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EQS-Ad-hoc: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Prognoseänderung
RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft passt die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2025 an
14.01.2026 / 16:52 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Ad-hoc-Mitteilung gemäß Artikel 17 MAR
RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
ISIN DE0007042301 / WKN 704230
Bad Neustadt a. d. Saale | 14. Januar 2026
RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft passt die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2025 an
Die RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft teilt mit, dass das für das Geschäftsjahr 2025 prognostizierte EBITDA des Konzerns (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – wie im Geschäftsbericht 2024 auf Seite 35 definiert) voraussichtlich nicht erreicht wird. Aufgrund nicht vorhergesehener Geschäftsentwicklungen erwartet das Unternehmen auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen, die auf Konzernebene noch zu konsolidieren sind, nun ein EBITDA mit einem Wert zwischen 100 Mio. EUR und 105 Mio. EUR statt einem bisher prognostizierten EBITDA zwischen 110 Mio. EUR und 125 Mio. EUR. Der Vorstand hält an den weiteren Leistungsindikatoren in der Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr fest.
Die dem Vorstand vorliegenden vorläufigen und ungeprüften Zahlen zeigen, dass die erwarteten Effekte aus der Refinanzierung von gestiegenen Personal- und Materialkosten für die Erbringung von Krankenhausleistungen, wie zum Beispiel die Sofort-Transformationskosten, sowie die geplante Einigung mit Krankenkassen zu Altfällen lediglich verzögerte Wirkung entfalten.
Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2025 ist für den 26. März 2026 vorgesehen.
Die RHÖN‐KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Die Kliniken bieten exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) sowie der Zentralklinik Bad Berka werden jährlich rund 913.000 Patienten behandelt. Über 18.700 Mitarbeitende sind im Unternehmen beschäftigt. Das innovative RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels im Unternehmen sowie die strategische Partnerschaft mit ASKLEPIOS sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. www.rhoen-klinikum-ag.com
Kontakt:
RHÖN-KLINIKUM AG | Konzernbereichsleitung Finanzen
Norman Dittes | T. +49 9771 65-12210 | [email protected]
RHÖN-KLINIKUM AG | Unternehmenskommunikation
Heike Ochmann | T. +49 9771 65-12130 | [email protected]
RHÖN-KLINIKUM AG | Schlossplatz 1 | 97616 Bad Neustadt a. d. Saale
14.01.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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13 Kommentare
Die Tatsache, dass die Zahlen ‚vorläufig und ungeprüft‘ sind, lässt Raum für Interpretationen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die endgültigen Zahlen noch ändern werden?
Die Erwähnung des Geschäftsberichts 2024 auf Seite 35 bezüglich der EBITDA-Definition ist gut, um Transparenz zu gewährleisten. Dennoch bleibt die Frage, wie sich diese Anpassung auf die langfristige strategische Ausrichtung des Unternehmens auswirkt.
Die Betonung des RHÖN-Campus-Konzepts für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ist wichtig. Wird die reduzierte EBITDA-Prognose Auswirkungen auf die Weiterentwicklung dieses Konzepts haben?
Das ist eine berechtigte Frage. Gerade im ländlichen Raum sind Investitionen in die Gesundheitsversorgung entscheidend, und eine geringere EBITDA könnte diese gefährden.
Die strategische Partnerschaft mit ASKLEPIOS wird als wichtige Säule genannt. Spielt diese Partnerschaft eine Rolle bei den unerwarteten Geschäftsentwicklungen, die zur Prognoseanpassung geführt haben?
Ich finde es positiv, dass der Vorstand an den anderen Leistungsindikatoren der Prognose festhält. Das deutet auf Vertrauen in andere Bereiche des Unternehmens hin, auch wenn das EBITDA hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Es ist besorgniserregend, dass die Effekte der Refinanzierung und der Altfälle nur verzögert eintreten. Das deutet auf strukturelle Probleme hin, die dringend angegangen werden müssen, um die Profitabilität zu sichern.
Ich stimme zu. Eine verzögerte Wirkung ist ein Warnsignal und sollte genauer analysiert werden, um die Ursachen zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Über 18.700 Mitarbeitende sind beschäftigt – die Auswirkungen der gestiegenen Personalkosten scheinen also erheblich zu sein. Wurden alternative Personalstrategien in Betracht gezogen, um die Kosten zu senken?
Die Anpassung der EBITDA-Prognose auf 100-105 Mio. EUR im Vergleich zu den vorherigen 110-125 Mio. EUR ist doch recht deutlich. Welche konkreten ’nicht vorhergesehenen Geschäftsentwicklungen‘ haben zu dieser Reduktion geführt?
Mit rund 913.000 behandelten Patienten jährlich ist RHÖN-KLINIKUM AG ein wichtiger Akteur im deutschen Gesundheitswesen. Wie beeinflusst die EBITDA-Reduktion die Investitionsfähigkeit in die medizinische Ausstattung der Kliniken?
Es ist bemerkenswert, dass das Unternehmen trotz der Refinanzierung von Personal- und Materialkosten, sowie der erwarteten Einigung bei Altfällen, nur verzögerte Effekte sieht. Könnte das auf Probleme in der Umsetzung der ‚Sofort-Transformationskosten‘ hindeuten?
Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts ist erst am 26. März 2026 geplant. Das ist noch eine lange Zeit, in der sich die Situation weiter entwickeln kann. Wird es vorher Zwischenberichte geben?