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Der Euro hat seinen Abwärtstrend am Freitag fortgesetzt und wurde zuletzt bei 1,1422 US-Dollar gehandelt – dem niedrigsten Stand seit Mitte März. Tags zuvor lag der von der EZB festgelegte Referenzkurs noch bei 1,1461 Dollar.

Auslöser ist die Erwartung einer Zinserhöhung der US-Notenbank im weiteren Jahresverlauf. Der Dollar erhielt seit Mittwoch Rückenwind, obwohl der Leitzins unverändert blieb; zugleich wurde die Inflationsprognose angehoben. Der neue Notenbankchef Kevin Warsh betonte zudem die besondere Bedeutung der Preisstabilität.

Im Euroraum haben sich die Erwartungen weiterer Zinsschritte nach einer Anhebung um 0,25 Punkte etwas abgeschwächt, in den USA etwas verstärkt. Nächste Schritte werden im Herbst erwartet.

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