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Der Euro hat sich am Donnerstag nach seinen jüngsten Verlusten stabilisiert. Im frühen Handel fiel die Gemeinschaftswährung zunächst auf den niedrigsten Stand seit Anfang April, erholte sich dann jedoch wieder. Zuletzt lag der Kurs bei 1,1686 US-Dollar und damit etwa auf dem Niveau vom Mittwochabend.
Aktuell belasten geopolitische Risiken die Währung. Die anhaltenden Spannungen rund um Iran und die weiterhin eingeschränkte Schifffahrt in der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus treiben die Ölpreise und nähren Inflations- sowie Wachstumssorgen. In den USA endet zudem bald die Frist für präsidentielle Alleinentscheidungen zu möglichen Militärschritten, was die Unsicherheit erhöht.
Etwas Rückenwind kommt von soliden Konjunkturdaten. Italiens Wirtschaft verlor zum Jahresauftakt nur leicht an Fahrt. In Deutschland stieg das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal überraschend kräftig um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie vorläufige Zahlen zeigen.
Die positive Überraschung wird vor allem auf höhere staatliche Ausgaben zurückgeführt. Gleichzeitig dürfte der private Konsum im zweiten Quartal wegen gestiegener Energiepreise nachgeben, während zusätzliche Mittel für Rüstung und Infrastruktur stabilisierend wirken könnten.
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6 Kommentare
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