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(Korrigiert wurde die Formulierung im letzten Satz des 2. Absatzes. Damit wird klargestellt, dass das Vorquartal rpt Vorquartal besonders stark war.)

JENA (dpa-AFX). Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec wird nach einem überraschend schwachen Auftakt seine Jahresziele voraussichtlich nicht erreichen. In den ersten drei Monaten liege das Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr, teilte das im MDax notierte Unternehmen aus Jena am Donnerstag überraschend mit. Die bisherigen Jahresziele für das noch bis Ende September laufende Geschäftsjahr 2025/26 würden daher voraussichtlich nicht erreicht und werden nun überprüft. Der Vorstand wolle „schnellstmöglich“ ein präzisiertes Jahresziel und ein Update zu Umbau- und Kostensenkungsmaßnahmen vorstellen, spätestens aber im Rahmen der Halbjahresergebnisse am 12. Mai, hieß es weiter. Am Finanzmarkt sorgten die Nachrichten für einen Kurseinbruch von rund 12 Prozent.

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Im ersten Geschäftsquartal sank vorläufigen Berechnungen zufolge der Umsatz auf 467 Millionen Euro, nach 490 Millionen ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis (Ebita) sackte von 35 auf 8 Millionen Euro. Carl Zeiss Meditec machte für die verhaltene Entwicklung erhebliche negative Währungseffekte verantwortlich. Zudem habe der Konzern – wie bereits angekündigt – Umsatz bei einer bifokalen Intraokularlinse in China eingebüßt. Belastend hinzu komme ein zunehmend schwächeres Investitionsumfeld in der Region Americas sowie die „Kalenderverschiebung der Wintersaison für refraktive Behandlungen in China rund um das chinesische Neujahrsfest“. Obendrein sei das vorangegangene Jahresviertel – also das Schlussquartal 2024/25 – durch außergewöhnlich starke Auslieferungen von Geräten geprägt gewesen.

Den endgültigen Quartalsbericht wird der Konzern am 12. Februar präsentieren./tav/jha/

Quelle: dpa-AFX

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23 Kommentare

  1. Laura W. Becker am

    Der Verlust von Umsatz bei der bifokalen Intraokularlinse in China ist besorgniserregend. Gibt es eine Strategie, um diesen Marktanteil wieder zurückzugewinnen oder sich anderweitig in China zu positionieren?

  2. Die Aussage, dass das Vorquartal ‚besonders stark‘ war, könnte bedeuten, dass die aktuellen Zahlen auch durch einen statistischen Basiseffekt verzerrt werden. Wie außergewöhnlich war dieses Vorquartal wirklich?

  3. Lukas Schneider am

    Ich bin Aktionär und ehrlich gesagt etwas enttäuscht von dieser Nachricht. Hoffentlich kann der Vorstand mit einem klaren Plan zur Stabilisierung der Lage überzeugen.

  4. Ich bin kein Finanzexperte, aber ein operativer Gewinnrückgang von 27 Millionen Euro (35 Mio. zu 8 Mio.) klingt nach einem ernsthaften Problem.

  5. Ein Kurseinbruch von 12 Prozent ist heftig. Das zeigt, wie wenig das Finanzmarkt die aktuelle Situation erwartet hat und wie groß die Unsicherheit ist.

  6. Die Region Americas scheint ein Problem zu sein. Ist das auf eine allgemeine Konjunkturschwäche zurückzuführen oder gibt es spezifische Herausforderungen für Carl Zeiss Meditec dort?

  7. Die Abhängigkeit von der Wintersaison für refraktive Behandlungen in China scheint riskant. Gibt es Überlegungen, das Geschäftsmodell zu diversifizieren?

  8. Emma T. Müller am

    Ein Umsatzrückgang von über 4% (490 Mio. zu 467 Mio.) ist in einem Quartal nicht zu unterschätzen. Wie nachhaltig ist dieser Trend?

  9. Ich bin neugierig, welche konkreten Kostensenkungsmaßnahmen der Vorstand plant. Werden Arbeitsplätze abgebaut oder andere Bereiche gestrichen?

  10. Die Ankündigung, die Jahresziele zu überprüfen, ist ein notwendiger Schritt. Es ist besser, realistisch zu sein, als falsche Hoffnungen zu wecken.

  11. Jonas A. Schmidt am

    Die Erwähnung negativer Währungseffekte ist zwar ein Faktor, aber der massive Einbruch beim operativen Ergebnis von 35 auf 8 Millionen Euro lässt vermuten, dass noch andere, schwerwiegendere Probleme vorliegen.

  12. Ich frage mich, ob die angekündigten Umbau- und Kostensenkungsmaßnahmen nicht zu Lasten der Innovation und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit gehen könnten.

  13. Die Präsentation des vollständigen Quartalsberichts am 12. Februar ist entscheidend. Ich erwarte detaillierte Erklärungen zu den Ursachen des Einbruchs und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung.

  14. Es ist gut, dass der Vorstand ein Update bis zum 12. Mai verspricht, aber die Tatsache, dass das ursprüngliche Quartalsergebnis so überraschend schlecht war, wirft Fragen nach der internen Kommunikation auf.

  15. Anna X. Fischer am

    Die Abhängigkeit von einzelnen Produkten, wie der bifokalen Intraokularlinse, scheint ein Risiko darzustellen. Wie diversifiziert ist das Produktportfolio insgesamt?

  16. 8 Millionen Euro operatives Ergebnis bei einem Umsatz von 467 Millionen Euro – das ist eine sehr geringe Marge. Wo genau liegen die größten Kostentreiber?

  17. Ich bin gespannt, ob die Überprüfung der Jahresziele zu einer realistischeren Einschätzung führt oder ob man versucht, an den ursprünglichen Zielen festzuhalten, was angesichts der Zahlen wenig glaubwürdig erscheint.

  18. Ein Umsatzrückgang von 490 Millionen Euro auf 467 Millionen Euro im ersten Quartal ist doch recht deutlich – welche konkreten Maßnahmen plant der Vorstand, um diesen Trend umzukehren?

  19. Jonas X. Schneider am

    Die Kombination aus Währungseffekten, Umsatzverlusten in China und einem schwächeren Investitionsumfeld in Amerika ist eine ungünstige Gemengelage.

  20. Die Formulierung ‚voraussichtlich nicht erreichen‘ ist diplomatisch, aber deutet doch auf eine hohe Wahrscheinlichkeit hin. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen Ziel und Erwartung?

  21. Die ‚Kalenderverschiebung‘ in China klingt nach einer Ausrede. Wie groß war der tatsächliche Effekt dieser Verschiebung auf die Umsatzzahlen?

  22. Es wäre interessant zu wissen, wie sich die Konkurrenz in den letzten Monaten entwickelt hat. Haben andere Unternehmen ähnliche Probleme erlebt?

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