Baden-Baden trifft Wuppertal: Die GESCO SE hat einen Kaufvertrag über sämtliche Anteile an der ARKU Maschinenbau GmbH unterzeichnet. Das Unternehmen stellt Präzisionsricht- und Entgratmaschinen sowie Bandanlagen her und ist international tätig.
WKN A1K020 · ISIN DE000A1K0201
Chart: XETRA, 3 Monate · Kursangabe im Text: Schlusskurs vom 1. Oktober 2026
Der Zukauf wirkt sich unmittelbar auf die Prognose aus. Weil die Erstkonsolidierung zum 1. Oktober 2026 erfolgt, fließen die ARKU-Umsätze schon im laufenden Geschäftsjahr bei GESCO ein. Den zusätzlichen Konzernumsatz für das vierte Quartal schätzt der Vorstand auf rund 10 bis 13 Millionen Euro. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr wurde daraufhin von bisher 515 bis 530 Millionen Euro auf 525 bis 543 Millionen Euro angehoben.
Beim Ergebnis bleibt die Erwartung unverändert: Das Konzernergebnis nach Anteilen Dritter soll weiterhin zwischen 15 und 20 Millionen Euro liegen. Der Vorstand rechnet nicht damit, dass ARKU im vierten Quartal wesentlich dazu beiträgt, weil Erstkonsolidierungseffekte und Transaktionskosten den operativen Beitrag aufwiegen dürften.
Die ARKU-Gruppe beschäftigt derzeit 189 Mitarbeitende und dürfte im Jahr 2026 einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro erzielen. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
Die GESCO-Aktie schloss am Tag der Mitteilung bei 13,85 Euro und gab damit gegenüber dem Vortag rund 0,7 Prozent nach. Wie der volle Beitrag von ARKU ab 2027 das Konzernergebnis bewegt, wird sich erst mit dem nächsten Jahresabschluss zeigen.
Dieser Beitrag ist eine journalistische Einordnung und keine Anlageberatung. Er stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

