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EQS-News: BRAIN Biotech AG

/ Schlagwort(e): Jahresbericht/Jahresergebnis

Geschäftsjahr 2024/25: BRAIN Biotech AG profitiert durch erfolgreiche Monetarisierung von Projekten und starker Kostenkontrolle

14.01.2026 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Geschäftsjahr 2024/25: BRAIN Biotech AG profitiert durch erfolgreiche Monetarisierung von Projekten und starker Kostenkontrolle

  • Herausforderndes Absatzumfeld, starke Kostenkontrolle im Unternehmen
  • Erfolgreiche Monetarisierung von Projekten aus der BRAINBioIncubator-Pipeline
  • Liquiditätsbestand des Konzerns mit 6,2 Mio. EUR weiterhin solide

ZWINGENBERG, 14. Januar 2026 – Die BRAIN Biotech AG, ein führender Anbieter von Spezialenzymen und innovativen biologischen Lösungen für die Industrie, hat die Finanzzahlen der BRAIN Biotech Gruppe für das Geschäftsjahr 2024/25 veröffentlicht.

Der konsolidierte Umsatz im Geschäftsjahr 2024/25 sank von 54,6 Mio. EUR auf 49,6 Mio. EUR. Dies ist vor allem auf den Geschäftsbereich BRAINBioIncubator zurückzuführen, der von einem schwierigen Geschäftsumfeld im Bereich der pharmazeutischen Auftragsdienstleistungen betroffen ist. Dank erfolgreicher Kostensenkungsmaßnahmen blieb das bereinigte EBITDA des Konzerns etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Konzern verfügt weiterhin über eine solide Cash-Position von 6,2 Mio. EUR und konnte gleichzeitig die Geldschulden deutlich reduzieren.

Adriaan Moelker, CEO der BRAIN Biotech AG, kommentierte die Ergebnisse: „BRAIN Biotech bewegt sich weiterhin in einer Welt voller Volatilität, Unsicherheit und Komplexität. Das vergangene Geschäftsjahr hatte seine Höhen und Tiefen. Wir haben nicht das Umsatzwachstum erzielt, das wir uns auch in unserem Kernsegment BRAINBiocatalysts vorgenommen hatten. Gleichzeitig hat das Team Projekte aus der BRAINBioIncubator-Pipeline sehr gut umsetzen können, was zu erheblichen Zukunftschancen führt, und es hat die Kosten im Unternehmen erfolgreich aktiv gesteuert.“ Zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens ergänzt Moelker: „Wir sind unserem Kerngeschäft der zukunftsträchtigen Biotechnologie treu geblieben und arbeiten unverändert mit einem starken Netzwerk von Partnern zusammen, um Kunden und Verbrauchern Innovationen zu liefern. Wir setzen unseren Weg fort, ein führendes Enzymunternehmen zu werden, und investieren gleichzeitig in unseren BRAINBioIncubator, um bahnbrechende Innovationen zu kommerzialisieren.“

Entwicklung der operativen Segmente

Der Umsatz im Kernsegment BRAINBiocatalysts (Enzyme, Mikroorganismen und Inhaltsstoffe) ging leicht auf 45,4 Mio. EUR zurück, gegenüber 47,5 Mio. EUR im vorangegangenen Geschäftsjahr. Während einige Teilsegmente ein dynamisches Wachstum verzeichneten, blieben andere Geschäftsaktivitäten innerhalb des Segments hinter den Erwartungen zurück. Translationseffekte aufgrund des schwachen USD/EUR-Wechselkurses, der gegenüber dem Planungshorizont um rund 14 Prozent nachgab, erklären hier einen Großteil der Abweichung gegenüber dem Vorjahr. Der Fermentationsoutput hat sich mit der vollständigen Verfügbarkeit des zweiten Großfermenters erhöht. Das bereinigte EBITDA des Segments lag bei 4,4 Mio. EUR gegenüber 5,1 Mio. EUR im letzten Geschäftsjahr. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf unter Plan liegende Absatzmengen zurückzuführen, während die Kostenbasis auf Wachstum ausgerichtet war.

