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DORTMUND (dpa-AFX) – Trainer Niko Kovac weiß nichts, für Sport-Geschäftsführer Lars Ricken ist es „0,0 ein Thema“ – und der Betroffene selbst schweigt:
Der Sender Sky hatte vor dem Bundesliga-Spiel der Dortmunder gegen Werder Bremen berichtet, Kehl werde im Aufsichtsrat des Hamburger SV als Kandidat auf den Posten „ganz besonders intensiv diskutiert“, eine Kontaktaufnahme habe es aber noch nicht gegeben.
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So kamen auch die Reaktionen der Dortmunder daher. „Die Gerüchte sind ja relativ frisch, ich habe sie auch gerade erst gelesen“, sagte BVB-Boss Ricken bei DAZN. „Ich weiß nicht, was die Hamburger sich für Gedanken machen. Es ist niemand an uns herangetreten und damit ist es für uns vor dem Spiel auch kein Thema.“ Man sei „gerade mitten in einer Transferphase mit Sebastian“ und plane auch schon gemeinsam den Kader für den Sommer. „Deshalb ist es für mich gerade auch 0,0 ein Thema.“
Kehl selbst, der beim BVB einen Vertrag bis Sommer 2027 hat, sagte Sky dem Sender zufolge ein Interview ab. Mit dem Thema konfrontiert sorgte auch Trainer Kovac für wenig Klarheit: „Da erwischt du mich auf dem falschen Fuß, ich habe 90 Minuten Bundesliga-Fußball hinter mir und jetzt stellst du mir Fragen, wovon ich überhaupt nichts weiß“, gab sich Kovac nach dem 3:0-Sieg seines Teams überrascht. „Darauf kann ich keine Antwort geben, das ist jetzt mal wirklich – wie mit dem Waschlappen.“/lön/DP/zb
Quelle: dpa-AFX
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24 Kommentare
Es ist verständlich, dass der BVB Kehl nicht kampflos ziehen lassen will, besonders da er gerade in die Transferplanung involviert ist. Aber was, wenn Kehl selbst wechseln möchte?
Kovac’s Kommentar mit dem ‚Waschlappen‘ wirkt eher ablenkend als informativ. Er versucht, das Thema zu verharmlosen, ohne etwas Konkretes zu sagen.
Die Formulierung ‚0,0 ein Thema‘ von Ricken klingt sehr kategorisch. Entweder er sagt die Wahrheit, oder er versucht, die öffentliche Wahrnehmung zu kontrollieren.
Ich bin gespannt, ob Kehl sich bald öffentlich zu den Gerüchten äußern wird. Sein Schweigen nährt die Spekulationen nur weiter.
Die Quelle dpa-AFX ist seriös, was die Glaubwürdigkeit der Gerüchte erhöht. Es ist also nicht nur ein Boulevard-Ente.
Ich bin skeptisch, ob Kehl wirklich zum HSV wechseln würde, nachdem er beim BVB eine so wichtige Rolle spielt. Aber im Fußball ist ja alles möglich.
Die 3:0 Sieg gegen Werder Bremen könnte die Stimmung beim BVB kurzfristig verbessern, aber die Gerüchte um Kehl werden wohl noch eine Weile für Gesprächsstoff sorgen.
Die Aussage von Niko Kovac, er sei ‚auf dem falschen Fuß erwischt‘ worden, wirkt etwas unglaubwürdig, da die Gerüchte vor dem Spiel bereits kursierten. Hat er wirklich keine Ahnung gehabt?
Die Tatsache, dass noch keine Kontaktaufnahme zwischen dem HSV und Dortmund stattgefunden hat, bedeutet nicht, dass es in Zukunft nicht dazu kommen wird. Die Situation kann sich schnell ändern.
Ich finde es bemerkenswert, dass der HSV so schnell nach Kuntz‘ Entlassung einen Nachfolger ins Auge fasst. Das zeigt, dass sie entschlossen sind, die sportliche Leitung neu zu ordnen.
Kehls Vertrag beim BVB läuft noch bis Sommer 2027. Wäre der HSV bereit, eine hohe Ablösesumme zu zahlen, um ihn vorzeitig zu verpflichten?
Lars Ricken betont, dass es ‚0,0 ein Thema‘ sei, weil sie mitten in einer Transferphase mit Kehl sind und bereits den Sommerkader planen. Das klingt nach einem klaren Versuch, die Situation zu beruhigen, aber wie ernst ist die Planung wirklich?
Die Schlagzeilen um Kehl lenken sicherlich von den eigentlichen sportlichen Zielen des BVB ab. Das ist ungünstig, gerade vor wichtigen Spielen.
Ich frage mich, ob Stefan Kuntz‘ Nachfolger wirklich ein Sportvorstand mit Erfahrung in der Bundesliga sein muss, oder ob der HSV auch eine andere Richtung einschlagen könnte.
Die Tatsache, dass die Nachricht kurz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen veröffentlicht wurde, könnte ein strategischer Schachzug sein, um Druck auf den BVB auszuüben.
Die Meldung, dass Kehl ein Interview abgesagt hat, ist ein starkes Indiz dafür, dass an den Gerüchten etwas dran sein könnte. Er hätte nichts zu verbergen, wenn er sich sicher wäre, beim BVB zu bleiben.
Dass der HSV Kehl ‚ganz besonders intensiv‘ diskutiert, deutet darauf hin, dass sie ihn als eine sehr attraktive Lösung für die Position des Sportvorstands sehen. Was qualifiziert ihn so besonders für Hamburg?
Die Betonung auf die laufende Transferphase durch Ricken ist nachvollziehbar. Ein Wechsel von Kehl mitten im Prozess wäre chaotisch.
Es wäre interessant zu wissen, welche konkreten Vorstellungen der HSV mit Kehl als Sportvorstand verbindet. Welche Ziele sollen erreicht werden?
Die Situation erinnert ein wenig an andere Trainer- oder Managerwechsel, bei denen zunächst alles dementiert wurde, bevor dann doch eine Einigung erzielt wurde. Man sollte nichts ausschließen.
Ich finde es interessant, dass die Nachricht von Sky kam, bevor es eine offizielle Bestätigung oder Dementi gab. Das deutet auf gut informierte Quellen hin.
Es ist auffällig, dass Kehl ein Interview mit Sky abgesagt hat, was die Gerüchte um seine mögliche Ablösung bei Dortmund und Wechsel zum HSV zusätzlich anheizt. Schweigen ist ja bekanntlich oft eine Zustimmung.
Wenn Kehl tatsächlich zum HSV wechseln sollte, wäre das ein großer Verlust für Dortmund, besonders in der laufenden Transferphase. Wie würde sich das auf die Kaderplanung auswirken?
Die ‚intensive Diskussion‘ im HSV-Aufsichtsrat deutet darauf hin, dass Kehl nicht der einzige Kandidat ist, aber er scheint ein Favorit zu sein. Wer sind die anderen Namen im Rennen?