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Kernaussagen
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Der Euro hat sich nach den Schwankungen zu Wochenbeginn stabilisiert. Im frühen Dienstagshandel notierte die Gemeinschaftswährung knapp unter 1,14 US-Dollar und kostete zuletzt 1,1390 Dollar. Am Montag lag der EZB-Referenzkurs bei 1,1424 Dollar (Freitag: 1,1430).
Im Fokus stehen am Nachmittag die US-Inflationsdaten für Juni. Die jüngste Entspannung im Persischen Golf wirkt zwar entlastend, doch die Aufmerksamkeit gilt vor allem der Kerninflation, also der Teuerung ohne Energie und Lebensmittel.
Bei der Kernrate zeichnet sich keine klare Entspannung ab. Vorlaufende Signale wie Kernerzeugerpreise und die Preiskomponente der ISM-Serviceumfrage deuten auf anhaltenden Preisdruck abseits von Energie und Nahrungsmitteln hin.
Zudem bleiben die Entwicklungen im Iran-Konflikt im Blick. Nach dem jüngsten Ölpreissprung wurden weitere Anstiege verzeichnet. Der US-Präsident stellte zusätzliche Angriffe sowie die Wiederaufnahme einer Seeblockade in Aussicht und kündigte an, für die sichere Passage durch die Meerenge einen Anteil von 20 Prozent des Frachtwerts zu beanspruchen, um entstehende Kosten zu kompensieren.
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5 Kommentare
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