Das Management hat bereits mehrere Maßnahmen zur Förderung des zukünftigen Wachstums eingeleitet. Die Umsetzung der wichtigsten Investitionsvorhaben verlief sehr zufriedenstellend. Dazu gehören umfangreiche Modernisierungen bezüglich der Arbeitsplatz- und der Lebensmittelsicherheit an der Produktionsstätte in Cardiff sowie der Ausbau des neuen Standorts im niederländischen Nieuwkuijk.

Der Umsatz im Segment BRAINBioIncubator (forschungsintensive F&E-Projekte mit Industriepartnern und eigene Projekte) ging von 7,3 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR zurück. Grund dafür ist das schwache Umfeld für die Auftragsforschung und für Verkäufe aus den Substanzbibliotheken im Pharmasektor. Darüber hinaus war das vorangegangene Geschäftsjahr durch bedeutende Meilenstein-Einnahmen in Höhe von rund 1,5 Mio. EUR geprägt, die im Berichtsjahr 2024/25 wie prognostiziert nicht wiederholt werden konnten. Das bereinigte EBITDA des Segments belief sich dank starker Kostensenkungsmaßnahmen auf -1,3 Mio. EUR nach – 2,2 Mio. EUR im vorangegangenen Geschäftsjahr. Zu diesen Maßnahmen gehörte auch die strategische Ausgliederung und Lizenzierung der proprietären CRISPR-Cas-Technologie für therapeutische Zwecke an die Akribion Therapeutics GmbH.

Die wichtigsten Finanzdaten des Geschäftsjahrs 2024/25:

(in Mio. EUR) 12M
2024/25
12M
2023/24
Umsätze 49,6 54,6
BRAINBiocatalysts 45,4 47,5
BRAINBioIncubator 4,2 7,3
Gesamtleistung1 51,6 55,5
Bereinigtes EBITDA2 -0,5 -0,4
EBITDA -2,0 -4,0
Cashflow aus operativer Tätigkeit -9,2 -3,6
   
  30.09.2025 30.09.2024
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6,2 27,2

1 Umsatzerlöse + Vorratsveränderungen + sonstige Erträge einschließlich F&E-Förderung
2 Die Überleitung vom bereinigten zum unbereinigten EBITDA findet sich im Geschäftsbericht 2024/25

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet BRAIN Biotech einen leichten Anstieg des Konzernumsatzes gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr. Das Segment BRAINBiocatalysts dürfte einen Umsatz auf Vorjahresniveau erzielen, bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund zehn Prozent. Das Geschäftsfeld BRAINBioIncubator soll deutlich wachsen und einen Umsatz von rund 5 Mio. EUR erzielen.

Eine detailliertere quantitative Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 wird mit der 3M-Berichterstattung am 25. Februar 2026 veröffentlicht.

 

Link zum Geschäftsbericht 2024/25 der BRAIN Biotech AG:

https://www.brain-biotech-group.com/de/investoren/finanzpublikationen-finanzkalender/finanzberichte/

+++

Kontakt Investor Relations

Martina Schuster, Investor Relations
Tel.: +49 6251 9331-69
E-Mail: [email protected]

 

Kontakt Medien

Dr. Stephanie Konle, PR & Corporate Communications
Tel.: +49 6251 9331-70
E-Mail: [email protected]

 

