Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

A-

A+

Lesemodus

Audio
Teilen

– ©unsplash.com

STRASSBURG (dpa-AFX) – Neue Fahrzeuge sollen aus Sicht des EU-Parlaments künftig so konstruiert sein, dass möglichst viele Teile leicht ausgebaut werden können. So sollen möglichst viele Bestandteile wiederverwendet oder verwertet werden können, wie das Parlament mitteilte. Eine breite Mehrheit von 437 Abgeordneten stimmte in Straßburg für die Verordnung, bei 112 Gegenstimmen und 20 Enthaltungen.

Für dich zusammengefasst:

Vertreter des Parlaments und der Mitgliedstaaten hatten sich im Dezember auf die neuen Regeln verständigt. Sie müssen nun auch noch von den Mitgliedstaaten bestätigt werden, bevor sie zwei Jahre später in Kraft treten.

Seltene Erden wiederverwenden

Die Vorgaben sollen dazu führen, dass etwa Aluminium, Kupfer und seltene Erden verstärkt recycelt und wiederverwendet werden können. Sie werden teils aufwendig und unter hohem Energieeinsatz abgebaut beziehungsweise aufbereitet. Europa soll so unabhängiger von Einfuhren werden und die Autoindustrie umweltfreundlicher.

Künftig muss auch ein bestimmter Anteil des Kunststoffs in neuen Fahrzeugtypen aus Materialien bestehen, die aus solchen Altfahrzeugen und gebrauchten Autoteilen gewonnen werden.

In der Europäischen Union sind nach Angaben der EU-Kommission rund 286 Millionen Kraftfahrzeuge unterwegs. Jedes Jahr erreichen demnach rund 6,5 Millionen Fahrzeuge das Ende ihrer Lebensdauer. Bei bis zu 4 Millionen Fahrzeugen pro Jahr erfahren die Behörden demnach nicht, was nach der Abmeldung mit ihnen geschieht – also ob sie etwa verschrottet oder exportiert werden.

Hersteller werden für Kosten zuständig

Hersteller sind laut Parlament künftig auch für die Kosten der Sammlung und Entsorgung von Altfahrzeugen innerhalb der Europäischen Union verantwortlich. Diese Pflicht beginnt drei Jahre nach Inkrafttreten der neuen Regeln, also voraussichtlich im Jahr 2031. Altfahrzeuge sind laut EU-Kommission grundsätzlich nicht reparierbare Fahrzeuge ohne historischen Wert.

Autos, die für nicht mehr verkehrstauglich erklärt wurden, dürfen nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren zudem nicht mehr exportiert werden.

Europaabgeordneter Jens Gieseke (CDU) begrüßte den Beschluss: „Wertvolle Rohstoffe bleiben im Wirtschaftskreislauf erhalten, die Abhängigkeit von teuren Importen aus Drittstaaten sinkt und Europa wird widerstandsfähiger gegenüber globalen Krisen. Das ist gut für unsere Umwelt, unsere Unternehmen und für Europa insgesamt.“/wea/DP/men

Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Ariva.de ist ein deutsches Börsen- und Finanzportal mit Kursdaten, Nachrichten und Analysen rund um Aktien, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen. Zusätzlich bietet die Plattform eine aktive Community mit Diskussionen und Marktkommentaren zu aktuellen Finanzthemen.

6 Kommentare

  1. Jonas A. Wagner am

    Interesting update on EU-Parlament stimmt zu: Auto-Teile wiederverwertbar machen. Looking forward to seeing how this develops.

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version