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Nordex sichert sich mit Großaufträgen in Frankreich, Belgien und Portugal neue Windenergieprojekte und stärkt damit seine Position in Westeuropa. Die Börse honoriert den Deal prompt.
Nordex hat nach eigenen Angaben Aufträge für insgesamt 15 Windenergieprojekte in Frankreich, Belgien und Portugal erhalten. Im Rahmen der Vereinbarungen sollen 78 Turbinen mit einer kumulierten Leistung von über 414 Megawatt geliefert werden.
Die Verträge umfassen zudem mehrjährige Service- und Wartungsleistungen, was auf eine langfristige Zusammenarbeit mit den jeweiligen Projektbetreibern hindeutet.
Die Auslieferung der bestellten Anlagen ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Angaben zu den beteiligten Kunden sowie zu den konkreten Standorten der Windparks machte Nordex nicht. Das Unternehmen betont jedoch, dass die Projekte einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Marktposition in Westeuropa leisten sollen.
An der Börse reagierten Anleger positiv auf die Meldung: Die Aktie von Nordex legte heute zeitweise um mehr als drei Prozent zu. Marktteilnehmer werten die neuen Aufträge als weiteres Signal für die anhaltend hohe Nachfrage nach Windenergieanlagen in Europa.
Technische Analyse der Nordex-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Der Hamburger Windkraftkonzern hat in den vergangenen zwölf Monaten einen Kursaufschwung hingelegt, der selbst erfahrene Marktbeobachter staunen lässt. Während der MDAX solide zulegte, schoss der Erneuerbare-Energien-Spezialist mit einer beeindruckenden Dynamik von Tief zu Hoch – der Aktienkurs explodierte von 10,81 auf aktuell 32,28 Euro und ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Nach kurzen Verschnaufpausen setzte die Aktie in den letzten Monaten zu einer neuen Beschleunigung an und markierte heute ein frisches Jahreshoch.
Technisch zeigt sich der Windkraftanlagenbauer in Bestform: Der aktuelle Kurs notiert deutlich über der 200-Tage-Linie, die selbst mit steigendem Verlauf auf einen nachhaltigen Aufwärtstrend hinweist. Die Distanz zum gleitenden Durchschnitt ist aktuell so groß wie selten in den letzten zwölf Monaten – ein klares Signal für die Dominanz der Bullen. Die Dynamik hat sich zuletzt noch einmal spürbar verstärkt, der Trend bleibt ungebrochen.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs in den kommenden vier Wochen moderat konsolidiert und sich im Korridor zwischen 27 und 37 Euro einpendelt. Die wahrscheinlichste Entwicklung deutet auf eine leichte Korrektur um etwa 1,3 Prozent hin, ohne den übergeordneten Trend zu gefährden. Der nächste Monat dürfte also von erhöhter Spannung geprägt sein, mit einer Bandbreite, die Spielraum für schnelle Richtungswechsel lässt.
HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de
Renditechance von 22,9 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Nordex-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN UN1CMD zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt.
So funktioniert es
Solange die Nordex-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 21 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 38 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 31,3 Euro.
Steigt die Nordex-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 31,3 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 21,5 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 22,9 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 34,4 Prozent tiefer liegende Barriere von 21 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Nordex-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „Nordex sichert sich Großauftrag – Renditechance von 22,9 % p.a.“ stammt von Index Radar.
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18 Kommentare
414 Megawatt Leistung durch 78 Turbinen, das klingt nach einer soliden Investition in die Zukunft der Windenergie in Westeuropa. Es wäre interessant zu wissen, welche Art von Turbinen genau eingesetzt werden, um ihre Effizienz besser beurteilen zu können.
Der Anstieg um über drei Prozent an der Börse ist beeindruckend, aber wie nachhaltig ist diese Reaktion wirklich, wenn die Auslieferung der Turbinen erst 2027 erfolgt? Eine kurzfristige Euphorie ist verständlich, aber langfristige Investoren werden vielleicht vorsichtiger sein.
