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EQS-News: Redcare Pharmacy N.V.
/ Schlagwort(e): Produkteinführung/Sonstiges
Nahtlose Fortsetzung der digitalen E-Rezept-Einlösung bei Redcare Pharmacy durch PoPP-Spezifikationsentwurf unterstützt.
26.01.2026 / 17:59 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Nahtlose Fortsetzung der digitalen E-Rezept-Einlösung bei Redcare Pharmacy durch PoPP-Spezifikationsentwurf unterstützt.
Sevenum, die Niederlande, 26. Januar 2026. Die für die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland zuständige nationale Agentur gematik hat die Spezifikationsentwurf des PoPP-Moduls (Proof of Patient Presence) für den Remote-Care Use-Case veröffentlicht, einschließlich der digitalen Einlösung von E-Rezepten. Stakeholder können bis zum 09. Februar 2026 Stellungnahmen einreichen. PoPP soll den bisherigen VSDM++-Prozess zur Versichertenstammdatenprüfung ersetzen, auf dem die CardLink-Lösung von Redcare basiert. In ihrer aktuellen Entwurfsfassung bestätigen die PoPP-Spezifikationen die Fortführung eines reibungslosen und niedrigschwelligen digitalen Prozesses zur E-Rezept-Einlösung mittels der Shop-Apotheke-App von Redcare Pharmacy in Deutschland.
Olaf Heinrich, CEO von Redcare Pharmacy, kommentiert: “Wir begrüßen den Entwurf der Spezifikationen, der eindeutig eine nahtlose und kundenorientierte digitale Abwicklung der Einlösung von E-Rezepten fördert. Die Möglichkeit, die eGK und den Versicherungsstatus eines Patienten ohne Pin in unserer App zu überprüfen, kann in Zukunft noch effektiver genutzt werden, da keine SMS zur Verifizierung der Telefonnummer mehr erforderlich sein wird. In Kombination mit der zusätzlichen Option, eine digitale ID zu verwenden, sorgt dies für Stabilität, mehr Flexibilität und ermöglicht zudem die Einführung weiterer digitaler Lösungen.“
Die Migration zu PoPP ist Teil einer umfassenden Modernisierung der Telematikinfrastruktur in Deutschland. Diese neue Technologie erhöht die Sicherheitsstandards beim Datenschutz und bietet zudem flexiblere, softwarebasierte Authentifizierungsverfahren. Dank der verbesserten Sicherheitsaspekte wird erwartet, dass der Zugang zu Gesundheitsleistungen verbessert wird – insbesondere in der Fernversorgung und in digitalen Versorgungsmodellen.
Nach der Veröffentlichung der endgültigen PoPP-Spezifikationen für den Anwendungsfall Fernversorgung – voraussichtlich im ersten Quartal 2026 – wird Redcare Pharmacy die technische Umsetzung innerhalb ihrer Shop-Apotheke-App abschließen und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen einholen. Die offizielle Einführung von PoPP Stufe 2 – Online Check-in durch die gematik ist aktuell für Ende 2026 geplant. Die CardLink-Lizenzverlängerung von Redcare Pharmacy bleibt bis zum 31. Januar 2027 gültig. Damit bleibt ausreichend Zeit für einen reibungslosen und gut organisierten Übergang.
Investor Relations Kontakt:
Monica Ambrosi (Associate Director, Investor Relations)
[email protected]
Presse Kontakt:
Sven Schirmer (Director, Corporate Communications)
[email protected]
Über Redcare Pharmacy.
Im Jahr 2001 gegründet, ist Redcare Pharmacy (vormals Shop Apotheke Europe) heute die führende Online-Apotheke in Europa und aktuell in sieben Ländern aktiv: Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, den Niederlanden und der Schweiz
Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Sevenum, NL im Herzen Europas, mit weiteren Standorten in Köln, Berlin, München, Tongeren, Warschau, Pilsen, Settala (Mailand), Lille und Eindhoven.
Als die One-Stop-Pharmacy der Zukunft bietet Redcare Pharmacy über 13,5 Millionen aktiven Kund:innen ein vielseitiges Sortiment von mehr als 250.000 Produkten zu fairen Preisen. Neben rezeptfreien Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln, Beauty- und Körperpflegeprodukten sowie einer umfangreichen Auswahl an gesundheitsbezogenen Artikeln in allen Märkten, bietet das Unternehmen auch verschreibungspflichtige Medikamente für Kund:innen in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden an.
