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Der Euro hat sich am Freitag über 1,16 US-Dollar gehalten. Die Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,1614 Dollar und bewegte sich damit auf dem Niveau vom Donnerstagabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1593 Dollar festgesetzt.

Zum Wochenschluss warten die Anleger insbesondere auf die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise für September. Diese werden trotz des teilweise Stillstandes der Behörden veröffentlicht. Weil wegen des Shutdowns der US-Behörden zuletzt kaum noch relevante Konjunkturdaten veröffentlicht wurden, fallen die Inflationszahlen umso stärker ins Gewicht.

Bei der Preisentwicklung in den USA sei nicht mit einer Entspannung zu rechnen. Unsicherheit bestehe darüber, inwieweit die Zollpolitik der Regierung preissteigernd wirkt.

Zuvor werden die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, Frankreich sowie die Eurozone veröffentlicht. Insgesamt erscheine die konjunkturelle Perspektive weiterhin verhalten.

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14 Kommentare

  1. Ich bin etwas skeptisch, ob die Inflationszahlen in den USA wirklich keine Entspannung zeigen werden, wie im Artikel angedeutet. Könnte der Shutdown selbst einen dämpfenden Effekt auf die kurzfristige Preisentwicklung haben?

  2. Peter Schäfer am

    Die Tatsache, dass die US-Behörden teilweise stillstehen, aber die Inflationsdaten trotzdem veröffentlicht werden, zeigt, wie wichtig diese Kennzahl ist. Das ist ein ungewöhnlicher Umstand.

  3. Ich frage mich, ob die Märkte bereits im Vorfeld mit bestimmten Szenarien für die US-Inflation rechnen und diese daher schon eingepreist haben. Das könnte die Reaktion auf die tatsächlichen Zahlen abschwächen.

  4. Emma Schneider am

    Die Unsicherheit bezüglich der preissteigernden Wirkung der US-Zollpolitik ist verständlich. Welche konkreten Produkte sind am stärksten betroffen und wie quantifiziert man diesen Effekt?

  5. Der Eurokurs bei 1,1614 Dollar ist ein stabiler Wert, aber wie stark wird er tatsächlich von den US-Preisdaten beeinflusst? Eine größere Volatilität wäre nicht überraschend.

  6. Laura I. Weber am

    Die Aussage, dass die konjunkturelle Perspektive insgesamt verhalten erscheint, spiegelt leider meine eigene Einschätzung wider. Es fehlt an klaren Wachstumsimpulsen.

  7. Peter Schäfer am

    Ich bin gespannt, ob die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone eine positive Überraschung liefern können, oder ob sie die insgesamt negative Konjunktureinschätzung bestätigen. Das wäre ein wichtiger Indikator für die kommenden Monate.

    • Gute Frage! Die Entwicklung in Deutschland wird hier besonders entscheidend sein, da es die größte Volkswirtschaft der Eurozone ist.

  8. Die Tatsache, dass die US-Verbraucherpreise für September trotz des Shutdowns veröffentlicht werden, zeigt, wie wichtig diese Daten für die Märkte sind. Man könnte fast sagen, die Veröffentlichung hat Priorität, obwohl andere Behörden stillstehen.

  9. Wenn die US-Inflation weiterhin hoch bleibt, könnte das den Druck auf die Federal Reserve erhöhen, die Zinsen weiter anzuheben. Wäre das eine plausible Entwicklung?

  10. Ich beobachte den Eurokurs schon länger und finde es interessant, wie stark er von politischen Entscheidungen in den USA beeinflusst wird, insbesondere von der Zollpolitik. Das ist ein komplexes Zusammenspiel.

  11. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und Frankreich sind meiner Meinung nach ein wichtiger Indikator, der oft übersehen wird. Werden sie die verhaltene Konjunktureinschätzung bestätigen?

  12. Lukas B. Meyer am

    Es ist bemerkenswert, dass die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,1593 Dollar festgesetzt hat, während der Handel bereits bei 1,1614 Dollar liegt. Das deutet auf eine gewisse Dynamik hin.

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