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AMD landet mit einem Mega-Deal bei Meta einen Coup im Milliardenbereich. Während die Börse jubelt, bleibt offen, wie stark der Auftrag das Rennen um die KI-Vorherrschaft zwischen AMD und Nvidia tatsächlich beeinflusst.

AMD hat einen mehrjährigen Großauftrag von Meta erhalten, maßgeschneiderte Hochleistungs-GPUs für KI-Anwendungen zu liefern. Die Gesamtleistung der bestellten Hardware soll bis zu sechs Gigawatt betragen, was das große Ausmaß der geplanten KI-Infrastruktur bei Meta unterstreicht. 

Das potenzielle Volumen des Deals wird von Branchenkennern auf bis zu 100 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei die ersten Auslieferungen der AMD-Prozessoren noch im laufenden Jahr beginnen sollen. 

Im Rahmen des Geschäfts kann Meta bis zu 160 Millionen AMD-Aktien erhalten, was einer Beteiligung von zehn Prozent entsprechen würde.

Was bedeutet der Deal für die Rivalität mit Nvidia?

Am Markt wurde die Ankündigung als Signal gewertet, dass AMD technologisch zum größeren Rivalen Nvidia aufschließen kann – was der Deal aber für die Zukunft dieses Zweikampfs bedeutet, ist noch unklar. Klar ist aber: Im Zweikampf mit Nvidia beim Massenvertrieb von KI-Chips kann AMD erstmal punkten.

Zugleich unterstreiche sie, dass die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter zunehmen – trotz wachsender Stimmen, die vor einer möglichen „Investitionsblase“ warnen. 

Matt Britzman, Analyst beim Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown, bezeichnete die Entwicklung als „klaren Vertrauensbeweis in AMDs KI-Hardware“. Wettbewerbsfähige Chips zu entwickeln, sei nur ein Teil der Herausforderung. Entscheidend sei ebenso, sie in großem Maßstab produzieren und liefern zu können.

Für Meta markiert die Vereinbarung den nächsten Baustein einer umfassenden Investitionsoffensive. „Meta hat im KI-Wettrennen noch einmal deutlich beschleunigt“, so Britzman. Bereits in der Woche zuvor war ein bedeutender Deal mit Nvidia publik geworden. Zusammengenommen senden die Vereinbarungen eine klare Botschaft: Der Ausbau der KI-Infrastruktur steht für Meta ganz oben auf der Agenda.

Die Börse reagierte prompt: Die AMD-Aktie legte nach Bekanntgabe des Auftrags um rund neun Prozent zu.



HotStocks von index-radar.de

AMD – 4-Wochen-Prognosemodell – HotStocks von index-radar.de

Der US-Halbleiterkonzern hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Performance hingelegt, die selbst abgebrühte Marktbeobachter aufhorchen lässt: Mit einer Gesamtsteigerung von 93 Prozent lässt AMD den Nasdaq 100 weit hinter sich. 

Nach dem steilen Anstieg im Sommer folgten kurze Verschnaufpausen, doch der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt intakt – wenn auch mit spürbar nachlassender Dynamik seit Jahresbeginn. Heute notiert der Kurs bei 214 US-Dollar und damit deutlich über dem Wert zu Jahresbeginn, während der Index vergleichsweise blass bleibt.



HotStocks von index-radar.de

AMD – Performance vs. Banchmark – HotStocks von index-radar.de

Technisch betrachtet bleibt der Intel-Konkurrent über der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 186 US-Dollar verläuft – der Abstand ist solide, aber nicht mehr spektakulär. Die Durchschnittslinie steigt weiterhin, doch der Schwung hat nachgelassen, was den abnehmenden Trend bestätigt. Kurzfristig bleibt der Kurs im positiven Terrain, allerdings ohne das Tempo der Vormonate.

Unsere Modelle zeigen für die kommenden vier Wochen einen Korridor zwischen 149 und 307 US-Dollar – ein beachtlicher Spielraum, der die hohe Unsicherheit widerspiegelt. Die zentrale Prognose liegt bei einem Plus von rund sieben Prozent, was einen Kurs von rund 228 US-Dollar erwarten lässt. Die Bandbreite bleibt enorm, doch die Richtung zeigt weiterhin leicht nach oben.

Das Original zu diesem Beitrag „AMD: Milliardenschwerer KI-Deal entfacht Börsenrallye – Renditechance von 57,2 % p.a.“ stammt von Index Radar.

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6 Kommentare

  1. Interesting update on Erst tütet AMD den Mega-Deal bei Meta ein, dann tauchen Fragen auf. Looking forward to seeing how this develops.

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