Pharmazeutische Sicherheit hat immer oberste Priorität. Im Herzen eine Apotheke, steht die fundierte pharmazeutische Beratung klar im Fokus von Redcare. Dabei steht Care im Namen für ein vielseitiges Angebot von Dienstleistungen für alle Lebensphasen und Gesundheits-themen: Von Marktplätzen über einzigartige Lieferoptionen bis hin zu Medikationsmanagement.
Redcare Pharmacy N.V. ist seit 2016 an der Börse Frankfurt (Prime Standard) gelistet. Seit dem 19. Juni 2023 ist das Unternehmen Mitglied im Auswahlindex MDAX.
26.01.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
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19 Kommentare
Die Erwähnung von ‚Stabilität, mehr Flexibilität und die Einführung weiterer digitaler Lösungen‘ durch PoPP ist interessant; welche konkreten neuen Lösungen sind hierbei geplant?
Die Ablösung des VSDM++-Prozesses durch PoPP scheint ein wichtiger Schritt in der Modernisierung der Telematikinfrastruktur zu sein, aber wie hoch sind die Kosten für diese Migration?
Die angekündigte Modernisierung der Telematikinfrastruktur durch PoPP ist ein wichtiger Schritt, um die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland voranzutreiben.
Die Verlängerung der CardLink-Lizenz bis zum 31. Januar 2027 gibt Redcare Pharmacy offenbar ausreichend Puffer für die Umstellung auf PoPP, was eine sorgfältige Implementierung ermöglicht.
Mich wundert, dass die Stakeholder bis zum 9. Februar 2026 nur eine kurze Zeit für Stellungnahmen haben, angesichts der potenziell weitreichenden Auswirkungen von PoPP auf die digitale Gesundheitsversorgung.
Die Betonung einer ’nahtlosen und kundenorientierten digitalen Abwicklung‘ ist entscheidend. Wenn der Prozess für den Patienten zu kompliziert wird, wird die Akzeptanz leiden.
Wenn PoPP den Zugang zu Gesundheitsleistungen verbessert, insbesondere in der Fernversorgung, könnte das eine große Entlastung für das Gesundheitssystem bedeuten. Ich bin optimistisch.
Optimismus ist gut, aber es ist wichtig, auch mögliche Fallstricke im Blick zu behalten, wie beispielsweise die digitale Kluft in der Bevölkerung.
Ich finde es gut, dass die gematik einen klaren Zeitplan für die Einführung von PoPP vorgelegt hat, das schafft Transparenz und Planungssicherheit für alle Beteiligten.
Das stimmt, der Zeitplan ist wichtig. Allerdings sollte man auch realistische Puffer einplanen, um unerwartete Probleme zu bewältigen.
Die Tatsache, dass PoPP softwarebasierte Authentifizierungsverfahren ermöglicht, ist ein klarer Vorteil gegenüber traditionellen Methoden, die oft umständlicher sind.
Gibt es Informationen darüber, welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf die Datensicherheit und den Schutz der Privatsphäre der Patienten haben werden, über die erhöhten Standards hinaus?
Die Implementierung von PoPP wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein, was ein enger Zeitrahmen ist. Gibt es einen Plan B, falls es zu Verzögerungen kommt?
Die Aussage von Olaf Heinrich, dass die Pin-Eingabe für die eGK-Überprüfung entfallen könnte, klingt vielversprechend und deutet auf eine deutlich verbesserte Nutzererfahrung in der Shop-Apotheke-App hin.
Es ist positiv zu sehen, dass PoPP höhere Sicherheitsstandards beim Datenschutz verspricht, aber wie sehen die genauen technischen Verbesserungen aus, die dies gewährleisten?
Der Verzicht auf SMS-Verifizierung zur Telefonnummernprüfung durch die Nutzung der eGK und digitaler IDs klingt nach einer deutlichen Vereinfachung des Prozesses für Patienten.
Die Fokussierung auf den ‚Remote-Care Use-Case‘ ist logisch, da gerade hier eine reibungslose Patientenidentifikation von entscheidender Bedeutung ist. Wird PoPP auch andere Bereiche der digitalen Gesundheitsversorgung betreffen?
Ich bin gespannt, wie die Einführung von PoPP Stufe 2 – Online Check-in – Ende 2026 die Fernversorgung weiter verändern wird und welchen Mehrwert sie den Patienten bietet.
Redcare Pharmacy scheint gut auf die Umstellung vorbereitet zu sein, da sie bereits die technische Umsetzung in ihrer App planen. Wie ist die Situation bei anderen Apotheken?