier derzeit für 2026 auf weitere Rückgänge hin. Diese Kunden sind offenbar selbst durch Auftragsrückgänge an ihren deutschen Standorten belastet. Auch wird nach wie vor aus Wettbewerbsgründen Produktion in Länder mit günstigeren Rahmenbedingungen für die Industrie verlagert.

Der von der Bundesregierung angekündigte „Herbst der Reformen“ ist leider ausgefallen. Die notwendigen Kurskorrekturen der Regierungskoalition, welche die Wirtschaftswende in Deutschland einleiten und unsere Industrie stärken sollten, sind nach wie vor noch nicht in Sicht.

Daher ist für den deutschen PWO-Standort für das Geschäftsjahr 2026 mit einem erneuten Umsatzrückgang zu rechnen, der durch das Wachstum unserer Auslandsstandorte, wie erwähnt, zum Teil ausgeglichen werden könnte, aber voraussichtlich das EBIT vor Währungseffekten der Gruppe in 2026 spürbar belasten wird.

Um in der Hoffnung auf eine Konjunkturerholung in Deutschland temporär gegenzusteuern, hat der deutsche PWO-Standort dem Betriebsrat und den Tarifparteien vorgeschlagen, die im Tarifvertrag vorgesehene Beschäftigungssicherungsklausel anzuwenden. Falls Betriebsrat und Tarifparteien dem Vorschlag des Standorts zustimmen, können betriebsbedingte Beendigungskündigungen in 2026 vermieden werden.

Das EBIT vor Währungseffekten ist keine Kenngröße gemäß IFRS. Informationen über die Herleitung dieser Größe finden sich im Geschäftsbericht 2024 auf der Seite 33. Er ist abrufbar auf der Internetseite der PWO-Gruppe unter https://www.pwo-group.com/de/presse-und-investoren/mediacenter/berichte-und-publikationen/.
 

PWO AG
Der Vorstand
 

Kontakt:
Charlotte Frenzel
Corporate Communications & Investor Relations
T. +49 179 / 6904 237
M. [email protected]

 

PWO AG
Industriestraße 8
77704 Oberkirch
pwo-group.com

 

16.01.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen: EQS News

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19 Kommentare

  1. Die Aussage, dass der ‚Herbst der Reformen‘ ausgefallen sei, deutet auf eine Enttäuschung über die aktuelle Regierungspolitik hin. Inwiefern beeinflusst dies die langfristige Strategie von PWO in Deutschland?

  2. Ich finde es gut, dass PWO transparent über die Herausforderungen spricht. Es ist wichtig, die Realität zu erkennen, um effektive Lösungen zu finden.

  3. Die Abhängigkeit von Kundenabrufplanungen macht PWO anfällig für externe Einflüsse. Gibt es Bemühungen, langfristigere Verträge mit Kunden auszuhandeln?

  4. Die Betonung auf die ‚operative‘ Belastung des EBIT durch den deutschen Standort ist wichtig. Welche spezifischen operativen Faktoren tragen zu dieser Belastung bei?

  5. Die Erwähnung der Wettbewerbsverlagerung in Länder mit günstigeren Bedingungen ist ein klassisches Beispiel für Globalisierung. Wie positioniert sich PWO, um in diesem Wettbewerb zu bestehen?

  6. Es ist bedauerlich, dass die erhofften Kurskorrekturen der Regierungskoalition ausbleiben. Welche alternativen Strategien verfolgt PWO, um die negativen Auswirkungen abzumildern?

  7. Die prognostizierten Umsatzerlöse von rund 500 Mio. EUR für 2026 sind im Vergleich zu den erwarteten 510 Mio. EUR für 2025 ein deutlicher Rückgang – wie stark ist dieser Rückgang prozentual erwartet?

  8. Die Spanne für das EBIT vor Währungseffekten in 2026 von 13-17 Mio. EUR ist recht breit. Welche Faktoren könnten dazu führen, dass das Ergebnis eher am unteren oder oberen Ende dieser Spanne liegt?

  9. Ich bin gespannt, wann genau die ‚Einzelnen Kennzahlen‘ für 2026 veröffentlicht werden, da diese für eine detailliertere Analyse unerlässlich sind.

  10. Die Prognose für 2026 ist zwar vorsichtig, aber die gleichzeitige Erwartung von Umsatzrückgang und Kostensteigerung klingt nach einer schwierigen Situation. Hoffentlich können die internationalen Standorte das wirklich ausgleichen.

  11. Karl T. Fischer am

    Die Erwähnung von ’stark steigenden Verlusten‘ des deutschen Standorts ist alarmierend. Gibt es einen konkreten Plan zur Kostensenkung oder Restrukturierung, um diese Verluste zu begrenzen?

  12. Die Abhängigkeit von internationalen Standorten zur Kompensation des deutschen Umsatzrückgangs birgt Risiken. Wie diversifiziert ist das Auslandsgeschäft von PWO, um diese Risiken zu minimieren?

  13. Es scheint, dass die Abrufplanungen wichtiger Kunden ein Hauptproblem darstellen. Können Sie näher erläutern, welche Kunden betroffen sind und welche Gründe für die Auftragsrückgänge vorliegen?

  14. Die Erwartung eines EBIT zwischen 23 und 28 Mio. EUR für 2025, wobei die obere Hälfte ’sehr ambitioniert‘ ist, wirft Fragen auf. Welche konkreten Bedingungen müssten erfüllt sein, um dieses obere Ende zu erreichen?

  15. Es ist besorgniserregend, dass trotz prognostiziertem Wachstum im Ausland das konsolidierte EBIT der Gruppe durch die Verluste des deutschen Standorts belastet wird. Welche konkreten Maßnahmen plant PWO, um die Ertragskraft in Deutschland zu verbessern?

  16. Die Tatsache, dass auch die Kunden von PWO unter Auftragsrückgängen leiden, deutet auf ein branchenweites Problem hin. Wie schätzt PWO die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland ein?

  17. Die Verlagerung von Produktion in Länder mit günstigeren Rahmenbedingungen ist ein bekanntes Problem. Gibt es Pläne, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts durch Innovation oder Automatisierung zu stärken?

  18. Die Prognose für 2026 scheint sehr pessimistisch zu sein, insbesondere im Hinblick auf den deutschen Standort. Gibt es überhaupt Szenarien, in denen das EBIT der Gruppe in 2026 gesteigert werden könnte?

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