Über BRAIN Biotech

Die BRAIN Biotech Gruppe ist führend in der Forschung, Entwicklung und Produktion von Spezialenzymen und fokussiert sich auf die Lebensmittel- und Life-Science-Industrie. Darüber hinaus entwickelt die Unternehmensgruppe mikrobielle Produktionsorganismen und skalierbare Bioprozesse für die wirtschaftliche Produktion von Spezialenzymen und weiteren Proteinen. Maßgeschneiderte innovative biologische Lösungen für nachhaltigere Produkte und Prozesse runden das Angebot ab. Die Muttergesellschaft der BRAIN Biotech Gruppe ist die BRAIN Biotech AG. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens gliedert sich in die beiden Segmente BRAINBiocatalysts (Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Spezialenzymen, Mikroorganismen, Inhaltsstoffen) und BRAINBioIncubator (forschungsintensive Entwicklungsprojekte, Pharma). Für die Produktion betreibt der Konzern Fermentationsanlagen in Großbritannien sowie Anlagen in Kontinentaleuropa und in den USA. Die BRAIN Biotech AG ist seit dem 9. Februar 2016 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (Ticker: BNN; ISIN DE0005203947 / WKN 520394). Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 280 Mitarbeitende an mehreren Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 49,6 Mio. Euro. Weitere Informationen unter: www.brain-biotech-group.com.

 

Die BRAIN Biotech Gruppe in den sozialen Medien und im Internet:

BRAIN Biotech Gruppe

Web: www.brain-biotech-group.com

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/brainbiotech

Threads: https://www.threads.net/@brainbiotechag

Bluesky: https://bsky.app/profile/brain-biotech-group.com

X: https://x.com/BRAINbiotech

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCS33HJqku674X22UQ8QIsyg

 

Biocatalysts Ltd (Produktion, Vertrieb)

Website: https://www.biocatalysts.com/

LinkedIn: Biocatalysts Ltd on LinkedIn / BRAIN-Biocatalysts Life Science Solutions on LinkedIn

 

BRAIN Biotech Zwingenberg (Technologies & Services)

Website: www.brain-biotech.com

LinkedIn: BRAIN Biotech Technologies & Services

 

AnalyticonDiscovery (Forschung & Entwicklung)

Web: https://ac-discovery.com/

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/analyticon-discovery/
 

Haftungsausschluss

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN Biotech AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN Biotech AG und der BRAIN Biotech Group und Entwicklungen betreffend die BRAIN Biotech AG und die BRAIN Biotech Group können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN Biotech AG haben.

Die BRAIN Biotech AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Hinweis: In dieser Pressemitteilung verwendete Sammelbezeichnungen wie Mitarbeiter, Aktionäre, Kunden oder Verbraucher sind als geschlechtsneutral anzusehen.

 

14.01.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
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24 Kommentare

  1. Ich frage mich, ob die ‚Volatilität, Unsicherheit und Komplexität‘ auch andere Unternehmen in der Biotechnologiebranche betreffen, oder ob es sich um ein spezifisches Problem von BRAIN Biotech handelt.

  2. Der Umsatzrückgang im Segment BRAINBiocatalysts auf 45,4 Mio. EUR im Vergleich zu 47,5 Mio. EUR im Vorjahr ist bemerkenswert; welche spezifischen Teilsegmente haben hier hinter den Erwartungen zurückgeblieben?

  3. Ich bin gespannt, wie sich die ‚Zukunftschancen‘, die durch die Monetarisierung der BRAINBioIncubator-Projekte entstehen, tatsächlich entwickeln werden. Gibt es hier bereits konkrete Vereinbarungen?

  4. Die Aussage, dass das Team Projekte aus dem BRAINBioIncubator ’sehr gut umsetzen‘ konnte, ist positiv, aber ohne weitere Details schwer zu bewerten. Gibt es messbare Erfolge, die hier genannt werden können?

  5. Die Formulierung ‚etwa auf dem Niveau des Vorjahres‘ beim bereinigten EBITDA ist etwas ungenau. Könnte man hier eine präzisere Angabe machen?

  6. Jonas I. Becker am

    Ein Umsatzrückgang von 54,6 Mio. EUR auf 49,6 Mio. EUR ist nicht zu unterschätzen. Wie plant BRAIN Biotech, dieses Defizit im kommenden Geschäftsjahr wieder auszugleichen?

