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ZÜRICH (dpa-AFX) – Der Sprung bei den Gaspreisen nach Ausbruch des Iran-Kriegs wird verstärkt von den tiefen Gasvorräten in Europa. Die niedrigen Füllstände der Gasspeicher heizen die Angst vor einem Versorgungsengpass an.

Für dich zusammengefasst:

Quelle: – ©unsplash.com:

Der Füllstand der Erdgasspeicher in Europa befand sich Anfang März nach einem besonders kalten Winter auf einem Tiefstand. In der gesamten EU waren am 1. März die Gasspeicher nur noch zu 30 Prozent gefüllt. Dies geht aus den Daten des Branchenverbands Gas Infrastructure Europe hervor.

Der Füllstand befindet sich damit weit unter dem Stand vor fast genau einem Jahr von knapp 40 Prozent. Der langjährige Durchschnitt über zehn Jahre hinweg betrug zum selben Zeitpunkt gut 48 Prozent.

Die Gasspeicher in Deutschland sind momentan zu 20,8 Prozent gefüllt. Darauf folgen Italien (47,6 Prozent), die Niederlande (10,6 Prozent) und Frankreich (21,7 Prozent). Die Füllstände sind gegenüber der Vorwoche nur unwesentlich verändert.

Schneller geleert als gedacht

„Die Gasspeicher in mehreren Ländern – darunter insbesondere die Niederlande und Deutschland – leerten sich dadurch schneller als prognostiziert“, erklärte der Verband der Schweizerischen Gasindustrie Gazenergie auf seiner Homepage.

Der Krieg im Mittleren Osten lässt eine Erdgasverknappung befürchten. Rund 20 Prozent der weltweiten LNG-Exporte, die hauptsächlich aus Katar stammen, werden über die Straße von Hormus transportiert, erklärten die Experten der UBS. Seit Beginn der Woche sind LNG-Exporte aus Katar gestoppt.

Derzeit sei der Schiffsverkehr im Nadelöhr des weltweiten Energiehandels bei Hormus stark eingeschränkt. Zudem habe die Schließung der saudischen Raffinerie in Ras Tanura nach einem Drohnenangriff die Befürchtungen über die Versorgung verstärkt, erklärten die UBS-Experten.

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