Der Euro hat sich am Dienstagmorgen kaum bewegt und kostete 1,1513 US-Dollar – etwa so viel wie am Montagabend. Zum Wochenauftakt war der Kurs bis auf 1,1559 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juni gestiegen, bevor Gewinnmitnahmen und robuste US-Daten belasteten.
Trotz der leichten Rücksetzer halten Analysten es für möglich, dass der seit Mitte April andauernde Abwärtstrend beendet ist. Nach dem Rutsch von rund 1,18 auf unter 1,14 Dollar drehte die Gemeinschaftswährung zuletzt nach oben. Der Anstieg über das Juli-Hoch bei 1,1482 gilt als Signal einer möglichen Trendumkehr mit Potenzial bis 1,1640 Dollar; Widerstände liegen an der 100- und 200-Tage-Linie bei 1,1567 bzw. 1,1629 Dollar.
Gestützt wurde der Euro unter anderem von Interventionen zur Unterstützung des Yen, die den Dollar auch gegenüber anderen Währungen schwächten, sowie gesunkenen Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank. Aus dem Kalender werden heute nur wenige Impulse erwartet; allenfalls die US-Handelsbilanz am Nachmittag könnte Bewegung bringen.
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