  7. Trotz des Umsatzrückgangs ist es positiv zu sehen, dass das bereinigte EBITDA stabil blieb, was auf erfolgreiche Kostensenkungsmaßnahmen hindeutet. Wie wurden diese Einsparungen konkret umgesetzt?

  8. Ein Liquiditätsbestand von 6,2 Mio. EUR klingt solide, aber reicht das aus, um die Investitionen in den BRAINBioIncubator und die Entwicklung neuer Enzyme zu finanzieren?

  9. Anna I. Schneider am

    Die Tatsache, dass BRAIN Biotech trotz des schwierigen Umfelds die Kosten aktiv steuern konnte, spricht für ein gutes Management. Welche spezifischen Maßnahmen wurden hier ergriffen?

  10. Angesichts des Umsatzrückgangs im Kernsegment BRAINBiocatalysts, ist eine Diversifizierung der Geschäftsaktivitäten geplant, um die Abhängigkeit von einzelnen Teilsegmenten zu verringern?

  11. Die Investition in den BRAINBioIncubator klingt nach einer langfristigen Strategie. Wann können wir mit den ersten Ergebnissen dieser Investitionen rechnen?

  12. Die Erwähnung eines ‚herausfordernden Absatzumfelds‘ im BRAINBioIncubator ist vage – könnten konkretere Details zu den Schwierigkeiten in diesem Bereich veröffentlicht werden?

  13. Die Fokussierung auf Spezialenzyme ist klug, da dieser Markt wahrscheinlich weniger konjunkturanfällig ist als der Bereich der pharmazeutischen Auftragsdienstleistungen. Stimmt diese Einschätzung?

  14. Lukas Schneider am

    Die Betonung des Kerngeschäfts Biotechnologie und die Zusammenarbeit mit Partnern sind vielversprechend. Gibt es neue Partnerschaften, die in den letzten Monaten geschlossen wurden?

  15. Die Reduzierung der Geldschulden ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der finanziellen Basis des Unternehmens. Welche Prioritäten hat BRAIN Biotech bei der Verwendung des Liquiditätsbestands?

  16. Die Reduzierung der Geldschulden ist ein wichtiger Schritt. Könnte man quantifizieren, um wie viel die Schulden reduziert wurden, um die finanzielle Stabilität besser einschätzen zu können?

  17. Ich finde es gut, dass BRAIN Biotech in den BRAINBioIncubator investiert, um Innovationen zu kommerzialisieren. Welche konkreten ‚bahnbrechenden Innovationen‘ sind hier in der Pipeline?

  18. Die Betonung auf Innovationen und die Zusammenarbeit mit Partnern sind entscheidend für den Erfolg in der Biotechnologie. Wie stellt BRAIN Biotech sicher, dass diese Partnerschaften langfristig tragfähig sind?

    • Langfristige Verträge und gemeinsame Entwicklungsprojekte sind wichtige Elemente, um die Nachhaltigkeit von Partnerschaften zu gewährleisten.

    • Eine klare Aufteilung der Verantwortlichkeiten und eine offene Kommunikation sind ebenfalls entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

  19. Jonas O. Schneider am

    Die Abhängigkeit vom USD/EUR-Wechselkurs scheint ein erhebliches Risiko für BRAIN Biotech darzustellen. Gibt es Strategien, um dieses Risiko zu minimieren?

  20. Der CEO, Adriaan Moelker, spricht von Volatilität, Unsicherheit und Komplexität. Ist das ein dauerhafter Zustand, oder erwartet BRAIN Biotech eine Stabilisierung des Marktes in absehbarer Zeit?

  21. Mich wundert, dass der schwache USD/EUR-Wechselkurs (Rückgang um 14 Prozent) einen so großen Einfluss auf den Umsatz von BRAINBiocatalysts hatte. Ist das Segment stark von US-Dollar-Einnahmen abhängig?

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