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Der Euro gab am Montag im frühen Handel zum Dollar nach. Für einen Euro wurden zuletzt 1,1687 Dollar bezahlt, rund einen halben US-Cent weniger als vor dem Wochenende. Der Dollar legte auch zu anderen wichtigen Währungen zu; Anleger suchten vermehrt den sicheren Hafen, nachdem Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan vorläufig gescheitert waren.

Commerzbank-Analysten sehen den Euro noch klar von den Extremniveaus entfernt – ein Hinweis auf Hoffnungen auf Deeskalation.

Die Märkte reagierten zudem auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Blockade der Straße von Hormus. Die Ölpreise zogen kräftig an, asiatische Aktien gaben nach, und auch in Europa werden Kursverluste erwartet.

Ab 16.00 MESZ sollen laut US-Militär Schiffe blockiert werden, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen; übriger Transit bleibt frei.

Ziel ist, iranische Gebühren- und Öleinnahmen zu treffen; der Iran zählt zu den größten Produzenten.

Der ungarische Forint legte nach der Wahlniederlage des langjährigen Machthabers Viktor Orban zum Dollar und zum Euro zu. Für einen Euro wurden zuletzt knapp 368 Forint fällig; vor dem Wochenende waren es rund zehn mehr.

Wichtige Konjunkturdaten werden zum Wochenauftakt nicht erwartet.

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