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Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag kaum verändert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1690 US-Dollar gehandelt, ähnlich wie am Vorabend. Die Kehrtwende des US-Präsidenten im Streit um Grönland und die allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten konnten dem Handel am Devisenmarkt keine neue Richtung geben.
Aus europäischer Sicht sollte man sich nicht zu früh freuen, da Details zur Einigung im Grönlandstreit noch nicht bekannt sind. Selbst bei einer Einigung könnte die US-Regierung in den kommenden Monaten erneut ein Thema finden, das das transatlantische Bündnis infrage stellt.
Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich der Fokus am Devisenmarkt wieder stärker auf Konjunkturdaten richten. Am Nachmittag stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA auf dem Programm. Außerdem werden Daten zu den persönlichen Einkommen in den USA und einem damit verbundenen Indikator für die Preisentwicklung erwartet. Die Zahlen zu den privaten Konsumausgaben und die dazugehörigen Deflatoren sind ebenfalls wichtig, da sie auf einen erhöhten Teuerungsdruck hinweisen könnten.
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2 Kommentare
Das hängt stark von der Überraschung ab. Wenn die Daten die Erwartungen deutlich verfehlen, könnte es zu stärkeren Reaktionen kommen.
Es könnte auch an einer gewissen Sättigung der Märkte liegen, da viele Faktoren bereits eingepreist sind.