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Der Euro ist am Dienstag stabil in den Handel gestartet und notierte am Morgen bei 1,1638 US-Dollar, leicht über dem Vorabend. Vor dem Wochenende war er kurz in Richtung 1,17 Dollar gestiegen, gab die Gewinne aber wieder ab. Auslöser waren erneut wachsende Unsicherheiten im Iran-Krieg. Seither pendelt die Gemeinschaftswährung zurück in der Spanne von 1,16 bis 1,1650 Dollar, in der sie seit Mitte Mai verharrt.

Die Euro-Entwicklung hing zuletzt stark von der Lage im Nahen Osten und dem Ölpreis ab. Weil Öl meist in Dollar fakturiert wird, steigt bei höheren Preisen die Nachfrage nach der US-Währung. In den ersten Wochen des Iran-Kriegs fiel der Euro von etwa 1,18 auf 1,14 Dollar, bevor er sich wieder erholte.

Aktuell senden die Akteure im Nahen Osten widersprüchliche Signale. Der Iran droht mit einem Abbruch der Gespräche mit den USA unter Verweis auf die Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Dagegen stellte Trump eine vorläufige Pause der Angriffe sowie eine mögliche Einigung nächste Woche über eine verlängerte Waffenruhe und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus in Aussicht.

Konjunkturseitig werden kaum Impulse erwartet; aus der Eurozone kommt der HVPI, aus den USA sind keine marktbewegenden Daten angekündigt.

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