Die Analyse von index-radar.de hebt die Dominanz der Bullen hervor. Könnte dies aber auch ein Zeichen für eine zunehmende Risikobereitschaft am Markt sein, die zu einer Blase führen könnte?
Eine interessante Perspektive. Eine gesunde Skepsis ist immer angebracht, besonders in einem so volatilen Markt.
Es ist positiv, dass Nordex seine Marktposition in Westeuropa stärken möchte, aber plant das Unternehmen auch eine Expansion in andere Regionen, beispielsweise nach Asien oder Südamerika? Diversifizierung könnte das Risiko verringern.
Die 15 neuen Windenergieprojekte sind ein großer Erfolg, aber wie sieht es mit der Genehmigungslage in Frankreich, Belgien und Portugal aus? Verzögerungen bei der Genehmigung könnten die Auslieferung im Jahr 2027 gefährden.
Die Konsolidierungsprognose zwischen 27 und 37 Euro erscheint realistisch, besonders nach solch einem starken Anstieg. Eine leichte Korrektur um 1,3 Prozent wäre für viele Anleger vielleicht sogar eine gute Gelegenheit, einzusteigen.
Die Tatsache, dass die 200-Tage-Linie einen nachhaltigen Aufwärtstrend bestätigt, ist ein starkes Zeichen für die bullische Stimmung rund um die Nordex-Aktie. Aber wie reagiert die Aktie, falls die Windverhältnisse in den Projektregionen schlechter als erwartet sind?
Die Betonung der langfristigen Zusammenarbeit durch die Serviceverträge ist klug. Zeigt Nordex damit auch ein Engagement für die Lebensdauer und Nachhaltigkeit der Windenergieanlagen?
Nordex profitiert offensichtlich von der steigenden Nachfrage nach Windenergie. Welche spezifischen Faktoren in den genannten Ländern tragen zu dieser besonders hohen Nachfrage bei?
Als Kleinanleger finde ich den Kursanstieg sehr ermutigend, aber ich hoffe, dass Nordex auch weiterhin in innovative Technologien investiert, um seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Ein Kursanstieg von 10,81 Euro auf 32,28 Euro innerhalb von zwölf Monaten ist eine enorme Performance! Hat Nordex hier wirklich die Konkurrenz so deutlich hinter sich gelassen, oder spielen andere Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise veränderte Rahmenbedingungen im Energiesektor?
Die Prognose einer leichten Korrektur um 1,3 Prozent ist gut zu wissen, aber wie sieht es mit eventuellen externen Schocks aus, beispielsweise geopolitischen Spannungen oder Änderungen in der Energiepolitik?
Ich bin gespannt, ob die Modelle von index-radar.de mit ihrer Prognose für die nächsten vier Wochen recht behalten. Die erhöhte Spannung und der Spielraum für Richtungswechsel machen die Aktie derzeit sehr interessant zu beobachten.
Ich frage mich, warum Nordex die Namen der Kunden und die Standorte der Windparks nicht nennt. Ist dies eine strategische Entscheidung, oder gibt es möglicherweise Gründe, die man lieber nicht preisgeben möchte?
Die Dynamik bei Nordex ist beeindruckend, aber ist die Bewertung der Aktie aktuell noch angemessen, oder besteht die Gefahr einer Überbewertung nach dem starken Kursanstieg?
Das ist eine berechtigte Frage. Man sollte die Kennzahlen wie das KGV und die Umsatzentwicklung genau prüfen, um das Risiko besser einschätzen zu können.
Die Tatsache, dass Nordex mehrjährige Service- und Wartungsleistungen in den Verträgen vereinbart hat, deutet auf ein gutes Vertrauensverhältnis zu den Projektbetreibern hin und verspricht langfristige Einnahmen. Das ist ein wichtiger Punkt für die Stabilität des Unternehmens.