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Fondsmanager sind so optimistisch wie seit Jahren nicht mehr. Absicherungen verschwinden, Cash ist knapp. Eine BofA-Umfrage zeigt, wie riskant die Wette wird.
Globale Fondsmanager zeigen sich so optimistisch wie seit Juli 2021. Das zeigt, wie Reuters zuerst berichtete, die aktuelle Umfrage der Bank of America, die am Dienstag veröffentlicht
wurde. Die Wachstumszuversicht steigt deutlich, gleichzeitig sinken die Barbestände auf ein Rekordtief von 3,2 Prozent.
Der sogenannte Bull-and-Bear-Indikator der Bank of America springt auf 9,4 und erreicht damit den Bereich „hyper-bull“. Laut der Befragung halten Investoren so wenig Schutz gegen Kursrückgänge wie
seit Januar 2018 nicht mehr. An der Umfrage nahmen 96 Marktteilnehmer teil. Sie verwalten zusammen 575 Milliarden US-Dollar.
wallstreetONLINE Redaktion
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18 Kommentare
Die wallstreetONLINE Redaktion betont die Unabhängigkeit ihrer Berichterstattung. Das ist gut zu wissen, denn eine objektive Analyse ist gerade in solchen Zeiten wichtig.
Ich bin mir nicht sicher, ob ein „hyper-bull“ Markt wirklich nachhaltig ist. Historisch gesehen folgen solchen Phasen oft Korrekturen. Man sollte vorsichtig sein.
575 Milliarden US-Dollar, die von diesen 96 Teilnehmern verwaltet werden, sind eine enorme Summe. Eine plötzliche Richtungsänderung dieser Investoren könnte erhebliche Auswirkungen haben.
Der letzte so optimistische Stand war im Juli 2021, kurz vor der Delta-Welle und den steigenden Zinsen. Ist die aktuelle Optimismuswelle nicht etwas verfrüht, wenn man die damalige Entwicklung betrachtet?
Ich bin etwas skeptisch, ob diese Umfrage die Meinung aller Investoren widerspiegelt. Vielleicht sind die befragten Fondsmanager eher risikofreudig und repräsentieren nicht den gesamten Markt.
Das ist ein valider Punkt. Es wäre interessant zu sehen, wie sich die Ergebnisse bei einer breiteren Stichprobe verhalten würden.
Die sinkenden Absicherungen sind ein klares Signal. Wenn die Märkte tatsächlich korrigieren, könnte der Ausverkauf sehr schnell gehen, da es weniger Schutzmechanismen gibt.
Es ist bemerkenswert, dass die Wachstumszuversicht steigt, obwohl die Inflation weiterhin ein Problem darstellt. Welche Faktoren treiben diese Zuversicht, wenn die Zinsen hoch bleiben?
Ich habe den Podcast „Börse, Baby!“ abonniert, um die Hintergründe dieser Entwicklung besser zu verstehen. Hoffentlich gibt es dort eine differenzierte Diskussion über die Risiken.
Ein Rückgang der Schutzmaßnahmen auf das Niveau von Januar 2018 ist ein starkes Zeichen. Damals folgte bald eine deutliche Marktkorrektur – ist das ein Vorbote?
Die sinkenden Barbestände könnten auch darauf hindeuten, dass die Investoren keine attraktiven Anlagealternativen sehen. Ist das ein Zeichen für eine Blase?
Das ist eine interessante These. Die fehlenden Alternativen könnten den Optimismus tatsächlich verstärken und zu überhöhten Bewertungen führen.
Ein Bull-and-Bear-Indikator von 9,4 im „hyper-bull“ Bereich ist schon eine deutliche Aussage. Wie interpretieren die Fondsmanager diese hohe Bewertung angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten?
Ich frage mich, ob diese Hyper-Optimismus nicht auch eine Folge der Angst ist, Renditen zu verpassen (FOMO). Vielleicht werden Risiken unterschätzt, nur um nicht den Aufwärtstrend zu verpassen.
Ich finde es gut, dass wallstreetONLINE auf die Risiken des aktuellen Optimismus hinweist. Es ist wichtig, dass Anleger sich bewusst sind, wohin die Reise gehen könnte.
Die Umfrage zeigt, dass Investoren aktuell wenig Bedenken haben. Aber was passiert, wenn unerwartete Nachrichten die Märkte erschüttern – sind sie dann ausreichend vorbereitet?
Die Tatsache, dass die Barbestände der Fondsmanager auf ein Rekordtief von 3,2 Prozent gesunken sind, beunruhigt mich. Das deutet auf eine extreme Risikobereitschaft hin, die bei einer unerwarteten Marktkorrektur schmerzhaft werden könnte.
96 Marktteilnehmer mit einem verwalteten Vermögen von 575 Milliarden US-Dollar – das ist eine beachtliche Stichprobengröße für die BofA-Umfrage. Gibt es eine Aufschlüsselung, welche Anlageklassen diese Manager bevorzugen?