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Zuletzt lief für Nvidia fast alles in eine Richtung: Rekordumsätze, neue Höchststände an der Börse und eine Marktkapitalisierung von mehr als 5 Billionen US-Dollar.

Zuletzt lief für Nvidia fast alles in eine Richtung: Rekordumsätze, neue Höchststände an der Börse und eine Marktkapitalisierung von mehr als 5 Billionen US-Dollar. Der Chip-Spezialist ist damit inzwischen ungefähr so viel wert wie AMD, Intel, TSMC, ASML, Micron und SK Hynix zusammen. Ausgerechnet in China, einem der wichtigsten Märkte für KI-Infrastruktur, bekommt diese Erfolgsgeschichte nun aber einen ersten Gegenakzent.

Huawei holt bei KI-Beschleunigern mächtig auf

Dort gewinnt nach einem Bericht der Financial Times zufolge Huawei im Geschäft mit KI-Beschleunigern weiter an Gewicht. Für das laufende Jahr stehen Schätzungen im Raum, nach denen der Konzern bei heimischen KI-Chips auf einen Marktanteil von bis zu 60 Prozent kommen könnte. 

Gleichzeitig soll der Umsatz mit entsprechenden Beschleunigern deutlich steigen. Genannt werden etwa zwölf Milliarden US-Dollar für 2026, nach rund 7,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

In China zählt derzeit nicht die reine Spitzenleistung

Der Grund liegt weniger in einem einzelnen Chip als in der veränderten Marktordnung. Nvidia bleibt global der zentrale Anbieter für KI-Training und Inferenz, kann China aber nur noch eingeschränkt bedienen. US-Exportregeln begrenzen seit Jahren, welche Beschleuniger in das Land geliefert werden dürfen. 

Dazu kommen Vorgaben aus China selbst, die heimische Anbieter stärken und den Einsatz ausländischer Hochleistungsbeschleuniger erschweren sollen. Das scheint zu funktionieren.

Die Ascend-Beschleuniger von Huawei müssen nach westlichen Maßstäben nicht in jedem Punkt mit den stärksten Nvidia-Lösungen gleichziehen. In China zählt derzeit nicht die reine Spitzenleistung. 

Nvidia: Noch keine unmittelbare Gefahr für globale Sonderstellung

Wichtiger werden Verfügbarkeit, regulatorische Sicherheit und die Möglichkeit, große KI-Cluster mit lokal kontrollierter Hardware aufzubauen. Genau an dieser Stelle kann Huawei Boden gutmachen.

Für Nvidia ist das noch keine unmittelbare Gefahr für die globale Sonderstellung. Die Bewertung des Unternehmens hängt weiter an der enormen Nachfrage von Cloud-Anbietern, Hyperscalern und KI-Unternehmen außerhalb Chinas. 

Der jüngste Börsenrekord zeigt, wie stark der Markt an ein anhaltend hohes Investitionstempo bei KI-Rechenzentren glaubt. Gleichzeitig zeigt China, dass diese Dominanz dort Grenzen bekommt, wo Politik und Lieferfähigkeit mehr zählen.

Das Original zu diesem Beitrag „NVIDIA verliert im wichtigen KI-Markt an Boden“ stammt von Hardwareluxx.

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6 Kommentare

  1. Interesting update on In China droht der Erfolgsstory von Nvidia ein jähes Ende. Looking forward to seeing how this develops.

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